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geschmeiss_in_ausbildung

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geschmeiss_in_ausbildung [2014/02/14 23:17]
najat
geschmeiss_in_ausbildung [2014/10/14 19:04] (aktuell)
prakhum
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 ===== Ausbildung bei den Throqush ===== ===== Ausbildung bei den Throqush =====
  
-Seitdem das neue Reich besteht, also etwa seit 9 Jahren wird auch wieder ausgebildet. Doch die Zeiten haben sich geändert. Über Jahre hinweg gab es keinen Nachschub an gezüchteten,​ von kleinauf ausgebildeten ​ushtaru. Die ersten der neuen geborenen ushataru, die im ersten und zweiten Jahr nach dem Untergang gezeugt wurden und nun 7 bis 8 sind, wurden allerdings nach alter Manier von kleinauf als Throqush-Soldat erzogen. Dementsprechend elitär werden sie heute gehandhabt, obwohl sie allesamt noch Narbenlose sind. Es gibt schon mehrere Wellen von [[slaitul_hai|slaitul'​hai]],​ die im Welpenalter ihren Sippen abgekauft wurden und ebenfalls seit kleinauf als Krieger ausgebildet werden. Man erhofft sich große Dinge von ihnen, aber manche sehen auf sie herab, weil sie keine Bluts-Throqush sind.+Seitdem das neue Reich besteht, also etwa seit 9 Jahren wird auch wieder ausgebildet. Doch die Zeiten haben sich geändert. Über Jahre hinweg gab es keinen Nachschub an gezüchteten,​ von kleinauf ausgebildeten ​ushataru. Die ersten der neuen geborenen ushataru, die im ersten und zweiten Jahr nach dem Untergang gezeugt wurden und nun 7 bis 8 sind, wurden allerdings nach alter Manier von kleinauf als Throqush-Soldat erzogen. Dementsprechend elitär werden sie heute gehandhabt, obwohl sie allesamt noch Narbenlose sind. Es gibt schon mehrere Wellen von [[slaitul_hai|slaitul'​hai]],​ die im Welpenalter ihren Sippen abgekauft wurden und ebenfalls seit kleinauf als Krieger ausgebildet werden. Man erhofft sich große Dinge von ihnen, aber manche sehen auf sie herab, weil sie keine Bluts-Throqush sind.
  
 Aber das ist nur ein Bruchteil. Der Großteil sind [[zagstauntar|zagstauntaru]],​ die im besten Fall für ein Jahr ausgebildet werden. Ausbildungslager liegen in der Nähe von Grugûlum, Jugolugh und Vorautgund, wobei Vorautgund für sein schweres Fußvolk berühmt ist und Jugolugh für seine Schützen (reine Schützeneinheiten sind allerdings sehr selten). Aber das ist nur ein Bruchteil. Der Großteil sind [[zagstauntar|zagstauntaru]],​ die im besten Fall für ein Jahr ausgebildet werden. Ausbildungslager liegen in der Nähe von Grugûlum, Jugolugh und Vorautgund, wobei Vorautgund für sein schweres Fußvolk berühmt ist und Jugolugh für seine Schützen (reine Schützeneinheiten sind allerdings sehr selten).
  
-[[slaitul_hai|Slaitul'​hai]] Rekruten ab einem gewissen Alter kommen automatisch ​erst einmal ​nach Grugûlum ins [[zagstauntar|Stille Viertel]], wo sie gebrochen und zermartert werden, bis sie alles glauben was man ihnen sagt. Dann werden sie den Ausbildungslagern zugeteilt. Für den Marsch zum Lager und späteren Bestimmungsorten gibt es Einheiten gewöhnlicher ushataru, die dies beaufsichtigen. Sozusagen ​im Fronturlaub.+[[slaitul_hai|Slaitul'​hai]] Rekruten ab einem gewissen Alter kommen automatisch ​zuerst ​nach Grugûlum ins [[zagstauntar|Stille Viertel]], wo sie gebrochen und zermartert werden, bis sie alles glauben was man ihnen sagt. Dann werden sie den Ausbildungslagern zugeteilt. Für den Marsch zum Lager und zu den späteren Bestimmungsorten gibt es Einheiten gewöhnlicher ushataru, die dies beaufsichtigen; sozusagen ​im Fronturlaub.
  
 Andere Rekruten kommen aus den Aufzuchtstätten (wie Brutstätten in allen großen Städten gelegen), während rekrutierte Arbeiter und Milizen meist direkt aus den Arbeiterlagern geschickt werden. Sie sind (offiziell) Throqush und daher unterzieht man sie keiner Folter mehr. Die Ausbilder sind kriegserfahrene Veteranen, die meist aufgrund ihres Talents, einer sie untauglich machenden Verstümmlung oder guter Beziehungen vor Ort sind. Sie kümmern sich mit einigen Gehilfen und Aufsehern um die Instruktion der Neulinge. Andere Rekruten kommen aus den Aufzuchtstätten (wie Brutstätten in allen großen Städten gelegen), während rekrutierte Arbeiter und Milizen meist direkt aus den Arbeiterlagern geschickt werden. Sie sind (offiziell) Throqush und daher unterzieht man sie keiner Folter mehr. Die Ausbilder sind kriegserfahrene Veteranen, die meist aufgrund ihres Talents, einer sie untauglich machenden Verstümmlung oder guter Beziehungen vor Ort sind. Sie kümmern sich mit einigen Gehilfen und Aufsehern um die Instruktion der Neulinge.
  
