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nahrungsquellen

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nahrungsquellen [2019/06/12 14:25] (aktuell)
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 +====== Nahrungsquellen ======
  
 +Orks fressen so gut wie alles. Sie sind ein sich schnell vermehrendes Volk, sodass eine breite Auswahl an Nahrungsbeschaffungsmöglichkeiten wichtig ist. Gerade aufgrund des schnellen Wachstums (und auch dem schnellen Sterben) heißt das nicht zwingend für jeden eine ausreichende Ernährung. ​
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 +==== Jagd ====
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 +Die Jagd ist die älteste Form der Nahrungsbeschaffung und macht mittlerweile den geringsten Anteil daran aus. Der Grund ist einfach: die Orkzahlen haben durch Machtzunahme und technologischen Fortschritt enorm zugenommen. Mittlerweile verfügen sie über eine Art Medizin. Man kann Wunden und Krankheiten behandeln, bringt mehr Welpen durch, Soldaten tragen mittlerweile Panzer und gute Waffen, was sie effizienter macht und auch ihre Überlebenschancen erhöht. Zeitgleich hat sich eine pragmatische Kultur entwickelt. Orks sind schlichtweg effizient und allein von ein paar geschossenen Hirschen und Wildschweinen könnte man sie nicht mehr ernähren.
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 +Sippen in wilden, schwach besiedelten Gegenden legen noch viel Wert auf die Jagd. Die geringe Zahl der hier lebenden Orks bedeutet dass Wildbestände für sie asureichen. Die Jagd dient nicht nur der Nahrungsbeschaffung,​ es ist auch ein kulturelles Ereignis, bei dem man seine Stellung verbessern kann. Es werden auch Raubtiere gefressen.
 +In Kerngebieten der Großklans hat es allerdings nur noch so wenig Wild, dass sich eine Bejagung zur Ernährung kaum lohnen würde. Hin und wieder jagt man trotzdem noch, dies leisten sich allerdings nur mächtige Orks, denn wer nur was zu beißen braucht, wird nicht jagen, sondern die gewöhnlichen Rationen herunterwürgen. Hier ist Wild Luxus. ​
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 +Was hingegen noch vorkommen kann, ist die Jagd aus der Not heraus. Wenn der Winter mal zu lang ist oder die Ernte schlecht ausgefallen ist, erhalten die Niedersten bald zu wenig zu fressen. Sie machen dann im nahen Wald mit Schlingfallen oder Pechästen Jagd auf Niederwild oder Vögel. Fallenjagd bedarf keiner großen eigenen Anstrengung,​ so dass man nach einer Schicht schwerer Arbeit einfach seine Fallen überprüfen und dem eventuell gefangenen Tier das Genick brechen kann. 
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 +Vom erlegten Tier wird natürlich alles benutzt. Fleisch und Gedärme werden gefressen, aus Knochen werden Perlen und Kämme gemacht, aus Horn Pfeilnocken,​ aus der Haut Leder und die Pelze trägt man. 
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 +==== Viehhaltung ====
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 +Viehhaltung macht den Großteil der Nahrungsbeschaffung aus. Kleine Sippen sind manchmal halb nomadisch, gerade der Viehhaltung wegen. Es werden Ziegen, Schweine und Schafe gehalten. [[murtarg|Murtargu]] bilden eine wertvolle Besonderheit und ihre Treiber sind angesehene Spezialisten,​ die man lieber gefangen nimmt als umbringt. In Jugporandor gibt es viele schlechte Böden, was Ziegen kaum stört. Wenn der Feind nahe ist, kann man sein Vieh einfach nehmen und damit verschwinden. Mit Äckern ist das nicht möglich. Viehhaltung wird also vorallem in ärmeren Gegenden betrieben, eben weil Äcker zu angreifbar sind, auch wenn sie im Endeffekt produktiver sind. 
 +Auch Klans halten sich Vieh, sie setzen nebenbei aber auf das zweite Standbein Landwirtschaft.
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 +Die Bedeutung des Viehs macht sich auch in Festtagen bemerkbar. Es gibt viele erfahrene Viehzüchter und jeder vertritt eine andere Ansicht, welche Tiere am Besten zur Zucht geeignet sind. Natürlich wird vom Vieh alles verwertet. Ziegenfelle werden von vielen im Winter getragen.
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 +==== Landwirtschaft ====
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 +Landwirtschaft ist die produktivste Form der Nahrungsbeschaffung,​ aber einen Acker kann man schlecht in die Hügel treiben, wenn der Feind naht. Also machen sich nur starke Fraktionen die Mühe. Mittlerweile nutzen die Orks Pflüge, die von denen der Menschen abgekupfert sind. Sie werden entweder von Sklaven oder von murtargu gezogen. Es werden diverse Getreidearten angebaut, vorallem aber Hülsenfrüchte.
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 +Eine Besonderheit ist die orkische Sense [später Link einfügen]. ​
 +Landwirtschaft steht nur kurz hinter dem Vieh, das einen zweiten Frühling erlebt, nachdem der Blutkrieg ausgebrochen ist und etliche Gebiete zerstört wurden. Weil viel Wissen über Anbau und Ernte verloren ging und manche Reiche sich beinahe komplett aus Armeeteilen wieder neu aufbauen mussten, entführt man gerne Menschenbauern samt Familien. Erstere dienen als Wissensübermittler,​ letztere als Druckmittel. ​
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 +Gerade den Klans ermöglicht die Landwirtschaft ruhigen Gewissens in den Winter zu gehen, in dem man auf voll befüllte Speicher zurückgreifen kann. Neben fachmännischem Wissen entführter Bauern versucht man sich natürlich auch mit den Göttern und [[bohnentod|Geistern]] gut zu stellen, da dies nie falsch sein kann. 
nahrungsquellen.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/12 14:25 (Externe Bearbeitung)