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Trinkkultur

Schwarzblüter lieben den Rausch. In Jugporandor bewirkt man diesen zumeist durch Gebranntes oder Vergorenes. Man braut Bier und brennt Schnaps. Wein hingegen ist selten und ein Gesöff für gumbultaru, die ihn sich leisten können, denn Wein ist Importware, den es nur nur bei den Weichhäuten zu holen gibt.

Nichtalkoholisches

Obwohl man auf alltäglicher Basis Alkohol konsumiert, zumindest wenn man höher steht als ein Sklave, wird auch viel Wasser getrunken. Wo auch immer ein Fluss oder ein Bach in der Nähe, wird Wasser geholt, oberhalb der Städte und der Gerbereien natürlich. Auch wenn Schwarzblüter harte Mägen haben, wissen sie um die Unbekömmlichkeit von stehenden Gewässern, weswegen man daraus nur in der Not säuft. Auch Blut wird getrunken, meist aus kultischen Zwecken, für diverse Schwüre.

Alltäglicher Alkoholkonsum

Wer kein Sklave ist erhält eine tägliche Ration. Dies kann entweder Bier oder Schnaps sein. Seien wir ehrlich: Orks sind allesamt Alkoholiker. Sobald Sold ausgegeben wird, wird er wieder für den Rausch ausgegeben. Krieger betrinken sich weil es etwas zu Feiern gibt, damit es etwas zu Feiern gibt, aus Wut, aus Freude, aus reiner Langeweile. Sie trinken auch um sich die Furcht vor der Schlacht zu vertreiben. Natürlich heißt das nicht, dass sie permanent stark besoffen sind, aber eine grundlegende Alkoholisierung liegt vor, wenn man morgens schon mit verdünntem Bier anfängt. Der Grund ist nicht nur der Rausch. Alkohol hat viele Kalorien und ist außerdem lagerbar, im Gegensatz zu Wasser. Bei den Menschen des Alten Reiches ist das aber auch kein Stück besser, nur dass sie statt Schnaps eben Wein trinken.

Trinkfestigkeit

Trinkfestigkeit ist ein Zeichen der guten Kondition und Härte und damit gut. Trinkfeste Krieger werden angepriesen, als könnten sie Trolle erschlagen und es werden Geschichten über sie erzählt. Dabei gibt es sogar eine religiöse Komponente, denn Schamanen begründen das Unwohlsein nach einem Besäufnis damit, dass die Schwäche den Körper verlässt über den Kopf. Auch der schädlichen Wirkung sind sie sich bewusst, denn es gibt mehr als genug angesehene Orks, die sich dumm oder tot gesoffen haben. Die einfache Erklärung dafür: Alkohol ist ein Gesöff der Götter und wer zu viel davon säuft, kommt ihnen zu nahe und stirbt.

Die Jugporandorische Runde

Der Erfinder der jugporandorischen Runde ist wohl der einzige Ork, der auch noch nach seinem Ableben etliche arme Kreaturen ins Verderben gestürzt hat. Bei dieser Prozedur wird ein großer Krug mit Schnaps gefüllt und Reih um gegeben. Jeder nimmt einen Zug und behält ihn im Maul, während er den Krug weitergibt. Wenn der letzte getrunken hat - alle anderen haben das Gesöff in der Zeit im Maul - und den Krug abstellt, darf man den Schnaps erst schlucken. Wer ihn davor schon schluckt, muss als Strafe die doppelte Menge trinken. Die jugporandorische Runde ist eine der wenigen fairen Sachen im Leben eines Orks: es gibt immer eine Rückrunde, damit man sich revanchieren kann, falls jemand absichtlich getrödelt hat.

Zeltspeien

Dies ist ein altes Gesetz, von den Göttern überliefert. Es ist sehr einfach: wer im Heerlager ins eigene Zelt speit, hat sein Leben verwirkt und wird umgebracht. Davon ist niemand ausgenommen. Der Grund ist einfach: es bringt Unglück und verurteilt den Feldzug zum Scheitern. Ziegen vermehren sich nicht mehr, die Saat verdörrt und die Weibchen können die Welpen nicht mehr stillen, bis derjenige tot ist.

Der Helm

Ebenfalls eine (Un)sitte unter Kriegern, wie sie bei großen Siegesfeiern zelebriert wird, wenn genug Gesöff zur Verfügung steht. An den großen Feuern treffen sich Soldaten verschiedener Einheiten und jeder bringt etwas des erbeuteten Gesöffs mit. Irgendwer stellt einen Helm bereit, oft einen feindlichen Helm, der allerdings kein Loch haben darf. Dieser Helm wird mit Gesöff aller Art befüllt und wird, während die Feier voran schreitet, nebenher immer weiter gereicht. Er darf allerdings niemals leer gehen, das bringt Unglück. Die Helmrunde endet erst wenn der, der den Helm gerade hat einfach umfällt oder die Sonne aufgeht.

Des Ushatars Bestes

Auch bekannt als Throqushs Bestes. Wenn Soldaten unterwegs sind, sind sie nicht alle gleich gierig und dumm - manche stürzen ihre Gesöffrationen nicht sofort herunter, sondern horten sie auch. Es gibt sogar Einheiten, die intern feste Regelungen haben, wieviel vernichtet werden darf und wieviel für die Feste gesammelt werden muss. Normalerweise wird dabei einfach alles, was man erbeutet in ein und dieselbe Feldflasche gekippt. Das kann Wein sein, oder auch Bier, Schnaps, vergorene Ziegenmilch, Met und andere Dinge. Damit entsteht ein einzigartiges Gesöff, das jedes Mal anders schmeckt.

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