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zgurogar

Zgurogar

Übersetzung: Eisenwölfe

Thema: Wolfsherren des Südens Archaischer Kriegerklan mit Hang zu Wölfen und Wolfsthematik.

Anmerkung: hier fällt oft das Wort Wolf. Wir reden immer vom jugporandorischen Buckelwolf.

Religion

  • Sharkor ist ein Wolf.
  • Alle Götter reiten.
  • 9 Götterglaube.
  • Scaragru hat keine explizite Walkürenfunktion, da jeder Gott diese übernimmt (außer Sharkor). Sie ist reine Weibchengöttin, außerdem hat sie nichts martialisches an sich.
  • Jeder wird von seinem „Lieblingsgott“ abgeholt und fort getragen, wenn man den Löffel abgibt, außer bei Sharkor: Sharkor frisst einen, um einen in die Eisernen Hallen zu transportieren, denn niemand reitet auf Sharkor.
  • Es gibt wolfsreitende und wolfspelztragende Kriegsschamanen, welche der Zerstörung frönen.
  • Es gibt Priesterinnen, welche dem Erhalt dienen.

Gesellschaft

  • Sie sind der elitärste Klan, mit hohen Ansprüchen an die Kaste der Krieger und Brüterinnen.
  • Es gibt keine Arbeiterschaft, entweder man ist Krieger bzw. Brüterin oder direkt Sklave.
  • Priesterinnen übernehmen die Funktion von zivilen Verwalterinnen, aber auch der Zuchtmeisterinnen.
  • Diese Priesterinnen sind sehr zahlreich und bestehen aus unfruchtbaren Weibchen. Man glaubt, die Götter nehmen ihnen die Fruchtbarkeit, damit sie sich auf anderes konzentrieren können.
  • Nichtsklavinnen sind sehr angesehen und werden mit Respekt behandelt.
  • Einmal im Jahr gibt es das Fest der Mannwerdung, dabei müssen junge Krieger, die bereits einen Feldzug hinter sich haben, einen Sklaven töten. Schafft es der Sklave dabei den Aspiranten zu töten, wird er aus dem Sklavenstand erhoben und nimmt seinen Platz ein.
  • Die Buckelwölfe werden von den Priesterinnen und Kriegsschamanen gezüchtet und aufgezogen.
  • Zur Weihung werden den Tieren zur Wolfsnacht (ein weiteres Fest) Sklaven geopfert.
  • Da man ziemlich verschwenderisch mit seinen Sklaven umgeht, sind die Zgurogar der am langsamsten wachsende Klan.
  • Sie veranstalten Überfälle, die sie als Viehjagd bezeichnen. Dabei rauben und versklaven sie Mitglieder anderer Stämme und Klans.
  • eine besondere Beleidigung ist „framadar“ was so viel heißt wie „jemand der zu Fuß geht“. Dies kann auch von Nichtreitern genutzt werden. Es ist schlichtweg jemand von wenig Wert.

Verwaltung

Es gibt 3 Provinzen:

  • Die Trollhöhen im Osten
  • Der Süden
  • Das Gebiet rund um die Orkzacken

Die Verwaltung jeder Provinz unterliegt einer Hohepriesterin, darunter stehen die Wolfspriesterinnen und die gemeinen Priesterinnen als Aufseherinnen über Lager. Druckmittel der Priesterinnen sind die Krieger.

Führung

  • Der Herrscher ist der bolshak.
  • Das Weibchen an seiner Seite ist die Eine, wie sie allgemein genannt wird. Sie ist immer auch die oberste Priesterin, fungiert aber auch als oberste Zuchtmeisterin. Sie unterstützt ihn als Ratgeberin.
  • Der bolshak hat viele Welpen, die einem besonderen Test unterzogen werden, ob sie würdig sind: Man nehme eine neugeborenen männlichen Welpen und lege ihn in den Wolfspferch. Überlebt der Welpe dort eine Nacht, gilt er als potentieller Nachfolger.
  • Da mehrere Nachkommen in der Vergangenheit schon zu blutigen Kriegen um die Nachfolge geführt haben, handhabt man es so, dass immer nur ein Erbe am Leben sein darf, was auch problematisch ist, immerhin kann es passieren, dass der Erbe verstirbt, aber dieses Risiko geht man ein.