-Die Rekruten werden in Hütten untergebracht. Für Vergehen (vorallem ​Desertion) wird nicht der Einzelne bestraft, sondern die gesamte Truppe. Planmäßig werden die Rekruten später derselben Einheit zugeteilt, um einen entstehenden Korpsgeist zu nutzen, praktisch ​gesehen werden die Gruppen aber oft zerrissen, ​vorallem ​um bei angeschlagenen Einheiten Lücken zu stopfen. Bereits im Voraus steht fest, für was die Rekruten eingeteilt werden, sei es Leichtfüße oder Dreckschläfer. Andere speziellere Einheiten wie Schützenverbände,​ Reiter, Gepanzerte oder gar Stoßtruppen werden meist aus erfahrenen Kriegern zusammengezogen.+Die Rekruten werden in Hütten untergebracht. Für Vergehen (vor allem Desertion) wird nicht der Einzelne bestraft, sondern die gesamte Truppe. Planmäßig werden die Rekruten später derselben Einheit zugeteilt, um einen entstehenden Korpsgeist zu nutzen. Praktisch ​gesehen werden die Gruppen aber oft zerrissen, ​vor allem um bei angeschlagenen Einheiten Lücken zu stopfen. Bereits im Voraus steht fest, für was die Rekruten eingeteilt werden, sei es Leichtfüße oder Dreckschläfer. Andere speziellere Einheiten wie Schützenverbände,​ Reiter, Gepanzerte oder gar Stoßtruppen werden meist aus erfahrenen Kriegern zusammengezogen.
  
-Es gibt eine ganze Anzahl von Theorien und Aberglauben,​ die Ausbilder (und auch spätere Offiziere) bedenken. Sei es wie oben die Lebensart des ehemaligen Stammes. Andere ​sagen, dass Welpen, die im Winter ​geworden ​wurden, härter sind und sich darum besser für die Schweren eignen, weil ihr Lebensbeginn abhärtender war. Genauso wird dann auch vertreten, Sommerbruten seien heißblütiger und eher für den Kleinkrieg geeignet. ​+Es gibt eine ganze Anzahl von Theorien und Aberglauben,​ die Ausbilder (und auch spätere Offiziere) bedenken. Sei es wie oben die Lebensart des ehemaligen Stammes ​oder, wie andere ​sagen, dass Welpen, die im Winter ​geworfen ​wurden, härter sind und sich darum besser für die Schweren eignen, weil ihr Lebensbeginn abhärtender war. Genauso wird dann auch vertreten, Sommerbruten seien heißblütiger und eher für den Kleinkrieg geeignet. ​
  
-Gleich zu Beginn wird sortiert. Wie so oft gibt es keine festen Erlässe, aber viele Bräuche. Manche halten große bullige Krieger für die besseren Schildträger,​ manche kleine kräftige. Tatsache ist, dass der Großteil mit dem Schwerpunkt auf der Lanze ausgebildet wird. Bogenschützen sind wertvolle Spezialisten, ​also werden ​anfangs oft Wettbewerbe veranstaltet,​ ob sich jemand dafür eignet. Entgegen ​irrtümlichen ​Glauben müssen Bogenschützen außerordentlich kräftig sein, denn schwache Jagdbögen wie sie [[skirzgum_hai|skirzgum'​hai]] nutzen, bringen nichts gegen Gewappnete. ​+Gleich zu Beginn wird sortiert. Wie so oft gibt es keine festen Erlässe, aber viele Bräuche. Manche halten große bullige Krieger für die besseren Schildträger,​ manche kleine kräftige. Tatsache ist, dass der Großteil mit dem Schwerpunkt auf der Lanze ausgebildet wird. Bogenschützen sind wertvolle Spezialisten, ​weshalb ​anfangs oft Wettbewerbe veranstaltet ​werden, um zu testen, ob sich jemand dafür eignet. Entgegen ​irrtümlichem ​Glauben müssen Bogenschützen außerordentlich kräftig sein, denn schwache Jagdbögenwie sie [[skirzgum_hai|skirzgum'​hai]] nutzen, bringen nichts gegen Gewappnete. ​
  
