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vraszun

Vraszun Toroghar

Zucht: Gat'Hai

geboren etwa: 32 v.U.

Herrschaftsantritt: 6 v.U.

Verstorben: 0/nie?

Vraszun wurde genau rechtzeitig geboren, um zu erkennen wie effizient Sarglashs Reformen waren. Spätere Generationen sagen gerne, dass Vraszun alle positiven Eigenschaften seiner beiden Vorgänter vereinte: Sarglashs Talent für Organisation und Herrschaft und Gornoks Kriegskunst.

In Wahrheit war Vraszun vor Allem eines: Gerissen! Er nutzte Möglichkeiten, wenn sie sich boten.

Aber fangen wir vorne an:

Vraszun wurde vor den ersten „geborenen ushataru“ geworfen. Sein Handwerk neben dem Kriegsersein – bis es Sarglash reformierte – war wahrhaftig das eines Schreibers. Wenn gekämpft wurde, machte er sich einen Namen. Besonders bekannt wurde er, als er eine Reihe von Grenzstreitigkeiten für Sarglash mit rughplaku gewann. Es wurde nicht viel Blut vergossen und trotzdem eine Entscheidung gefunden. Das gefiel dem logischen Sarglash, der ihm ein Kommando unterstellte. Böse Zungen behaupten es sei ein Test gewesen, dass er gerade die Bardh'Mikar erhielt, denen ein schrecklicher Ruf vorauseilte. Schon damals.

Er kämpfte im Krieg der Zwei Lanzen, aber nicht bei den Aufständen gegen die Zgurogar.

Sarglash starb und Gornok kam. Trotz der guten Verbindung zu Sarglash unternahm Vraszun nichts gegen dessen Ermordung. In der Folgezeit nutzte er seinen ganzen Einfluss, um Gornoks Misswirtschaft einzudämmen. Vraszun überzeugte nicht durch große Worte oder Charisma – ein großer Redner war er nie – sondern durch Taten. Er stopfte Löcher im sinkenden Boot, formierte den Widerstand und als es soweit war, nutzte er die Gelegenheit.

Offiziell stellte er Gornok nach einer Niederlage, forderte zum rughplak und erschlug ihn. Andere sagen Gornok sei verwundet gewesen, wieder andere Vraszun habe den Verwundeten im Schlaf erstochen.

Tatsache war, dass der neue bolshak mehr als genug Schwierigkeiten hatte: Er sandte Verbände aus, um Gebiet zu sichern und nicht zu plündern, und um von diesem Gebiet zu zehren. Er half dem Handel, sicherte die Grenzen. Unter Vraszun erblühte das Throqush-Reich, vom Schattenwald bis zum Nordende des Hulum'Matum.

Daher rührt auch sein Name, denn unter Vraszun soll sich das Throqush-Gebiet über fünfhundert Meilen erstreckt haben. Das ist gewiss etwas übertrieben, aber nahe genug.

Vraszun expandiert gen Norden und erobert Jugolugh baut Vorautgund aus.

Auch er reformiert das Heer erneut: Die Truppen die ein einzelner führen kann (also die maubûr) wird zahlenmäßig begrenzt. Dies soll verhindern, dass einzelne Kriegsherren zu mächtig werden. Wunderbare Ironie der Geschichte: Genau das war es, das ihm seinen Posten gebracht hat.

So gut er regiert und auch die richtigen Köpfe an den richtigen Positionen einsetzt (und einschlägt): Ein Staatsmann der täuscht und verhandelt und begeistert wurde er nie. Die zahlreichen Siege und der Machtwachstum sicherten dennoch seine Herrschaft.

Als es zum Brodeln und zum Massaker von Goi'Gul'Maturz kommt, steht er auf der richtigen Seite. Die Throqush unterjochen Gebiete der Schwarzklingen und erobern Zau'Mal, Bergfestung der Schwarzfratzen.

Es folgt der Orksturm, indem er kompetent führt – für einen Sieg reicht es dennoch nicht. Wichtig ist vor allem, dass er wusste, wann keine Hoffnung mehr auf den Sieg bestand und er seine Streitmacht zurück zog.

So erhielt er große Teile seiner Streitmacht. Auf dem Zenit der Macht (2vU) würden diese Veteranen helfen Bornigheim (Heutiges Grugûlum zu nehmen).

In diesen Tagen erließ er auch einen Befehl, der überhaupt erst ermöglichte, dass Toral, Shaljor und Pashtar später überleben konnten: Bisher beschränkten sich die Bruthöhlen auf Tru'Mal. Das hatte zur Folge, dass Tru'Mal überlief und wie eine fette Bienenkönigin genährt werden musste. Er ließ Brüterinnen nach Vorautgund, Grugûlum, Jugolugh und sogar in den Schattenwald schicken. So verteilte er die Last an Ressourcen und es hatte einen weiteren Nebeneffekt: Für den Klan sind die Brüterinnen heilig [als ganzes, nicht als Person] und eine Festung mit Brüterinnen wird weitaus hasserfüllter verteidigt, wie eine ohne.

Bis heute ist nicht ganz gewiss, was an einem Tag im Frühling passierte, als es den Anschlag auf Vraszun gab und er verschwand.

Es gibt folgende Gerüchte:

  • Vraszuns Unvermögen die Loyalität anderer Kriegsherren zu erkaufen/erzwingen führte zu einem Anschlag durch Neider
  • ein Neider aus dem Orksturm, der sich durch ihn entweder seines Ruhmes beraubt oder durch Vraszuns Abzug seiner Stellung beraubt sah, rächte sich
  • der „Vielvölkerstaat“ war überdehnt und ein einzelner Fanatiker rächte die Unterwerfung seines Klans

An diesem Tag im Frühling endete die Herrschaft Vraszuns und der Blutkrieg begann.

vraszun.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/21 14:20 von zoshakan