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Waffenloser Kampf

Wenn der Köcher leer, die Lanze gebrochen und das Schwert stumpf geschlagen ist, geht es eben ohne Waffen weiter. Mit Schlägen, Tritten, Kopfstößen, Bissen, Rissen, Würfen und allem anderen was dazu gehört.

Faustkampf

Faustkampf ist nicht sonderlich genau definiert und das mit gutem Grund: Es ist alles erlaubt. Wenn Orks für den Nahkampf üben, dann nicht aus irgendeinem abwegigen sportlichen Grund, sondern um den Gegner in den Boden zu stampfen. Es wird immer darauf hingearbeitet den Feind möglichst schnell und brutal kampfunfähig zu machen. Da Orks harte Schädel haben gehört es zum guten Ton Knie zu zertreten und Augen einzudrücken. Je nachdem wer für welches Umfeld übt, kommen andere Aspekte in den Vordergrund. Ein Preiskämpfer wird sich darin üben, gegen einen anderen Gleichwertigen zu kämpfen, wobei beide großes Können haben. Der Schläger in einer Trinkhalle wird genauso unfair kämpfen, aber unter anderen Bedingungen, wo man sich auch Krüge über den Kopf schlägt, Messer in den Leib rammt oder sich am Mantel des Gegenübers festgreifen kann. Sogenanntes Panzerringen hebt sich dabei besonders ab. Aus dieser soldatischen Kampfart ist das traditionelle Ringen hervor gegangen. Wenn der Gegner gepanzert ist, helfen Schläge und Tritte wenig, weswegen man hier versucht den Gegner zu werfen, Hebel anzusetzen (und Gelenke zu zerbrechen). Viele alte Gepanzerte sind erfahrene Ringer und auch geübt im Bodenkampf.

traditionelles Ringen

Im traditionellen Ringen, das aus dem Panzerringen hervorgegangen ist, lässt man die Rüstung weg, genauso wird nicht getreten und geschlagen. Traditionelles Ringen ist kein 'wirklicher' Kampf, sondern ein eingeschränktes kulturelles Ereignis und Stärkebeweise. Hierbei wird ein Ring abgesteckt, oft mit Lanzen. In diesem Bereich kämpfen die beiden Kontrahenten, oft barbrüstig. Ziel ist es den anderen zu Boden zu schleudern, wobei gerne an der Soldatenschärpe gerissen wird, aber auch Würfe angebracht werden. Solche Ringkämpfe gibt es oft zu Feierlichkeiten oder wenn der Bannerträger bestimmt werden soll.

Grubenkämpfe

Neben knochenbrechendem Hass auf dem Schlachtfeld, Prügeleien in Trinkhallen und traditionellen Kämpfen im Kreis aus Lanzen, gibt es noch Grubenkämpfe. Grubenkämpfer sind professionelle Faustkämpfer, die oft mit einem kleinen Gefolge durch die Lande ziehen, um gegen andere zu kämpfen. An manchen Orten gibt es dafür wirklich Gruben, anderswo Käfige oder man macht einfach eine Fläche frei. Hierbei wird gerne um viel Silber gewettet und Grubenkämpfer können angesehene Orks sein. Meist kämpfen nur zwei Orks gegeneinander, aber es gab schon Ereignisse, bei dem der Geldgeber es anders wollte und beispielsweise vier gegeneinander antraten oder zwei gegen einen. Grubenkämpfe haben keine Rundenbegrenzungen und dergleichen und auch keine Regeln, wobei manche Kämpfer im Voraus ausmachen, sich nicht die Augen einzudrücken oder Ohren abzureissen. Man kann sich vorstellen, wie entstellt erfahrene Kämpfer sind. Manche sind Sklaven, die einem reichen Herren folgen, und extra für den Kampf ausgebildet werden. Gerade bei solchen gibt es viele die entmannt sind, um eine zusätzliche Angriffsfläche zu nehmen. Kämpfe enden durch Aufgabe, Bewusstlosigkeit oder Tod eines oder beider Kontrahenten.

waffenloser_kampf.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/08 12:13 von zoshakan