Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


pashtar

Pashtar

Geboren: 20 v.U.

Herrschaftsantritt: Stunde 0

Wurde als Throqush geworfen, allerdings nicht in Tru'Mal. In dieser Zeit gab es einige tributpflichtige Sippen (vermutlich sogar genetisch verwandte!) in der Umgebung, die Weibchen und Welpen stellten, so auch Pashtars Mutter, die gemäß ihrer Stammestradition Pashtar nach der Geburt mit einer Narbe markierte, was viele für ein Muttermal hielten im Nachhinein.

Die Mutter hatte im Nachhinein immer ein Auge auf ihre Welpen – was eigentlich verboten ist. Da die Übungen meistens brustfrei stattfinden, war es ihr nicht schwer ihre Abkömmlinge zu finden. Ihnen allen lehrte sie die Gebräuche der Gegend nordöstlich von Tru'Mal, all die Einflüsse, welche auch die dortigen Throqush-Garnisonen betrafen und später die Lupgashar zu dem machen sollten, was sie heute sind.

Pashtar kämpfte in den Rekrutenaufständen gegen die Zgurogar, danach unter Gornok und unter Vraszun bei der Eroberung von Jugolugh. Zu dieser Zeit war er schon ein gajutar.

In Tru'Mal spricht ihn eines Tages seine leibliche Mutter an, die ihm von seiner Herkunft erzählt, von den Bräuchen und Kulten, wofür sich Pashtar bald begeistert. Er ist konservativer Traditionalist. Die Throqush pflegen neuere Sitten, er sieht diese nicht als falsch an, aber für ihn sind die alten Sitten schlichtweg die erhabeneren, vergessenen.

Während dem Jugolugh-Feldzug lernt er bei den Veteranen-Feiern andere kommende gumbultaru kennen (Skargal, Shaljor, Toral, Subtamul, usw.).

Zum mau'rung'kar wird er ernannt, weil er vom alten Schlag ist, hart aber nicht stumpfsinnig, sehr auf Sitten bedacht.

So dient er im Brodeln, im Orksturm und wird mit der Armee Torals zur Eroberung der Phönixpforte entsandt, die bekanntermaßen misslingt. Daraufhin kommt es zu einer sehr prominenten Tat: Einerseits marschiert er im wenig ruhmreichen Feldzug gegen das Lichtreich nach Osten (2 v.U.). Vraszun wollte damit das Gebiet noch mehr in diese Richtung expandieren. Dort kämpft er zusammen mit Subtamul. Beachtenswerter ist, was er danach macht: Er bittet seinen Befehlshaber um die Erlaubnis zur Teilnahme am Grugûlum Feldzug – und erhält sie, obwohl der Feldzug schon unterwegs ist. Es gibt neben Pashtar keinen anderen der an beiden Feldzügen teilgenommen hat. In einem Gewaltmarsch schafft er es in Rekordzeit von Goi'Gul'Maturz nach Jugolugh und stößt dann zur Armee.

Die anderen Befehlshaber zeigen sich beeindruckt und Toral unterstellt ihm eine maubûr. Davor war er mau'rung'kar, ab diesem Tag wird er maubûrdan, auch ohne Weihe. Böse Zungen behaupten dies erleichterte ihm später seine Abspaltung, denn ohne Blutschwur fehlt ihm der notwendige religiöse Druck. Nichtsdestotrotz kämpfte er mit größtem Eifer auch im Grugûlum Feldzug und führte mehr als einen Ansturm. Pashtar kämpfte, wurde gerühmt und später im Gebiet seiner Mutter als maugoth eingesetzt. Ein letztes Mal für Jahre kehrte er nach Tru'Mal zurück. Den Geschichten nach steckte ihm seine Mutter dort, dass etwas in der Luft läge – manche behaupten sie sei eine Hexe gewesen! Er begann in diesen Tagen nahe seiner Garnison Welpen zu zeugen und alle zu markieren die von ihm stammten. Nicht nur er machte dies, alle gumbultaru in diesem Gebiet kehrten zu den alten Bräuchen zurück. Als der Blutkrieg kam sagte er sich vom falschen Herrscher in Tru'Mal los. Dies machte er vor allem, damit seine Kriegsherren loyal blieben – man war für Tru'Mal aber doch nicht wirklich Throqush, da man sich auf die (scheinbare!) Urform der Lupgashar berief und zu alten Traditionen zurückkehrte. Dieser Traditionalismus führte zu regem Zuspruch aller lokalen Sippen. Normalerweise waren diese den Klans gegenüber skeptisch, Pashtar folgten sie.

