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Kriegsrelevantes Handwerk

Throqush nehmen nur ungern viel Troß mit ins Feld. Troß macht die Armee langsam, bindet sie an Straßen und macht sie auch verwundbarer. Darum versucht man es stets klein zu halten, zu Lasten der gemeinen Soldaten, die es ausbaden dürfen und noch mehr Material schleppen müssen.

Trotzdem kann man nicht ganz darauf verzichten. Es gibt allerdings den Versuch sich die Handwerker zu sparen, indem man Soldaten Handwerk lehrt. Früher als es viele geborene ushataru gab war dies etwas Besonderes, denn die Krieger sahen Handwerker als etwas niederes. Heutzutage sind viele zagstauntaru, sie sind also nicht als reine Krieger aufgewachsen, sondern mussten früher schon andere Dienste verrichten. Der Kampfkraft ist das nicht zuträglich, sehr wohl aber der Erfüllung der oben genannten Maßnahme.

Natürlich zählt nicht jedes Handwerk, sondern nur eine kleine Anzahl, auf dem Feldzug relevante. Den Kriegern macht man es schmackhaft, indem man es zusätzlich besoldet. Außerdem wird der letzte Feldscher wohl kaum in die erste Reihe gestellt. Müssen Krieger Material für ihr Handwerk aufbringen, wird dies von der Heerführung zum guten Tel gezahlt. Soldaten sind untereinander für die Weitergabe von Wissen zuständig und so bekommen bevorzugt ushataru mit einem gelernten Handwerk plakautaru unter ihre Fittiche. Das bringt zusätzlichen Sold und außerdem einen Trottel, den man herumschubsen kann.

Kriegsrelevantes Handwerk ist:

  • Feldscher
  • Panzermacher
  • Holzwerker
  • Schanzer
  • Schreiber
  • Klingenschärfer

Feldscher

Ein Volk das sich permanent im Krieg befindet, mag noch so zäh sein, es braucht Feldscher. Feldscher und Wundnäher kennen sich sehr mit gut der Versorgung von Schittwunden und auch Knochenbrüchen aus. Ihre Methoden sind rabiat und hart, aber ihre Patienten sind es auch, also ist das halb so wild. In eingeschränktem Maße befassen sie sich auch mit Krankheiten, wobei hier das Wissen schwankt. Feldscher müssen sich zeitgleich mit Heilpflanzen und -kräutern auskennen, denn auf dem Feldzug müssen sie sich ihre Vorräte oft selbst auffrischen. Von allen Handwerkern ist der Feldscher vielleicht nicht der typisch männlichste, aber dennoch einer der angesehensten.

Panzermacher

Schlachten führen unausweichlich zu lädierten Rüstungen. Da die meisten jugporandorische Rüstungen zusammengefügte Panzer sind, die aus vielen Teilen bestehen, ist es meist einfacher Ersatzteile einzufügen, statt Reperaturen auszuführen. Ein Loch in einem Brustpanzer kann man ohne Schmiede nur behelfsmäßig schließen, aber man kann einfach die Stahlplatte des Plattennrockes austauschen. Panzermacher tragen Werkzeug, Nieten, Lederschnüre und diverse Panzerplatten und Lamellen mit sich herum. Meist wird dem Panzermacher ein anderer Soldat zugeteilt, der beim tragen hilft.

Holzwerker

Lanzen brechen, Schilde splittern, Pfeile brauchen neue Schäfte. Um hier Abhilfe zu schaffen, gibt es Holzwerker. Sie wissen welches Holz für was geeignet ist, wie man es bearbeitet. Sie wissen aus welchem Baum sich Schäfte machen lassen. Dafür braucht es viel Werkzeug, der Holzwerker trägt dies nicht alleine, sondern hat meist einen zugewiesenen Soldaten, der dabei hilft. Säge, Hobel, Hammer, Nägel und Leim sind nur einige seiner Werkzeuge. Im Feldzug an sich arbeitet er weniger, aber wenn die Truppe in der Garnison mitten im Nirgendwo sitzt, wird man sich freuen ihn dabei zu haben.

Schreiber

Orks haben die Macht der Schrift erkannt. Mit geschriebenem Wort kann man Befehle weitergeben ohne den Wortlaut zu verfälschen. Lange Listen können wiedergegeben werden und da nur wenige in der Lage sind zu lesen, kann man geheime Botschaften verschicken. Zwar müssen gumbultaru offiziell alle lesen können, aber die meisten sind faul. Schreiber sind hierfür zuständig. Sie kennen die Runen, tragen Leder und Pergament, Pinsel und Farbe mit sich herum, genauso wie Schabmesser, um Schriftgründe erneut nutzen zu können. Sie führen zumeist auch die Sold- und Schuldlisten, was sie oft zu mächtigen Individuen macht.

Schanzer

Befestigungsanlagen - und seien sie noch so rudimentär - haben oft schon über Schlachten, wenn nicht gar über Kriege entschieden. Selbst eine einfache Brustwehr gibt einer Miliz die Möglichkeit weitaus überlegene Feinde lange aufzuhalten. Schanzer sind geschult darin mit einfachen Mitteln Feldbefestigungen zu errichten. Weil es wenig bringen würde, wenn eine maubûr eine Klaue voll Schanzer hätte, sind sie viel eher die Bauführer, als die reinen Arbeiter. Schanzen muss jeder, unter Anleitung des Schanzers. Zu diesem Zweck tragen gut ausgestattete Einheiten auch Schaufeln und Äxte, Seile und Nägel mit sich. Beispielsweise trägt jeder 2. eines dieser Werkzeuge. Wenn es gilt, Befestigungen zu stürmen, wissen die Schanzer am besten, wo man ansetzen muss und auch hier haben sie eine Anführerfunktion.

Klingenschärfer

Ein meisterhafter Schwertkämpfer wird seine Probleme gegen einen mittelmäßigen haben, wenn seine Klinge stumpf und die des Gegenübers scharf ist. Orkstahl ist nahezu immer rostig, trotzdem achtet man darauf, dass die Klingen scharf sind. Spätestens sobald es ins Feld geht werden die Lanzen und Schwerter noch einmal geschärft. Eine Klinge gut zu schärfen ist eine Handwerk für sich und neben dem richtigen Werkzeug braucht man viel Fingerspitzengefühl und Wissen. Meist sind dem Klingenschärfer zwei Krieger unterstellt die sein Schärfrad für ihn schleppen. Erfahrene Klingenschärfer können den Waffen verschiedene Schliffe geben, so dass sie entweder besonders scharf sind oder aber länger scharf bleiben, dafür aber nicht so perfekt schneiden wie erstere.

kriegsrelevante_handwerke.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/17 16:36 von najat