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unterwerfung_der_goldhauer_durch_die_kraehenschnaebel

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unterwerfung_der_goldhauer_durch_die_kraehenschnaebel [2014/02/24 00:22]
zoshakan angelegt
unterwerfung_der_goldhauer_durch_die_kraehenschnaebel [2014/02/24 07:25] (aktuell)
zoshakan
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 Das Kastell wurde gar nicht genommen. Man versuchte einen nächtlichen Handstreich,​ der allerdings abgewehrt wurde, worauf die wütenden Krieger das Gebiet ringsherum in Brand steckten. ​ Das Kastell wurde gar nicht genommen. Man versuchte einen nächtlichen Handstreich,​ der allerdings abgewehrt wurde, worauf die wütenden Krieger das Gebiet ringsherum in Brand steckten. ​
 Ansonsten verlief diese erste Phase für die Krähenschnäbel allerdings erfolgreich. Sie schnitten den Feind vom Silbernachschub ab, besetzten eine wichtige Wegkreuzung und zerschlugen die Verteidigungskräfte der Region vollkommen. Ansonsten verlief diese erste Phase für die Krähenschnäbel allerdings erfolgreich. Sie schnitten den Feind vom Silbernachschub ab, besetzten eine wichtige Wegkreuzung und zerschlugen die Verteidigungskräfte der Region vollkommen.
-Tags darauf passierte wenig. Die Krähenschnäbel schickten Läufer zu allen Arbeiterlagern der Umgebung, mit der Auffordrung die Waffen niederzulegen,​ was diese auch taten. Einziges Problem, mit dem sie nicht rechneten war, dass bereits Goldhauer unterwegs waren. Man hatte die Reiterei nach Norden verlegt, in einer Vorahnung der gefährlichen Zeiten. So kam es unterhalb des Kastells, an der Kreuzung, zur Schlacht, wobei auch die Garnison den Ausfall wagte. 1.000 Reiter und 500 Goldhauer zu Fuß fielen nun über die 2.000 Jäger und Soldaten her, die sich verteilt hatten, um brennende Siedlungen zu plündern. Dank dieser Verteilung war der Ausgang klar und einfach. Die Goldhauer siegten, weil sie dem Feind keine Zeit ließen Heerhaufen zu bilden.+Tags darauf passierte wenig. Die Krähenschnäbel schickten Läufer zu allen Arbeiterlagern der Umgebung, mit der Auffordrung die Waffen niederzulegen,​ was diese auch taten. Einziges Problem, mit dem sie nicht rechneten war, dass bereits Goldhauer unterwegs waren. Man hatte die Reiterei nach Norden verlegt, in einer Vorahnung der gefährlichen Zeiten. So kam es unterhalb des Kastells, an der Kreuzung, zur Schlacht, wobei auch die Garnison den Ausfall wagte. 1.000 Reiter und 500 Goldhauer zu Fuß fielen nun über die 2.000 Jäger und Soldaten her, die sich verteilt hatten, um brennende Siedlungen zu plündern. Dank dieser Verteilung war der Ausgang klar und einfach. Die Goldhauer siegten, weil sie dem Feind keine Zeit ließen Heerhaufen zu bilden. Nur an wenigen günstigen Stellen, zum Beispiel in Dörfern, verschanzten sich kleine Gruppen und hielten mit Lanze und Bogen die Reiter ab, die sich lieber leichtere Ziele suchten.
 Am 3. Tag bereits zogen die Reiter weiter, in Richtung der Minen. Hier war man allerdings vorgewarnt und sie zogen unverrichteter Dinge wieder ab. Am 3. Tag bereits zogen die Reiter weiter, in Richtung der Minen. Hier war man allerdings vorgewarnt und sie zogen unverrichteter Dinge wieder ab.