Aus diesen Welpen sollte er später seine eigene Garde formieren, die allerdings erst 7 n.U. Ausgewachsen sein sollte.

Zum Ausbruch des Blutkrieges war Borrok auf dem Gebiet Pashtars. Borrok erfuhr von dem Attentat auf Vraszun, von einem neuen Ork in Tru'Mal auf dem Knochenthron. Pashtar rief seinen eigenen Klan aus und hoffte auf Borroks Gefolgschaft. Dieser lehnte ab. Borrok bot ihm sein Gewicht in Silber. Borrok lehnte ab.Pashtar haderte lange mit sich Borrok gehen zu lassen - immerhin würde er einem anderen bolshak einen erfahrenen Kriegsherren überlassen. In Pashtars Halle machte sich Borrok und sein kleines Gefolge, mit Lanzen in den Klauen, bereit unterzugehen. Pashtar entschied sich dafür sie gehen zu lassen, statt sie umzubringen, aus Respekt ihm und Toral gegenüber.

Pashtar beschwichtigte Toral. Pashtars Abfallen war für ihn ähnlich schwer zu verdauen, war Pashtar doch ein alter Waffengefährte. Dieser argumentierte, dass er nicht den Namen Throqush führen wollte, solange man nicht unter dem richtigen Herrscher kämpfte, was den einfachen Toral zumindest zeitweise beschwichtigte.

Im Jahre 2 n.U. Kommt es zum Konzil der Drei. Er verhandelt mit Subtamul und Shaljor und setzt sich dafür ein, dass ein ihm Loyaler als Nachfolger Torals unterstützt werden sollte. Die anderen sind anderer Meinung, aber er erpresst sie.

In den frühen Jahren hatten die Lupgashar einen schweren Stand, da es ihnen an befestigten Städten mangelte. Im Jahre 3 n.U. War Tru'Mal aber derart geschwächt, dass man sich Pashtar unterwarf. Erneut gibt es Gerüchte, dass seine Mutter hier ihre einflussreichen Klauen im Spiel hatte! Tatsache ist, dass Tru'Mal unter Pashtar ist. Er sitzt auf dem Knochenthron!

Im Jahre 4 n.U. Stirbt Toral, was Pashtar als Anlass sieht den Throqush den Krieg zu erklären: Er hasst Skargal – weil er Skirzgum ist und weil er Pashtars Mann bei den Throqush sofort hinrichten lässt. Pashtar entsendet einen Feldzug, der aber von Borrok beendet wird.

Im Jahre 5 n.U. Entsendet er eine Armee unter Führung dreier seiner Söhne gegen die Burgulzigar, deren bolshak Barakor zwei der drei Söhne tötet und die Armee vertreibt und schwer zusetzt.

Im Jahre 7 n.U. Attackiert er die Thrororbakal, um wichtige Handelswege zu erobern. Erfolglos.

Ebenso im Jahr 7 n.U. Wird sein Gardebanner aus Söhnen aufgestellt, die wohl beste Erfindung der Orkheitsgeschichte: Eine eigene maubûr die er sich selbst ervögelt hat! Der Bannerkopf der Garde ist der Schädel seiner im Winter davor verstorbenen Mutter.

Beziehung zu anderen bolshaku

Er hasst Skargal, weil er ein skirzgum ist und seine Putschpläne ruiniert hat. Er schätzt Subtamul sehr für seine traditionelle Art – trotzdem führen sie manchmal Krieg. er kann Shaljor für seine Rückenstecherei nicht leiden und er hasst Barakor weil er ein Emporkömmling ohne lange Geschichte ist. Flokhum Mikar schätzt ihn, weil er sich eine eigene Garde selbst gemacht hat aus Söhnen.

pashtar.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/18 23:58 von zoshakan