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toral

Toral

Zucht: gat'hai

geboren: 25 v.U.

Herrschaftsantritt: 1 nU

verstorben: 4 nU

Werdegang

Toral wurde als geborener ushatar in Tru'Mal geworfen, wo er auch aufwuchs. Er gehörte zur Generation der die unter der Herrschaft der Zgurogar litten, insofern, dass sie die Füße still halten mussten, statt kämpfen zu dürfen. Dies führte auch zu ganzen Scharen aus jungen Kriegern die sich gegen die Zgurogar stemmten, darunter Toral. In diese Generation gehören auch andere Kriegsherren des heutigen Jugporandors, so Shaljor, Pashtar, Subtamul und Skargal.

Toral war ein guter Krieger und Taktiker, kein Stratege und Herrscher. Dafür war er nie gemacht. Er kämpfte bei der Eroberung von Jugolugh und der Unterwerfung der Schwarzfratzen und Schwarzklingen im Brodeln, danach machte er sich im Orksturm einen Namen. Er führte fähig und erfolgreich Angriffe auf den Verteidigungsgürtel aus Forts, südlich der Greifenpforte, so dass ihm Vraszun ein Kommando gab. Bei der Eroberung und anschließenden Verteidigung der Greifenpforte festigte er seinen Ruf als Belagerungskünstler. Charakterlich war er hart, aber nicht stürmisch und aufbrausend wie andere.

Vraszun gab ihm darauf den Befehl beim Angriff auf die Phönixpforte teil zu nehmen. Mit ihm marschierten andere aufstrebende Befehlshaber, allesamt unter dem Jugshon: Shaljor, Pashtar, Subtamul und Skargal. Toral war dafür geeignet, da er den Norden schon seit seinem ersten Feldzug kannte.

Der Angriff auf die Phönixpforte schlug fehl. Um ein Haar hätte Toral Bornigheim (heutiges Grugûlum) erobert, dass man eingeschlossen und links liegen gelassen hatte. Zu seinem Pech wurden die Orks zurückgedrängt. Zu dieser Zeit war er maugoth einer Streitmacht, in der die anderen vier unter ihm standen. Besonders Skargal und Shaljor waren ihm nahe, Shaljor nahm damals noch den Platz seiner rechten Klaue ein. Er zog auf Skargals und Shaljors Anraten ab, um die Armee zu retten. Skargal setzte ihm bewusst Flausen ins Ohr, dass Shaljor den Rückzug decken sollte - immerhin war Shaljor für seine bedachte Führung bekannt - und Toral hörte darauf. In Shaljors Abwesenheit überzeugte Skargal Toral, dass er alleine für den Rat des Rückzugs gewesen war und damit verdrängte er Shaljor und wurde Torals Rechte.

Wirklich von Relevanz wurde dies erst, als man zurück in Tru'Mal war. Vraszun belohnte den Befehlshaber der östlichen Armee für seine Dienste und dass er die Armee sicher nach Hause gebracht hatte, wo doch so andere Scharen zerschlagen wurden.

Im Folgejahr erstarkten die Throqush und auf Torals Drängen gab ihm Vraszun eine weitere Armee, um Bornigheim auf eigene Faust und ohne die anderen Klans zu erobern. Toral - wie erwähnt selbst kein fähiger Stratege - ließ sich beim Planen von Skargal und Shaljor unter die Arme greifen, sah selbst aber in erster Linie Skargal.

Man eroberte Grugûlum und Toral wurde Vraszuns Statthalter im Norden bis zum Attentat und seinem Verschwinden.

Torals Herrschaft

Toral war ein loyaler und einfacher Krieger und außer sich über den Anschlag und auch das Lossagen anderer Kriegsherren. Das passte nicht in sein Weltbild. Als sich in Tru'Mal ein anderer auf den Knochenthron setzte, glich das Gotteslästerung. Das ist der Grund wieso „seine“ Throqush weiterhin Throqush hießen: Man sah sich in der Tradition zum eigentlichen Herrscher zu stehen. Der Kriegsherr in Tru'Mal war ein Emporkömmling und nicht Vraszuns Nachfolger.

Pashtars Abfallen war für ihn ähnlich schwer zu verdauen, war Pashtar doch ein alter Waffengefährte. Dieser argumentierte, dass er nicht den Namen Throqush führen wollte, solange man nicht unter dem richtigen Herrscher kämpfte, was den einfachen Toral zumindest zeitweise beschwichtigte. Subtamul der Thrororbakal war für ihn sowieso nie ein richtiger Throqush gewesen. Die Thrororbakal waren Verbündete und für mehrere Jahre hing in Goi'Gul'Maturz das Jugshon-Banner, doch war dies eher ein Lippenbekenntnis und eine politische Entscheidung, statt einer Vereinigung.

Er ließ in Grugûlum einen Knochenthron errichten. Daneben stellte er seinen eigenen, etwas kleineren Thron, da er es nie wagen würde Vraszuns Platz einzunehmen. Toral sah sich als Statthalter in dessen Abwesenheit, nie als eigener Herrscher. So führte er sein Reich, wie er das Reich zuvor geführt hatte: Streng und hart! Er verhandelte nicht, massakrierte und richtete ohne Kompromiss. Ein Sprichwort sagt, dass in Torals Reich eine nackte Brüterin, mit Silber beladen, vom einen Ende zum anderen gehen konnte, ohne auch nur krumm angesehen zu werden!

Sein Fehler war, dass er am Tag als er die beiden Throne aufstellen lassen ließ, Skargal zu seinem Nachfolger ernannte. Dies vollendete Shaljors Hadern einen Verrat zu begehen. Shaljor, ein charismatischer Kerl, scharte Befehlshaber um sich, die mit Torals Strenge nicht zufrieden waren oder an dessen Fähigkeiten zweifelten und schlug zu. Zu seinem Pech folgten ihm weniger, als zuerst erhofft. Es kam zum Feldzug, Shaljor wich und errichtete sein eigenes Reich.

In den kommenden Jahren festigte Toral die Throqush im Norden. Er ließ Kastelle errichten, unterwarf Einheimische und ertablierte den zagstauntar. Torals letzter Feldzug ist eine Verteidigung gegen eine Streitmacht aus dem alten Reich im Jahre 2 n.U.. Im Jahre 3 n.U. kommt es zwar zu vielen Kleinkriegen, aber zu keinem großen Feldzug.

Tod und Nachfolge

Toral war seit seines Lebens ein Krieger, samt allen Gepflogenheiten wie übermäßigem Trinken. Dies wird ihm letztendlich zum Verhängnis als er volltrunken an einem Blutsturz zugrunde geht. Das behaupten zumindest einige.

Wie bei eigentlich jedem verstorbenen bolshak gibt es weitere Theorien: Offiziell, d.h. von Seiten Skargals, wurde er mit Gift und Magie von Shaljor dahingerafft! Ein feiges Attentat, war er doch zu mächtig im Krieg.

Andere behaupten Skargal selbst hätte ihn aus dem Weg geschafft, da er selbst herrschen wollte. Hier spalten sich die Meinungen. Wer Toral verabscheute und Skargal mag, behauptet Skargal hätte dies getan um die Throqush zu retten, immerhin ist er der bessere Anführer. Andere sagen Skargal hätte Angst um seine Nachfolge gehabt, gab es doch einige Konkurrenten.

toral.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/14 14:16 von zoshakan