Militär

  • Oberster Befehlshaber ist der bolshak, er hat seine eigene, nur ihm unterstehende Armee aus Wolfsreitern.
  • Dazu gibt es drei Provinzarmeen.
  • Man fühlt sich so elitär, dass man keine figataru hat.
  • Ihre Armee besteht aus einer breiten Masse aus Narangar. Jeder Rekrut beginnt so, nur geschützt durch eine gesegnete Schärpe, mit einer Lanze.
  • das gewöhnliche Fußvolk wird vernachlässigt. Wer als Narangar überlebt, darf Panzer tragen, eine wirklich nennenswerte Logistik gibt es allerdings nicht und Krieger werden erst gut ausgestattet, wenn sie in eine der drei Elitetruppen kommen
  • Zgurogar handhaben manches anders, als andere Klans: Während bei anderen die hashat die angesehenste Waffe ist, gilt sie hier als Waffe des Fußvolkes und ist wenig angesehen. Wer ta'parat ist, trägt keine hashat.

Die Elitetruppen unterteilen sich in:

  • Wolfsreiter (wer hätt's gedacht)
  • Trolle inkl. Trollführer
  • Sturmtruppen

Wolfsreiter agieren als schnelle Schockkavallerie und sind meistens höchstens mittelmäßig gepanzert. Eine einheitliche Bewaffnung gibt es nicht. Die Trolle kommen aus den Trollhöhen, die Trollführer sind zumeist skirzgum'hai. Mazauk'hai kommen zu den Sturmtruppen (aber auch andere), da sie zu schwer für Buckelwölfe sind. Sie kämpfen als gepanzerter Keil. Verbreitet sind Schnitter (im Prinzip Schlachtschwerter mit überlangen Griffen), lange Streitäxte aber auch klassischere Waffen wie Krummschwerter, Rundschilde, Streitkolben. Die hashat ist selten.

Vier Ausrüstungsteile sind bei den Zgurogar häufig, aber bei anderen Armeen kaum vertreten:

  • Schnitter
  • gerade Schwerter bei angesehenen unberittenen Kriegern
  • Äxte! Die Armeen des Lichtreichs im Osten sind verhältnismäßig rückständig, Äxte zeigen gegen ihre schlichteren Rüstungen schrecklichen Effekt, so sind Äxte beliebt bei den Zgurogar
  • Dreirohrige Büchsen, die mit Schrot geladen werden, ideal zum Einsatz gegen Massen aus leicht gerüsteten Feinden. Sie werden sowohl von Sturmtruppen, als auch von Reitern benutzt. Bögen kommen eigentlich nur bei der Reiterei zum Einsatz.

Wirtschaft

Das Land ist nicht sonderlich fruchtbar, vielleicht sind die Zgurogar deswegen so elitär, was ihre Auswahl angeht. Sie verfügen über kleinere Eisen- und Silbervorkommen, aber dafür große Vorkommen an Buckelwölfen und Trollen.

