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sozialgefuege_des_krieges

Vom Aufsteigen und Fallen

Krieg kann Untergang und Reichtum bringen, kann aus angesehenen Veteranen Sklaven machen und aus wegelagernden Gesindel Krieger, reich an Zierde und Silber. Dies hängt nicht immer nur mit dem gesamten Kriegsverlauf zusammen, sondern oft auch mit dem persönlichen Geschick.

Früher, in den guten Zeiten, waren Klans und Stämme klar abgegrenzt, ein Hinzustoßen von Außen war kaum möglich. Doch heutzutage kann man sich solche Arroganz nicht mehr leisten. Die Geburt zählt zwar noch etwas, aber Leistung ist wichtiger.

Es gibt viele Wege zu fallen: Gumbultaru kommen leicht in Ärger mit ihren Herren, wenn sie Leistungen nicht erbringen, sei es eine gewisse Sollzahl an gefertigten Stiefeln oder das Nehmen einer Bresche. Gumbultaru stehen also unter konstantem Leistungsdruck. Versagen sie, so können sie leicht ihren Stand oder gar ihren Kopf verlieren. Der gewöhnliche Soldat hat es da leichter. Degradiert wird man am ehesten aufgrund von Verbrechen, nur gajutaru stehen unter ständiger Beobachtung. Dafür hat der gemeine Soldat andere Sorgen, denn wenn er gefangen wird, kommt er oft in die Sklaverei. Wird er verkrüppelt muss er entweder sterben oder wird zu einem niederen Arbeiter.

Auf der anderen Seite bringt der Krieg Aufstiegsmöglichkeiten. Wenn Kriegsherren zum Feldzug rufen, sammeln sich oft Massen aus nargotharu an. Dies können Räuber, Söldner oder entlaufene Sklaven sein, die auf eine Anstellung hoffen. Hiebei wartet unter Umständen Silber auf sie, für die die genug Leistung erbringen aber auch ein Platz unter den ushataru. Gleich ist es bei Arbeitern und figataru. Wenn die Rekruteure in die Arbeiterlager kommen, werden sie ihr bestes geben um in den höheren Stand des Soldatens aufzusteigen. Dies alles ist nur über Leistung möglich. Gleichsam ist es bei den gewöhnlichen ushataru. Wer eine Heldentat vollbringt, beispielsweise ein Banner nimmt oder sich durch kluges taktisches Verhalten hervorhebt, kann schnell gajutar werden und sogar unter die gumbultaru kommen. Bei diesen ist nicht nur das Fallen am schlimmsten, sondern auch der Aufstieg am besten. Da sie Befehle meist frei ausführen dürfen, können sie erwartete Leistungen auch weit übersteigen und das wiederum kann eine schnelle Beförderung mit sich bringen. Schon als mau'rung'kar gehört man zu den Mächtigen, aber wenn man sich erst einmal zum Rang eines maugoth mausert, darf man sich zu den Mächtigsten hundert Orks des Landes zählen.

sozialgefuege_des_krieges.txt · Zuletzt geändert: 2014/03/08 13:33 von zoshakan