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welpenteufel

Welpenteufel

Welpenteufel sind böse Geister, die sich immer in der Nähe von Bruthöhlen herumtreiben. Aus gutem Grund sind Zuchtmeister erfahren im Umgang mit der Geisterabwehr. Sie tun allerlei, um derartige Kreaturen von ihren Brüterinnen abzuhalten, beispielweise regelmäßig Urin auf den Höhleneingang/die Türschwelle schmieren. Das soll Kobolde abhalten, die sich einen Spaß daraus machen Welpen im Schlaf umzubringen [plötzlicher Kindstod].

Welpenteufel kommen wenn Brüterinnen gebähren. In den meisten Regionen glaubt man Ziegenmilch sei ein geeignetes Abwehrmittel. Manchmal wird es auf die Brüterin geschmiert, manchmal ein Krug mit Ziegenmilch in die Nähe gestellt, um den Welpenteufel von der Geburt abzulenken.

Welpenteufel fahren in totgeborene Welpen. Sie brauchen einen Körper, damit sie Unheil anrichten können. Haben sie diesen einmal, so ist der Schaden aber groß: Männchen verlieren ihre Manneskraft, weitere Welpen werden totgeboren und die Weibchen geben schlechte Milch.

Darum ist im Falle einer totgeborenen Welpe Eile geboten: man näht Mund und Augen zu, damit der Welpenteufel nicht hinein kann. Dann muss man sie wegbringen, so weit wie es nur geht. Kluge Zuchtmeister haben die vorbereiteten Leichname sogar schon ausziehenden Truppen mitgegeben, damit diese ihn möglichst weit weg schaffen. Man muss den Leichnam in einen toten Baum stecken, um den Welpenteufel zu täuschen. Vernichten kann man ihn nicht, aber man kann ihn eine Weile lang damit aufhalten und beschäftigen.

Eine bösartigere Variante mit ihm umzugehen, ist ihn zu anderen Brüterinnen zu bringen, z.B. denen der Nachbarssippe. Da Welpenteufel für Orks eine äußerst reale Bedrohung sind, die den Erhalt der eigenen Reihen gefährdet, ist so etwas ein ernsthafter Angriff und es wurden schon Kriege losgebrochen, nur weil ein gerissener Drecksack einen Welpenleichnam in die Bruthöhle des anderen geschmuggelt hat.

welpenteufel.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/14 23:02 von najat