Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


soeldner

Jugporandorische Söldner

Dieser Artikel behandelt den Orksöldner in Jugporandor. Gemeint sind damit Verbände aus Kriegern, die sich speziell für söldnerische Zwecke zusammen geschlossen haben.

1) Generelle Information über den Söldner

2) Vor- und Nachteile der Söldnereinstellung

3) Orkische Begrifflichkeiten

4) Arten der Söldner und bekannte Einheiten

5) Der Söldner im Spiel (Larprelevantes)

1) Generelle Information über den Söldner

Bisher lag der Interessenschwerpunkt immer auf den mächtigen Klanarmeen, auf Hilfstruppen tributpflichtiger Sippen oder auch auf deren Stammesverbände, aber neben diesen Arten der orkischen Streitkräfte gibt es natürlich noch Söldner.

Söldner sind eine schwierige Angelegenheit, aber man kommt nicht drumherum. Nun gibt es natürlich auch Mischformen: mächtige Stämme, die viele hundert Krieger stellen und aus einer ruhigen Gegend kommen, haben schon manchmal die Intention ein Klanreich wie die Throqush oder Krumnazt zu unterstützen - natürlich gegen Bezahlung. Sie kämpfen gegen Bezahlung für einen fremden Herren, sind technisch gesehen also Söldner.

Um diese Art von Söldnern soll es in diesem Artikel nicht gehen. Hier geht es um richtige Söldner, also Verbände aus Kriegern, die sich speziell dafür zusammen geschlossen haben. Ihre Herkunft ist mannigfaltig: Manche sind groß gewordene Räuberbanden, andere Sippen, die professionell geworden sind. Es sind auch schon ganze Truppenverbände von Klans desertiert, aufgrund der schlechten Behandlung. Weitaus seltener sind einzelne Söldner, aber auch die gibt es und Throqush-Gumbultaru haben das Recht sie im Notfall anzuwerben - auf eigene Gefahr. Die Throqush tun zwar immer hart und geradlinig, aber natürlich haben auch sie Söldner. Es gibt z.B. den Erlass, dass es Verboten ist Krumnazt-Deserteure anzuwerben. Sind diese allerdings desertiert, haben ein eigenes Banner gebildet und sind somit eigenständig, ist eine Anstellung zulässig.

2) Vor- und Nachteile

Vorteile

- Im Kriegsfall sind sie ein schnelles Hilfsmittel, um die eigenen Streitkräfte zu verstärken. Söldner sind meist dort, wo Krieg herrscht, also in Krisengebieten oft bereits dienstwillig anzutreffen.

- Langfristig sind die Kosten hoch, kurzfristig allerdings niedriger, da sie nich bei der Stange gehalten und auf Garnisonssold gesetzt werden müssen.

- Die meisten Söldnerverbände sind zwar normale Truppen, aber es gibt Elitegruppierungen und Spezialisten, die z.B. gerade bei Belagerungen den Ausgang der Schlacht deutlich verbessern können.

- Entgegen aller typischen Geschichten, die man sich unter Orks erzählt, sind Söldner (zumeist) loyal. Sie wollen ja auch wieder angeworben werden. Ein Wimpeltauscher wird garantiert von keinem mehr angeworben. Sie sind also durchaus zuverlässiger als Stammesangebote. Sie wollen Geld sehen, haben aber als Außenstehende kein persönliches Machtbestreben.

- Söldner sind bereits ausgebildet. Natürlich gibt es hier signifikante Unterschiede: Manche sind nicht mehr als ein Haufen Räuber, andere Elitetruppen. Man muss also wissen, wen man vor sich hat.

Nachteile

- Wenn man Pech hat, schnappt sie der Feind einem vorher weg.

- Langfristig sind sie enorm teuer und z.B. als Garnisonstruppen nicht zu gebrauchen.

- Sie sind stellenweise schlecht für die Moral anderer Truppen, z.B. wenn sie aus der Not heraus besser bezahlt werden als die eigenen Krieger (weil Söldner nur durch Sold gehalten werden und sonst zum Feind überlaufen).

- Größter Nachteil ist, dass sobald sie einmal aus dem Dienst entlassen werden, sie nicht so einfach wieder verschwinden. Gerade aus großen Söldnertruppen von mehreren hundert Orks wird schnell eine Bedrohung für die gesamte Region, die sie dann oft plündern und ausbeuten. Man muss also wohl bedacht mit Söldnern umgehen, sonst können sie nach Kriegsende zum Problem werden.

3) Orkische Begrifflichkeiten

- Zuurdatar = Söldner, ein Mischwort aus ushatar (Krieger) und zuurd (Silber). Soldkrieger quasi.

- Zuurdthrakar = Der, der Silber trägt, also der Soldherr.

4) Arten der Söldner und bekannte Einheiten

Der Großteil der Söldner sind gemeines Fußvolk, d.h. große Scharen aus Lanzenträgern, versetzt mit ein paar Schützen und Schildträgern im besten Fall. Eine Truppe, die etwas von sich hält, ist gemischt. Die Panzerung schwankt von keiner, über Beutegut bis zu professionell ausgestatteten Truppen, die z.B. im Zuge eines Soldvertrages von einem Klanreich ausgerüstet wurden.

Je nach Stand der Ausrüstung und Ausbildung verlangen sie verschieden viel. Natürlich gibt es auch Einheiten, die nicht mehr sind als Pfeilfutter - und eine ist sogar berühmt genau dafür (siehe Beispiele). Abgesehen von den regulären Söldnerscharen, die kommen und gehen wie Winter und Sommer, folgen hier einige Beispiele für namenhafte und bekannte Verbände:

5) Der Söldner im Spiel (Larprelevantes)

Neben all den namenlosen und namenhaften Haufen aus Söldnern gibt es natürlich Fälle, in denen einzelne Krieger angeworben werden. Gerade Einheiten, die am Rande des Reiches postiert sind und die darum fernab höherer Autoritäten sind - und öfters mal improvisieren - tendieren dazu. Natürlich haben Throqush hohe Qualitätsstandards und man wird wohl kaum irgendwelches Gesindel anwerben, sondern nur fähige Krieger.

Offiziell ist es sogar erlaubt, allerdings tragen die Befehlshaber rechtlich gesehen die Verantwortung für die angeworbenen Söldner. Würden die Bardh'Mikar beispielsweise stark unterbesetzt sein, könnte Zoshakan kurzfristig Söldner werben. Oder aber es ist ein Spezialist aufgefallen, der von Bedeutung sein könnte. Beides gibt Möglichkeiten für interessante Charakterkonzepte und möglicherweise stammt der Charakter ja aus einer der obigen Einheiten. So oder so, ist es vermutlich nur ein Konzept für einen bereits erfahrenen Orkspieler, aber gewiss ein neuer Wind mit schönem Konfliktpotential.

soeldner.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/29 20:33 von prakhum