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pashtars_lupgashar

Pashtars Lupgashar (Feueranbeter)

Religion

  • Sie haben 7 Götter statt 9 oder 10 und glauben auch an Globfok.
  • Murlagthagbarn und Pakmikar sind im Glauben der Lûpgashar nicht zwei Götter sondern ein doppelköpfiger Gott.
  • Gashfotak nimmt neben Sharkor die zweit wichtigste Rolle ein.
  • Gashfotak hat Zatar gefressen und auch Ashthu. Er ist somit Gott der mazauk'hai. Nicht Ashthu bewacht die Eisernen Hallen sondern Gashfotaks Flamme.
  • Gashfotak ist so wichtig, weil er ein Abkömmling ist und Nachwuchs ist in der Kultur der Lupgashar extrem wichtig.
  • Während die Thrororbaakal eine Art Karma haben und die Throqush ihren regulären Wiedergeburtszirkel, der durch persönliches Verhalten verändert werden kann, läuft es bei den Lupgashar anders: Der eigene Wert vor den Göttern – und der dementsprechenden Bewertung über Einlass oder Wiedergeburt – ist nicht nur von persönlichen Taten abhängig, sondern vor allem von den Taten der eigenen Abkömmlinge. Es ist daher möglich andere Orks zu adoptieren, dies passiert meist bei erwachsenen Orks von Rang, als politische Intrige.
  • Gar keinen Nachwuchs zu haben ist extrem verpönt.
  • Das göttliche Recht besagt, dass wer einen eigenen Abkömmling umbringt, wenn dieser von jemand anderen adoptiert wurde, straffrei bleibt.
  • Eigenen Nachwuchs weg adoptiert zu bekommen, ist ein krasser Verlust im Ansehen.
  • Lupgashar reiten aus religiösen Gründen nicht und gehen auch nicht auf Boote. Schwarzblüter gehören ihrer Ansicht nach mit beiden Füßen auf festen Grund.

Gesellschaftliche Unterschiede

  • Weibchen haben weitaus mehr Macht. Sie suchen sich aus, mit wem sie sich paaren.
  • Die Brüterinnen sind politisch stark aktiv und intrigieren miteinander.
  • Die komplette Priesterinnenschaft ist weiblich.
  • Die Zahl der Brüterinnen ist aber geringer, weil man hier sehr elitär aussiebt.
  • Wer versklavt wird, wird kastriert und verliert offiziell alle Welpen. Ihm wird mittels Feuer ein Zeichen ins Gesicht skarifiziert.
  • Welpen werden so markiert, dass man Vater und Mutter namentlich kennt.
  • Die Lupgashar sind einer von zwei jugporandorischen Orkklans, welche Gold sehr schätzen. Bei allen anderen ist es verpönt.
  • Gold ist keine Währung, sondern religiöses und gesellschaftliches Kultmittel. Hohle, geprägte Goldkugeln werden für Verdienste eines Orks vergeben, sei es Männchen oder Weibchen. Sie werden als Kette getragen. Dies reicht von 0 bis 7. Reguläre Arbeiter, junge Brüterinnen und Rekruten haben keine Perlen, Krieger und Brüterinnen 1, Veteranen, erfahrene Geburtshelferinnen und Handwerksmeister 2, Unteroffiziere, Priesterinnen und Aufseher 3, Offiziere, Hohepriesterinnen und Großaufseher 4, Befehlshaber, Großpriesterinnen und Provinzaufseher 5, nur Pashtar trägt 7. Wem er auch immer 6 überreicht, der wird sein Nachfolger (oder Nachfolgerin!).
  • Weil manche mächtige Lupgashar extrem viele Nachkommen haben, kommt es über kurz oder lang zu einem genetischen Flaschenhals.
  • Es gibt eine Art Erbverfahren. Das gleichgeschlechtliche Kind mit den meisten Goldkugeln erhält das Erbe. Der eigene Wille ist nicht von Bedeutung!
  • Geschwister intrigieren gegeneinander und Mord untereinander ist religiös nicht verboten, viel eher gehört es zum guten Ton. Man siebt aus, nur die besten überdauern.
  • Es werden keine Hautbilder gestochen, Skarifizierungen werden mit heißem Eisen gemacht.
  • Arbeiter tragen Brauntöne (denn ihre Arbeit ist die Erde), Krieger Rottöne (denn sie zerstören wie Feuer), Verwalter blau (denn sie lenken wie der Fluss), Priesterinnen gelb (im Gelb der Flamme sieht man die Zukunft) und Brüterinnen grün (für Leben und Wachstum)
  • Man trägt am Kinn keinen Bart! Was für Deppen!

Administration

  • Anführer ist Pashtar. Alle wichtigen Posten sind mit seinen Nachkommen besetzt, also sowohl zivile, religiöse und militärische Führung.
  • Die Kinder Pashtars Intrigieren stark miteinander.
  • Ein Zirkel aus Hohen Brüterinnen und Priesterinnen mischt mit und hat überall ihre Klauen drin.
  • Alle Orks mit 5 Goldkugeln sind direkte Kinder Pashtars, erst darunter kommen andere Orks.
  • Sonst sehr typisch jugporandorisch, mit einem Reich eingeteilt in Provinzen, mit provinzialer Verwaltung, Armeen und Klerus.
  • Die Lupgashar verfügen über große Eisenminen und Goldminen.

Militär

  • Pashtar hat eine ganze maubûr nur aus Söhnen! Der Mann hat es geschafft, er hat sich seine eigene Gardeeinheit gezeugt.
  • Militärische Einheiten werden oft von Priesterinnen begleitet.
  • Es gibt maubûru nach normalem jugporandorischem Vorbild.
  • Die Einheiten der Lupgashar sind etwas anders eingeteilt: Alle Krieger einer Einheit haben – abgesehen von den Offizieren – die selbe Zahl an Goldkugeln. Je mehr Goldkugeln man trägt, desto schwerer darf auch die Rüstung sein. Wer keine Goldkugel hat, ist ein Narangkar (Kein-Eisen-Träger). Er darf kein Eisen tragen, ausgenommen die Klinge seiner Waffe. Mit einer Kugel darf man eine gewöhnliche Rüstung tragen, mit 2 schwere Panzer.
  • Dieser Brauch hat zur Folge, dass die Lupgashar exzellente Schwere Infanterie haben – immerhin kommen da nur Veteranen unter. Die Leichten sind eher unerfahrene Jünglinge.
  • Narangkar sind meist verwegen, weil sie sich einen Namen machen wollen.
  • Befehlssymbol ist ein durchbrochener Streitkolben in dessen Inneren man brennbare Materialien packen kann um sie als Poserei anzuzünden.
  • Durch diesen Symbolismus sind Streiktolben (in Kombination mit runden Stahlschilden) beliebt bei Veteranen
  • Auch militärisch ist man sehr feueraffin, verbrennt vor der Schlacht Opfer.
  • Gashataru werden gerne benutzt, genauso wie Donnerkugelwerfer.
  • Gabelspieße sind beliebt bei Veteranen. Die zwei Zacken stehen für die Dualität von Feuer: Verschlingen und Leben bringen.
pashtars_lupgashar.txt · Zuletzt geändert: 2017/07/03 08:33 von zoshakan