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herrschaftssymbolik

Herrschaftssymbolik

In Jugporandor gibt es keine Uniformen und ein komplexes Gesellschaftssystem, sodass man sich mit Insignien behilft. Natürlich ist Kleidung und Schmuck ein wichtiger Indikator für den Stand einer Person, doch auch ein freier Händler - der Dank seines Wissens und Ware gewiss geschätzt wird, aber defacto keinen relevanten gesellschaftlichen Stand hat - kann sich gut kleiden! Es ist zwar nicht immer korrekt, aber in den allermeisten Fällen erkennt man den Stand eines Orks auch an dessen Erscheinung.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Insignien. Die Lupgashar behelfen sich mit Goldkugeln (Gold ist als Edelmetall wertlos, hat für sie aber einen kultischen Zweck), die Thrororbakal haben ihre Rangdolche. Im Militär tragen Throqush Rangwimpel. Doch wie ist es in höheren Rängen oder im zivilen Leben?

Sklaven

Die unterste Schicht ist meist gut markiert, damit man sie als solchen Dreck erkennen kann. Häufig sind Skarifizierungen. Man schneidet seine Rune in den Sklaven, als Zeichen des Besitzanspruchs. Die Sklaven der Thrororbakal tragen Glocken um den Hals. Ein guter Hinweis ist auch: Siehst du einen Ork - hat er einen Dolch? Nein? ⇒ Sklave

Arbeiter, Aufseher, Großaufseher, Provinzaufseher

Arbeiter tragen wahrhaftig keine Insignien. Es ist ihnen gestattet Dolche zu tragen und sie dürfen, müssen aber nicht, die Klanrune tragen. Der Grund ist einfach: sie sind ein guter Teil des Bodensatzes und zumeist fernab aller Konflikte im Einsatz, so dass eine Markierung nicht notwendig ist. Man markiert Sklaven, damit man sie von Arbeitern unterscheiden kann, denn auch wenn es Arbeitern schlecht geht, geht es Sklaven schlechter.

Aufseher tragen blaue Schärpen. Ihre Insignie ist die Peitsche. Da Soldaten in Jugporandor nur als Strafe gepeitscht werden (außer bei den Zauskoir), ist es verpönt als Offizier eine Peitsche zu tragen - das bleibt den zivilen Aufsehern vorbehalten.

Großaufseher, die eine Region mit mehreren Arbeiterlagern überwachen, tragen zur Peitsche und zur blauen Schärpe noch eine schwere Eisenkette bei sich. Dies soll zeigen: sie sind diejenigen, die über die in Eisen geschlagenen, die Sklaven, richten.

Provinzaufseher, also die höchsten Aufseher im Klan, halten spezielle Zuchthunde. Dies sind riesige Bestien mit schwarzen Mähnen, die selbst Bären töten können. Diese Zuchthunde sind selten und wertvoll! Es liegt in ihrem Wesen, ein Gebiet zu behüten und zu bewachen, ähnlich wie ein Provinzaufseher, der in einem Gebiet nach dem Rechten sieht.

Schreiberlinge (gathâr)

Sie bilden keine eigene Gruppierung, sondern sind vielmehr die Buchführer der Aufseher, Heeresaufseher und Kriegsherren. Alle Schreiber egal welcher Art tragen irgendwo sichtbar eine Feder an sich. Zivile Schreiberlinge tragen blaue Zierde am Körper, militärische Schreiber rote Zierde (egal welche Waffengattung) und Schreiberlinge der Heeresaufseher eine lila Zierde.

Heeresaufseher

Diese unbeliebte Gruppierung fungiert als Aufseher (blau) im Heer (rot, weil das Fußvolk rot trägt und rot symbolisch für die ganze Armee ist). Blau + rot = Lila. Sie tragen also lila Schärpen und ihr Symbol ist wahrhaftig ein Knüppel. Dies rührt daher, dass Sarglash immer einen Knüppel trug, um einerseits auf Dinge zu zeigen, andererseits um Ungehorsame effizient zu maßregeln.

Kriegsherren

Da alle im Krieg ein Rangabzeichen tragen, wird bei den Kriegsherren nur ein wichtiger Punkt durch Insignien ausgedrückt: wer hat das Kommando? Wenn irgendwo eine Garnison zusammengelegt oder eine Streitmacht aufgestellt wird, kommt es oft vor, dass kein tatsächlich Ranghöherer da ist. Darum wird meist vorher von bolshak oder dijukar festgelegt, wer maugoth ist. Maugoth, Kriegsherr, ist der Kommandant! Dies ist kein Rang, sondern ein temporärer Titel. Wurde kein maugoth bestimmt, muss dieser unter den maubûrdanu ausgemacht werden - was zu blutigen Ausschreitungen führen kann, weswegen weise Anführer sich vorsehen, keinen zu ernennen. Der maugoth erhält symbolisch von den anderen Befehlshabern den Befehlsspeer. Bei festen Garnisonen ist dies meist eine reich verzierte Zeremoniallanze. Im Notfall improvisiert man mit einer ganz normalen hashat, die in diesem Fall als symbolischer Befehlsspeer erhalten muss.

Der Bolshak & Purpur

Dem bolshak ist die Farbe purpur vorbehalten. Nur er darf es tragen, meist dafür in rauen Mengen. Neben ihm darf es, auf seinen Willen, der oberste Priester tragen. Außerdem haben Scharfaugen (Botenreiter) kleine Mengen Purpurstoff an ihrer Kleidung, z.B. in Form von Borten. Dies soll ihre direkte Verbindung zum bolshak repräsentieren.

herrschaftssymbolik.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/26 19:53 von najat