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Inhaltsverzeichnis

Welpen

Als Welpe werden in der Regel Orks bis zu ihrem dritten Lebensjahr bezeichnet. Sie wachsen je nach Herkunft verschieden auf, wobei die Erziehung derer sich seltener zwischen den unterschiedlichen Bruten unterscheidet als viel eher dadurch, ob sie von einem sippenstrukturierten Stamm oder einem durchorganisierten Klan kommen.

Stammeswelpen

Stämme und Sippen, womit kleinere Fraktionen bezeichnet werden, stechen neben ihrer geringen Größe oft durch zwei weitere Eigenschaften hervor. Zum einen bestehen sie großteils aus slaitul'hai, zum anderen bestehen oftmals familiäre Verbindungen, die bei Klans nahezu gänzlich fehlen. Auch bei den Stämmen dürfen sich nur angesehene Orks paaren, weil sie die Weibchen haben. Sippen unterscheiden weniger stark zwischen arbeitenden Weibchen und Brüterin, weil nahezu alle Weibchen fruchtbar sind. Dementsprechend sind die Werfenden weniger perfektioniert in ihrer Trageigenschaft, was das Ergebnis pro Kopf senkt. Stammeswelpen bleiben bei ihren Müttern. Sie leben direkt in der Siedlung und meist haben die Weibchen als Ganzes ein Auge auf sie. Oft werden Welpen mit Stoffbahnen an den Körper gebunden herumgetragen. Die Welpen wachsen in den Hütten oder Unterkünften ihrer Väter auf. Sind diese mächtig, so haben sie viele Weibchen und zusätzlich noch Gefolgsleute und Sklaven.

Klanwelpen

Klans züchten anders, weniger natürlich. Bei ihnen gibt es Zuchthallen, wo die wertvollen Brüterinnen unter Bewachung stehen und ein gutes Leben führen. Hier werden die Welpen geworfen. Das erste Jahr bleiben sie bei den Weibchen, die ebenso als Gemeinschaft darauf aufpassen. Den Klans ist ihr Nachwuchs extrem wichtig, weswegen sie für deren gute Ernährung sorgen. Oftmals gibt es spezielle Sklaven, allesamt entmannt, die im Dienste der Zuchtmeister stehen. Kurz nach der Geburt wird jeder Welpe ein Schnitt über den Oberschenkel verpasst, um sie so Scaragru zu weihen. Dies soll Glück bringen und die Welpen auf ein Leben voller Schmerzen vorbereiten. Nach ein paar Monden markiert man die Welpen mit weiteren Narben. Diese folgen einem komplizierten Runensystem, markieren aber von welcher Brüterin sie abstammen. Erfolgreiche Brüterinnen, die viele Welpen werfen, die den höchsten Stand (Krieger oder selbst Brüterin) erreichen, werden belohnt. Nach dem ersten Jahr wird selektiert: Die männlichen Welpen werden den Weibchen weggenommen und in die Welpenhöhlen gebracht. Davor werden sie mit dickflüssiger Farbe auf dem Rücken markiert, in welchem Jahr in welchem Mond sie heruntergebracht werden. Die Welpengrube ist eine Grube mit einem Loch in der Decke. Fleisch und Fressen wird hinunter geworfen und die Schwächsten gehen unvermeidlich unter. Die Wachen an den Welpengruben haben mitunter die gemütlichste Aufgabe im gesamten Klanreich: Sie müssen herumlungern, danach schauen, dass keiner unbefugt an die Welpen geht und Auffälligkeiten, wie Krankheiten, melden. Ab und zu müssen sie die Farbmarkierungen auf Welpen erneuern. Sie werden angehalten viel zu sprechen, damit die Welpen auch die Sprache erlernen. Das heißt, sie sitzen den ganzen Tag herum, trinken Bier in warmen Hallen und faseln über Soldatenblödsinn. Sie sind angehalten die Welpen zu motivieren zu ihnen hoch zu klettern. Schafft es eine Welpe bevor sie drei Jahre alt wird (gemessen wird nach Monden nicht Tagen), so wird sie automatisch in die Kriegerausbildung geschickt. Alle anderen, was der Großteil ist, werden dann gefangen und zu den Ausbildern gebracht, ab diesem Moment sind sie Jünglinge. Weibliche Welpen haben es einfacher. Sie bleiben bei ihren Müttern und werden länger sozialisiert. Vielleicht liegt es auch daran, dass Weibchen nicht ganz so gewalttätig sind. Erkennen die Zuchtmeister und ältesten Brüterinnen Zeichen der Tragfähigkeit bei Welpen, so werden sie zu Brüterinnen gemacht. Ist dies nicht der Fall, so kommen die Weibchen weg zur Ausbildung.

welpen.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/30 14:26 von prakhum