-Neben dem Waffenhandwerk wird den Rekruten gezeigt, wie man gute Stellen zum Lagern heraussucht,​ schanzt, die Ausrüstung in Stand hält. Außerdem wird ihnen die Rangfolge der Armee beigebracht. Bei den Waffenübungen wird vorallem darauf Wert gelegt aggressiv vorzugehen. Ein altes Sprichwort heißt "Vom Abwehren ist noch kein Feind gestorben"​. Man will den Feind brechen, wenn dabei der ein oder andere [[zagstauntar|zagstauntar]] fällt, ist das weniger wild. Je nach Ausbilder und nach späterer Bestimmung kommen verschiedene '​Stile'​ zum Einsatz. Vorautgunder kämpfen anders als Orks aus Jugolugh. Leichtfüße agieren agiler und offener, während gewöhnlichen Soldaten beigebracht wird, die Ordnung zu halten und darin unnachgiebig vorzugehen. ​+Neben dem Waffenhandwerk wird den Rekruten gezeigt, wie man gute Stellen zum Lagern heraussucht,​ schanzt, die Ausrüstung in Stand hält usw.. Außerdem wird ihnen die Rangfolge der Armee beigebracht. Bei den Waffenübungen wird vorallem darauf Wert gelegt aggressiv vorzugehen. Ein altes Sprichwort heißt "Vom Abwehren ist noch kein Feind gestorben"​. Man will den Feind brechen, wenn dabei der ein oder andere [[zagstauntar|zagstauntar]] fällt, ist das weniger wild. Je nach Ausbilder und nach späterer Bestimmung kommen verschiedene '​Stile'​ zum Einsatz. Vorautgunder kämpfen anders als Orks aus Jugolugh. Leichtfüße agieren agiler und offener, während gewöhnlichen Soldaten beigebracht wird, die Ordnung zu halten und darin unnachgiebig vorzugehen. ​
  
-Kern der Ausbildung ist allerdings die geistige Haltung, um aus Sklaven hasserfüllte Krieger zu machen, mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen. Wie dies die Ausbilder vollbringen unterscheidet sich markant. An indoktrinierte [[slaitul_hai|slaitul'​hai]] muss man anders heran gehenwie an aufgestiegene Milizen. Man versucht einerseits ​das Obrigkeitsgehorsam zu heben, zeitgleich ​die kommenden Krieger aber zu Mut und Verwegenheit zu erziehen. Die Sitten sind rau und manchmal überleben die Rekruten Mutproben nicht oder ein Holzprügel zertrümmert im Übungskampf einen Schädel.+Kern der Ausbildung ist allerdings die geistige Haltung, um aus Sklaven hasserfüllte Krieger zu machen, mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen. Wie dies die Ausbilder vollbringenunterscheidet sich markant. An indoktrinierte [[slaitul_hai|slaitul'​hai]] muss man anders heran gehen wie an aufgestiegene Milizen. Man versucht einerseits ​den Obrigkeitsgehorsam zu heben, zeitgleich ​dem kommenden Krieger aber zu Mut und Verwegenheit zu erziehen. Die Sitten sind rau und manchmal überleben die Rekruten Mutproben nicht oder ein Holzprügel zertrümmert im Übungskampf einen Schädel.
  
-Zag staunt - vier Jahreszeiten. So soll es sein, aber häufig ist es gerade einmal die Hälfte, denn wenn die Verluste im Krieg groß sind, braucht man schnell Ersatz. Mit der Stabilisierung der Grenzen ist das voreilige in den Krieg schicken allerdings zurück gegangen. Meist sieht man die Ausbildung ​also nach einem Dreivierteljahr als abgeschlossen - sie bleiben bis zum vollen Jahr allerdings Rekruten, damit kein Sold gezahlt werden muss. Am Ende der Ausbildung haben die Rekruten einen Schwur auf das Jugshon zu leisten. Sie erhalten ihre Ausrüstung. Diese variiert stark nach Waffengattung,​ aber vor Allem auch nach dem, was der Ausbilder vom einzelnen Rekruten hält und nach dem, was gerade zur Verfügung steht. Vielversprechende werden mit Sicherheit Steppwams, Brustpanzer und Helm bekommen, Weichlinge hingegen...+Zag staunt - vier Jahreszeiten. So lange soll die Kriegerausbildung ​es sein, aber häufig ist es gerade einmal die Hälfte, denn wenn die Verluste im Krieg groß sind, braucht man schnell Ersatz. Mit der Stabilisierung der Grenzen ist das voreilige in den Krieg schicken allerdings zurück gegangen. Meist sieht man die Ausbildung nach einem Dreivierteljahr als abgeschlossen - sie bleiben bis zum vollen Jahr allerdings Rekruten, damit kein Sold gezahlt werden muss. Am Ende der Ausbildung haben die Rekruten einen Schwur auf das Jugshon zu leisten. Sie erhalten ihre Ausrüstung. Diese variiert stark nach Waffengattung,​ aber vor allem auch nach dem, was der Ausbilder vom einzelnen Rekruten hält und nach dem, was gerade zur Verfügung steht. Vielversprechende werden mit Sicherheit Steppwams, Brustpanzer und Helm bekommen, Weichlinge hingegen ​müssen sich mit dem abgeben, was übrig bleibtOb etwas übrig bleibt, ist eine andere Frage.
  
  
  
  
geschmeiss_in_ausbildung.txt · Zuletzt geändert: 2014/10/14 19:04 von prakhum