  
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 Mittlerweile rückte die Hauptarmee der Krähenschnäbel nach. Die größte Marschkolonne folgte der Hauptstraße,​ 6.000 Mann stark. Eine weitere kleinere, bestehend aus den figataru, zog als Ablenkungsmanöver weit im Westen umher. Aus den Truppen bei den Minen wollte man eigentlich eine weitere Armee bilden, allerdings zog noch die Reiterei im Gebiet umher, also zog man nur die verbliebenen Jäger ab, die als Flankenmacht nach Süden marschierten. Mittlerweile rückte die Hauptarmee der Krähenschnäbel nach. Die größte Marschkolonne folgte der Hauptstraße,​ 6.000 Mann stark. Eine weitere kleinere, bestehend aus den figataru, zog als Ablenkungsmanöver weit im Westen umher. Aus den Truppen bei den Minen wollte man eigentlich eine weitere Armee bilden, allerdings zog noch die Reiterei im Gebiet umher, also zog man nur die verbliebenen Jäger ab, die als Flankenmacht nach Süden marschierten.
-Auf Seiten der Goldhauer hatte man mittlerweile fleißig Boten umher geschickt und an Söldnern ausgehoben, was möglich war. Auch die figataru bot man auf und so marschierte man siegessicher ​gen Norden, dem Feind entgegen. Nun machte sich die Ablenkung der figataru bemerkbar. Furchtsame Herzen zählen Feinde doppelt, also spaltete man einen guten Teil des Heeres ab, um den Plünderzug im Westen aufzuhalten.+Auf Seiten der Goldhauer hatte man mittlerweile fleißig Boten umher geschickt und an Söldnern ausgehoben, was möglich war. Auch die figataru bot man auf und so marschierte man gen Norden, dem Feind entgegen. Nun machte sich die Ablenkung der figataru bemerkbar. Furchtsame Herzen zählen Feinde doppelt, also spaltete man einen guten Teil des Heeres ab, um den Plünderzug im Westen aufzuhalten.
 Die Krähenschnäbel marschierten mit großer Siegesgewissheit,​ obwohl ihr Stand hätte weitaus besser sein können. Ihnen schlossen sich zahlreiche niedere Orks an, die aus Arbeiterlagern zuströmten und die Armee vergrößerten. Man bezahlte sie mit Silber aus den Minen. ​ Die Krähenschnäbel marschierten mit großer Siegesgewissheit,​ obwohl ihr Stand hätte weitaus besser sein können. Ihnen schlossen sich zahlreiche niedere Orks an, die aus Arbeiterlagern zuströmten und die Armee vergrößerten. Man bezahlte sie mit Silber aus den Minen. ​
-Die Goldhauer ​waren weniger siegesgewiss. Sie schickten 2.000 Elitetruppen,​ 1.000 niedere Söldner (nicht viel besser als Milizen) und 5.000 figataru ins Feld. Hierbei fehlen alle jene die Jagd auf die Plünderer im Westen machten. Die Hoffnung der Goldhauer waren die Reiter, die sich im Rücken des Feindes bewegten. Beide Armeen marschierten ohne Troß und ernährten sich aus dem Land. +Die Goldhauer ​verloren an Zuversicht. Sie schickten 2.000 Elitetruppen,​ 1.000 niedere Söldner (nicht viel besser als Milizen) und 5.000 figataru ins Feld. Hierbei fehlen alle jene die Jagd auf die Plünderer im Westen machten. Die Hoffnung der Goldhauer waren die Reiter, die sich im Rücken des Feindes bewegten. Beide Armeen marschierten ohne Troß und ernährten sich aus dem Land. 
