Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


krumnazt

Krumnazt

Die Rückenstecher unter Shaljor.

Religion

Die Krumnazt – da sie ja im Prinzip bis vor wenigen Jahren noch fester Teil der nördlichen Throqush waren – unterscheiden sich kaum in ihrer Religionsausübung.

In südlichen Gebieten beten manche Sklaven und Sklaventreiber an Globfok.

Im Hochland von Gru'Boshok, nahe der freien Söldnerstadt Gorgund gibt es auch einen Kult um „das Ewige Schwarz“. Im Finstergrat nördlich von Gorgund, Gorgund sowie Gru'Boshok gibt es viele Tunnel und Minen, die weit ins Gebein der Erde führen. Da die Tiefe immer wieder Orks verschlingt, glauben viele, dass in der Tiefe entweder ein Gott haust oder dass die Tiefe selbst der Gott ist.

Gesellschaft

Klassisch jugporandorisch.

Der Erfolgsdruck ist allerdings noch höher, als bei gewöhnlichen Orks. Shaljor ist ein Aufsteiger und Verlierer werden nicht geduldet. Dieser Zwang zur Handlung führt zu viel Aktionismus, der nicht immer sinnvoll ist.

Die gesellschaftlichen Schichten sind wesentlich durchlässiger, ermöglichen also selbst den letzten Ratten den Aufstieg, wenn sie sich beweisen.

Wichtig ist auch, dass die Krumnazt der einzige Klan sind auf dessen Gebiet große Populationen unterjochter Menschen wohnen. Hier hat man ein ganzes Volk versklavt, die Kalkhaare, primitive Stammesmenschen. Shaljor hält Geiseln aller wichtigen Familien in seinen Zwillingsfestungen. Die Kalkhaare verwalten sich quasi durch Zwang selbst, man braucht dort nur kleine Garnisonen, denn die gebrochenen Menschen überbringen bereitwillig ihre Tribute. Shaljor hat damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Indem die Menschen noch tiefer im Stand sind, als der letzte Ork (zumindest offiziell, defacto ist ein einflussreicher Menschenfürst wesentlich mehr Wert als viele Orks), kann man seine eigene orkische Sklavenunterschicht ruhig halten.

Verwaltung

Eingeteilt in 3 Provinzen nach jugporandorischem Vorbild.

Das Gebiet der Kalkhaare wird in erster Linie von Menschen besiedelt und verwaltet sich selbst unter dem wachsamen Blick der Scharfaugen. Sie müssen extreme Abgaben leisten.

Die andere Provinz untersteht Krolkar, die Dritte direkt Shaljor.

Ein Sonderfall ist Gru'Boshok. GB ist ein von Tunneln und Minen durchzogenes Hochland nordwestlich von Shaljors Reich. Shaljor nimmt es als Pufferzone gegen Angreifer aus dieser Richtung (z.B. Throqush) und als Rekrutierungsgebiet. Der Erlass ist einfach: Dort kann siedeln wer will, man muss keine Abgaben leisten, darf jederzeit gen Westen plündern gehen und muss drei Monde im Jahr Shaljor Kriegsdienst leisten. GB ist ein Sammelpool für allen mögliches Geschmeiss an Räubern, Halsabschneidern, Verstoßenen. Es kostet Shaljor kein Silber und bringt ihm Pfeilfutter.

Führung

Klassisch jugporandorisch. Shaljor hält sich mehrere Nachfolger warm, damit diese untereinander intrigieren und keiner auf die Idee kommt ihm den Kopf abzuschneiden.

Militär

Ebenfalls ziemlich klassisch mit einigen Ausnahmen: Shaljor setzt lieber auf Quantität. Der gewöhnliche ushatar wird Blutwimpel genannt und trägt einen roten Lendenschurz zur Pumphose. In Shaljors Heer sind auch zahlreiche integrierte slaitul'hai. Anders als bei den Throqush werden diese keiner Gehirnwäsche (⇒ Stilles Viertel) unterzogen, sondern mit den Versprechungen auf gesellschaftlichen Aufstieg in die Armee geholt. Somit tragen nicht alle Krumnazt die Kluft der großen Klans. Das gewöhnliche Fußvolk ist also etwas schlechter als andere, aber größer.

Seine eigene Garde und Krolkars Garde stechen in die andere Richtung heraus und sind zwei sehr elitäre Verbände. Krolkars Garde besteht aus Axtkämpfern, was eine Seltenheit in Jugporandor ist. Sie tragen allerlei Äxte: Zweihändige, einhändige mit Schild, Langäxte.

Aus Gru'Boshok rekrutiert Shaljor Gesindel, das oftmals nichtmal dem ⇒Prinzip der vollen Klauen folgt. Pack! Aber sie sind viele. Für dieses Aufgebot setzt er immer einen eigenen Befehlshaber als Kommandant ein. In der Schlacht taugen sie nicht viel, im Kleinkrieg sind sie ganz nützlich.

In Gru'Boshok unterhält er auch eine kleine Truppe aus geführten Trollen, die eine mächtige Waffe auf dem Schlachtfeld sind.

Falls er Qualität braucht, bedient er sich auch ganz gerne der Söldner aus Gorgund oder anderer Mietlinge.

Zuletzt nutzt er auch zwangsrekrutierte Aufgebote der Kalkhaare. Diese bilden ein mittleres Fußvolk, undiszipliniert, aber gut im ersten Ansturm. Sie kämpfen ungewohnt im Schildwall und manche tragen sogar Ringhemden, aber das ist ein kleiner Teil. Der Großteil ist mit einfachen Speeren und Schilden bewaffnet, manchmal gar Keulen. Shaljor zwingt sie in den Krieg, indem er droht ihre Familien zu ermorden. Außerdem ist es ein geschicktes Mittel die wehrfähige (und damit aufstandsfähige) Population der Menschen klein zu halten.

Wirtschaft

Viele Ländereien in Shaljors Gebiet sind sehr fruchtbar, können also mehr ernähren, als andere vergleichbar große Gebiete. In Gru'Boshok gibt es geringe Erz- und Silbervorkommen, wo er auch starke Garnisonnen liegen hat, denn davon haben die Einheimischen ihre Klauen zu lassen!

Das Land ist nicht das Reicheste, dafür war es lange Zeit Haupthandelsroute der Hafenstädte im Osten nach Jugporandor, womit Shaljor seine Truhen gefüllt hat. Außerdem ermöglicht es ihm, an Güter zu kommen.

Problem ist: Die Thororbakal haben die „hashat'zuurd“ erbaut, eine direkte Straße zu den Hafenstädten und den bequemeren Weg. Dies führt zu Ebbe in den Truhen des Rattenpeitschers Shaljor. Seitdem die hashat'zuurd genutzt wird, häufen sich auch die Angriffe von großen Plündererhorden darauf. Natürlich sind es offiziell keine Krumnazt. Offiziell.

krumnazt.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/07 08:29 von zoshakan