Geschichte des Klans

  • die Zgurogar rühmen sich der älteste Klan zu sein, inwiefern das der Wahrheit entspricht ist natürlich fraglich. Tatsache ist: Sie haben eine lange Geschichte. Bei den Trophäen in Ujak'Mal hängen Artefakte aus dem Wüstenstürm (41.v.B.) als Jugporandor geeint gegen die Blutwüste zog.
  • Beim Fall des Goldenen (dem letzten Hochkönig von Jugporandor 30 v.B.) kämpften die Klans um das Vorrecht den Hochkönig hinzurichten. Hier kreuzten Zgurogar, Throqush und Thrororbakal die Waffen, wie ein Wandteppich aus Ujak'Mal Belegt
  • Im Krieg der zwei Lanzen (21 v.B.) gehörten die Zgurogar zu den wenigen großen Siegern: Sie zogen sich rechtzeitig zurück als die Bündnisse brachen. Das ließ ihnen genug Kräfte um die große Wolfsnacht einzuläuten
  • Die Wolfsnacht (14 und 13 v.B.): Hierbei unterwarfen die Zgurogar weite Teile Jugporandors, da sich die anderen Klans im Krieg der zwei Lanzen zu sehr aufgerieben hatten. Sie drangen bis zum nördlichsten Orkzacken vor (wobei sie es nicht über den Hoshatlum ins Gebiet der verhassten Zauskoir schafften). Dann fiel ihr bolshak in der Schlacht. Seine zwei Söhne gerieten in den Streit um die Vorherrschaft und es gab einen Bürgerkrieg, der dazu führte, dass sich die restlichen Klans wieder erhoben. Der Bürgerkrieg gipfelte in einem Zweikampf zwischen den beiden Brüdern, die nackt in die Wolfsgruben stiegen. Ujakul überlebte und ihm folgten die Zgurogar geeint
  • in den Folgejahren gab es mehrere kleinere Konflikte nach Westen (der Erzfeind, die Zauskoir), nach Osten (der Erzfeind, die Mataren) und nach Süden (der Erzfeind, die Blutwüste)
  • im Brodeln unterwarfen die Zgurogar die Schwarzklingen und breiteten sich nach Nordwesten hin aus
  • im Orksturm marschierten sie mit der westlichen Armee und nahmen die Greifenpforte (heutiges Funduzuga), um tief ins Land des Feindes einzufallen
  • als der Blutkrieg ausbrach, erhoben sich zahlreiche unterworfene Klans gegen die Throqush. Das führte zu Schwäche, auch im Gebiet der ehemaligen Schwarzklingen. Hier wollten Zgurogar und Zauskoir zuschlagen: Die Zauskoir um sich auszubreiten, die Zgurogar um den Zauskoir die Möglichkeit zu nehmen irgendwo jenseits des Hoshatlum Fuß zu fassen. In einem blutigen Feldzug verausgabten sich beide Klans gegeneinander
  • in den Trollhöhen erhoben sich, die Schwäche der Zgurogar erkennend, die unterworfenen Trollblüter
  • für eine Weile herrschte Chaos, ehe man die Trollblüter niederschlug
  • im zweiten Jahr des Blutkrieges attackierte eine Armee aus der Blustwüste, schloss Turumûl ein, aber wurde dann von Ujakul persönlich geschlagen
  • im fünften und sechsten Jahr des Blutkrieges herrscht für kurze Zeit Waffenruhe zwischen den „alten“ Klans (selbst Zauskoir und Zgruogar), als sich junge Emporkömmlinge mittig in Jugporandor erheben, die sogenannten Blankmäntel. Die Zgurogar tun ihren Teil diese Erhebung niederzuschlagen
  • Im siebten Jahr breiten sich die Zauskoir nördlich des Hoshatlum aus. Die Zgurogar ziehen dagegen, um den Alten Erzfeind in seine Schranken zu weisen
  • im Jahre 9 des Blutkrieges attackiert eine (insgeheim von den Zauskoir bezahlte) Armee aus der Blutwüste das Land der Zgurogar. Zeitgleich attackiert der Reitergeneral Nullurkh die Mataren, um deren Festungsbauvorhaben in der Nähe von Scardahamab zu unterbinden. Die Blutwüste wird abgewehrt, die Mataren ebenso geschlagen, Nullurkh fällt allerdings im Kampf
zgurogar.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/24 17:13 von zoshakan