-Zwei Tage lang marschierte man hin und her, es kam nur zu kleinen Gefechten. Nördlich hatten die Reiter mittlerweile eine Mine befreit und machten den dortigen Krähenschnäbeln das Leben zur Qual, während die südliche Hauptarmee dem Feind immer wieder auszuweichen versuchte, bis die Krähenschnäbel die Strategie änderten: Sie marschierten auf die Hauptstadt, statt der Armee hinterher und so waren die Goldhauer gezwungen zu handeln. Einige wollten die Hauptstadt verteidigen,​ andere nach Norden durchbrechen,​ um sich mit den Reitern zu vereinigen. Die Armee lag zwei weitere tatenlos darnieder, während die Befehlshaber einander anschrien. Es lag keine eindeutige Führung vor. Als ein Teil nach Süden zur Hauptstadt abmarschieren wollte, waren die Krähenschnäbel natürlich zur Stelle. Sie hatten sich ausgeruht und aus dem Land vollgefressen. 5.000 Krieger, 1.000 Gardisten und 1.000 narogthar, unterstützt von den 1.500 Jägern die einen Flankenangriff wagen sollten, trafen auf keine 4.000 Feinde, was in einem schrecklichen Massaker endete. Nach nur kurzem Kampf wurde die unterlegene Armee überflügelt und die Garde schlug ein Loch in die Mitte, so dass sie zerfällt. ​+Zwei Tage lang marschierte man hin und her, es kam nur zu kleinen Gefechten. Nördlich hatten die Reiter mittlerweile eine Mine befreit und machten den dortigen Krähenschnäbeln das Leben zur Qual, während die südliche Hauptarmee dem Feind immer wieder auszuweichen versuchte, bis die Krähenschnäbel die Strategie änderten: Sie marschierten auf die Hauptstadt, statt der Armee hinterher und so waren die Goldhauer gezwungen zu handeln. Einige wollten die Hauptstadt verteidigen,​ andere nach Norden durchbrechen,​ um sich mit den Reitern zu vereinigen. Die Armee lag zwei weitere ​Tage tatenlos darnieder, während die Befehlshaber einander anschrien. Es lag keine eindeutige Führung vor. Als ein Teil nach Süden zur Hauptstadt abmarschieren wollte, waren die Krähenschnäbel natürlich zur Stelle. Sie hatten sich ausgeruht und aus dem Land vollgefressen. 5.000 Krieger, 1.000 Gardisten und 1.000 narogthar, unterstützt von den 1.500 Jägern die einen Flankenangriff wagen sollten, trafen auf keine 4.000 Feinde, was in einem schrecklichen Massaker endete. Nach nur kurzem Kampf wurde die unterlegene Armee überflügelt und die Garde schlug ein Loch in die Mitte, so dass sie zerfällt. ​
  
 ==== Die letzten Goldhauer werden geschlagen ==== ==== Die letzten Goldhauer werden geschlagen ====
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 Hinzu kommen einige abgebrannte Dörfer und Siedlungen, aber auch hier ist das Gebiet glimpflich weggekommen,​ denn weder die Ernte wurde zerstört, noch Festungen und Städte dem Erdboden gleich gemacht. Hinzu kommen einige abgebrannte Dörfer und Siedlungen, aber auch hier ist das Gebiet glimpflich weggekommen,​ denn weder die Ernte wurde zerstört, noch Festungen und Städte dem Erdboden gleich gemacht.
  
 +==== Beurteilung ====
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 +Der Sieg wurde rein durch die strategische Überlegenheit der Krähenschnäbel und der inneren Zerstrittenheit der Goldhauer errungen. In keiner der acht nennenswerten Gefechten kam es zu einem ausgeglichenem Kampf, wo überlegene Kriegskunst,​ Technologie oder Ausrüstung den Sieg bedeutet hätten. Stets waren die Sieger klar im Vorteil (nicht unbedingt zahlenmäßig). Innere Konflikten beschleunigten den Sieg, denn wäre man auf geeinte, hoffnungsvolle Goldhauer getroffen, so hätten diese nicht so schnell nachgegeben.
 +Zum Sieg trug ebenfalls die Mobilität der Krähenschnäbel bei, die leichter marschieren als der Feind. Dies ermöglichte zu Schlachten dann die größeren Kräfte beisammen zu haben, was den Nachteil der unterlegenen Ausstattung wett machte.
unterwerfung_der_goldhauer_durch_die_kraehenschnaebel.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/24 07:25 von zoshakan