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gornok

Gornok Grishumar

Bedeutung des Namens: Der Blutige

Zucht: Mazauk'Hai

geboren etwa: 28 v.U.

Herrschaftanstritt: 10 v.U.

Verstorben: 6 v.U.

Gornok, der später Sarglash ermorden soll, ist Sarglashs eigenes Produkt. Er ist einer der ersten von den sogenannten „geborenen ushataru“, die also ganz allein für den Krieg aufwachsen. Seine Treue gilt dem Klan, nicht dem Herrscher, was Sarglash später zum Verhängnis wird.

28 v.U. wird er geworfen. Sarglash hebelt die alte Organisation der Armee und Wirtschaft, nur Tage bevor Gornok zum Jüngling erklärt wird, aus. So wurde Gornok zwar nicht als „geborener ushatar“ geboren (tolle Formulierung, ich weiß) aber wächst als ein solcher auf. Ab dem dritten Lebensjahr wird er hart ausgebildet.

Sein erster Krieg ist der Krieg der zwei Lanzen, wo er sich einen Namen macht. Trotz der jungen Jahren sammelt er ein kleines Gefolge. Er besticht durch persönliches Können und einfache aber effiziente Taktiken.

Danach fehlt der Aufstrebende in ein Loch, wie so viele der neuen Soldaten: Es mangelt an Krieg!

Seine Generation aus gezüchteten Soldaten existiert bis zur Wolfsnacht vor sich hin und beschränkt sich auf irgendwelche unwichtigen Grenzstreitigkeiten. Sie sollen nicht einmal gegen die einfallenden Eisenwölfe kämpfen dürfen, als die Wolfsnacht beginnt, doch lassen sie es sich nicht nehmen: Als die Zgurogar einfallen treten ganze Scharen aus jungen Kriegern zum Abwehrkampf an. Gornok kommt hier zu großen Ruhm.

Sarglash rettet die Lage im letzten Moment: Durch Verhandlungen verhindert er eine Rache der Eisenwölfe, schiebt die Kämpfe auf Verräter und verpflichtet sich zum Tribut.

Zwei Kriege hat Sarglash im Auge der anderen verloren und das rächt sich nach der Wolfsnacht: Bei einer Feier schlägt Gornok Sarglash die Klauen und Füße ab. Er hackt ihn nieder, gewährt ihm keinen Kampf, sondern nimmt ihm das Gesicht. Nach manchen Gerüchten hat er ihm auch das Gemächt abgeschnitten und ins Maul gestopft, eine besonders entehrende Praktik.

Von da an herrscht Gornok, weil ihm eine Generation aus Kriegslüsternen folgt. Gornok mag charismatisch sein, er weiß wie man eine Schlacht führt aber nicht einen Krieg, weiß nicht wie man einen Klan ernährt oder Verhandlungen führt. Er soll als „der Blutige“ in die Geschichte eingehen, denn ab seinem Herrschaftsantritt macht er nichts als Krieg zu führen. Er verlässt Tru'Mal, zieht mit Horden durch die Lande und kommt höchstens zu Festen zurück.

Gornoks militärischen Erfolge tragen maßgeblich zum Ruf der Throqush bei. Kurzfristig würden seine Eroberungen das Gebiet und die Macht des Klans vergrößern, doch ist sein Reich auf Sand gebaut: Er vernachlässigt die Versorgung, die Logistik, alles ist nur der Krieg.

Dies rächt sich: Da er Tru'Mal kaum aufsucht, bildet sich dort Widerstand den er nicht merkt. Viele sind unzufrieden, wenden sich von ihm ab, so auch Vraszun. Dieser junge Kriegsherr wird von Gornok gerne als treuer Leibwächter gefeiert.

Es kommt zu einem weiteren Gefecht indem die Throqush hart und hasserfüllt kämpfen, aber am Ende sind sie zu wenige, zu schlecht bewaffnet, zu erschöpft. Man verliert und flieht nach Tru'Mal.

Hier endet Gornoks Lebenswerk, denn Vraszun, sein eigener Leibwächter, fordert ihn zum Zweikampf und tötet ihn. Andere Erzählungen sagen, dass Gornok verletzt war, als er gefordert wurde oder dass Vraszun einfach den Verwundeten umbrachte.

Tatsache ist: Gornok starb in dieser Nacht.

gornok.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/17 18:24 von zoshakan