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sarglash

Sarglash Ûndûrzar

Bedeutung des Namens: Der Erneuerer

Zucht: Gat'hai

geboren etwa: 38 v.U. Herrschaftanstritt: 25 v.U. Verstorben: 10 v.U.

Sarglash wurde 37 v.U. in Tru'Mal geworfen. Zu dieser Zeit herrschte der letzte orkische Hochkönig, der beinahe fast ganz Jugporandor unterworfen hatte. Die Klans existierten, waren ihm aber zur Treue verpflichtet. Der Hochkönig nannte sich selbst „Der Goldene“ und schmückte sich mit Gold. Er sah sich als übermächtig an und auch, dass ihm Flüche nichts anhaben konnten. In Jugporandor gilt Gold als verflucht. Als im Jahr 30 v.U. eine große Peste ausbrach, sahen es viele als Zeichen der Götter. Die Klans erhoben sich gegen den Goldenen und stürzten ihn. Darauf entbrannten Kriege, wer ihn an den Pfahl schlagen durfte. Sarglash kämpfte in dieser Zeit als junger ushatar. Da das Land von Pest, Misswirtschaft und Hunger geplagt war, erkannte er schon früh den Wert einer guten Wirtschaft. Außerdem musste er selbst miterleben, wie die Aufgebotstruppen der Klans unter Professionellen litten.

Damals wurden die Klanaufgebote über die einzelnen Zweige des Handwerks und der Arbeiterschaft organisiert, die Krieger waren Teilzeitsoldaten, Teilzeitzivilisten. Sarglash war kein großer Kriegsherr, eher ein Verwalter. Er hatte aber eine scharfe Zunge und zog viele Kriegsherren der Throqush auf seine Seite. Seinem Organisationstalent war es zu verdanken, dass sie keinen Hunger litten und nun mit professionellen Kriegern ins Feld ziehen konnten. 25 v.U. griff er - der noch keine persönlichen militärischen großen Erfolge erlangt hatte, nach der Macht, denn der letzte bolshak hatte sich durch den Goldenen unterwerfen lassen und sein Gesicht verloren. Sarglash war der Mutige der ihn (im Schlaf! aber das ist irrelevant) erstach, seinen Kopf nahm und sich zum Herrscher ausrief. Dies war keine spontane Aktion, er hatte sich davor die Loyalitäten diverser Kriegsherren gesichert. Andere begehrten gegen ihn auf, aber sein Ränkespiel hielt stand. Wenige Köpfe rollten und der Erneurer wurde zum Machthaber. Er verhandelte, sachlich, wenig charismatisch und vergrößerte so das Gebiet der Throqush.

Da diese seit jeher raue, derbe Kerle waren, ist ein Machtanstieg auf diese Art natürlich würdelos, weswegen man ihn gerne verschweigt und sagt, man habe die anderen unterworfen. Tatsächlich nutzte Sarglash die desolate Wirtschaft des Wirtschaft des Landes. Kleine Sippen wurden annektiert mit Versprechungen von Schutz und Nahrung. So wurde ein Grundstein gelegt. 21 v.U. hat sich die Population wieder einigermaßen erholt. Die Pest war verklungen, dafür bildeten sich zwei mächtige Bündnisse und es kam zum Krieg der Zwei Lanzen. Der Feldzug brachte viele Tote, Sarglash brachte er vor Allem eines Feinde: Gornok, einer seiner Kriegsherren macht sich hier einen Ruf.

Für Jahre wachsen die Throqush, doch die Bedrohung aus dem Süden, durch die Zgurogar wächst schneller. 13 v.U. kommt es zur Wolfsnacht und beinahe alle Klans werden von den Wolfsreitern unterworfen. Es kommt zu Aufständen junger Krieger gegen die Zguroagar. Sarglash verhandelt gut und die Throqush schaffen es sich als „Bündnispartner“ (tributpflichtig und weisungshörig) nicht unterwerfen zu müssen. Doch der Stolz der Krieger ist gekränkt.

Zwei Niederlagen (im Alten Reich und gegen die Zgurogar) musste man hinnehmen, ohne dass Sarglash jemals einen eigenen persönlichen Sieg erringen konnte. Als die Wolfsnacht endet und man wieder ungebunden ist, berufen sich viele Kriegsherren auf ihren Stolz. Gornok, ein großer Krieger und opportunistischer Taktiker, nutzt die Chance bei einem ausufernden Besäufnis. Er hackt Sarglash dem Erneurer, der die Wirtschaft und das Militär umgekrempelt und effizienter gemacht hat, die Klauen und Füße ab und lässt ihn verbluten, um sich selbst als bolshak einzusetzen.

sarglash.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/26 19:57 von najat