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Frühe Geschichte von Jugporandor im Überblick

Schwarzblüter verfügen über keine niedergeschriebene Geschichtsschreibung, dementsprechend verschwimmen Ereignisse recht bald, denn Zeitzeugen werden auch nicht gerade alt. Geht man davon aus, dass die Ältesten vierzig sind und nur Geschichten von dem kennen, was sie in ihrer Jugend gehört haben, wird Geschichtsschreibung sehr schnell ungenau. Dementsprechend ist hier eine Liste von Ereignissen die noch ungefähr in Erinnerung geblieben sind, plus wichtigere frühere Ereignisse zu denen die Daten fehlen. Es mag auffällig sein, dass die Ereignisse in Abständen von rund 10 Jahren kommen. Dies liegt an der Reproduktion der Schwarzblüter: Orks vermehren sich stark, bis die Population so groß wird, dass sie nur noch schwer zu ernähren ist. Genau dann kommt es meist zu gewaltigen Kriegen, die unter die Kategorie Hungerkriege fallen. In den Jahren dazwischen tötet man einander zwar auch, doch nicht mit solcher Inbrunst. Es ist das Atemholen, nur um dann in einigen Jahren wieder übereinander herzufallen. Große politische Umschwünge erfolgen meist in Folge von Hungerkriegen. Hungerkriege sind fett markiert. Die daraus resultierende Kriege dauern oftmals über mehrere Jahre an, was den Zeitraum wieder verschieben kann. Der mit Abstand brutalste Hungerkrieg fand am Anbeginn der „modernen“ Zeitrechnung vor 10 Jahren statt: Es kam zum Brodeln, als sich Jugporandor einte für den Zug gegen die Weichhäute, dann zum Orksturm und zum darauf folgenden Blutkrieg. Alle drei Ereignisse sind Teil eines gewaltigen Hungerkrieges, wie er seit etlichen Jahren nicht gesehen wurde. Die Population wurde schrecklich dezimiert, die Grundfesten der Macht erschüttert.

Die Schlacht des Ersten Morgens

Jahr: ???

Das genaue Datum weiß keiner – doch die Geschichte ist weit bekannt, denn dies ist die erste Sache die überhaupt passierte in der Existenz der Welt! Am Anfang war der Krieg. Sharkor und die Rotblutgötter erschufen die Welt und sie begann mit dem Krieg, der Schlacht des Ersten Morgens.

Krieg des Ewigen Hasses

Jahr: ????

Vor vielen tausend Jahren soll es ein riesiges Orkreich gegeben haben, größer als Jugporandor, das Alte Reich, die Blutwüste und Voraut'Mal gemeinsam! Dieses lag im Osten. Im heutigen Jugporandor siedelten die widerwärtigen Rotblüter. Zwerge, Menschen, Elfen. Die Orks kamen und zerstörten, vertrieben die Menschen, verjagten die Zwerge ins Gebirge, die Elfen ins Meer. In diesem Krieg des Ewigen Hasses der einhundert Jahre und einen Tag ging eroberte man Jugporandor.

Fluch des Goldes

Jahr: ????

Dies ist eine Sage, aber das weiß kein Ork! Wieso es eine Sage sein soll? Weil es eine herrlich instrumentalisierte Geschichte ist, welche den bolshaku gerade in den Sinn passt. In Jugporandor gibt es praktisch kein Gold, so dass es von gewaltigem Wert wäre. Es würde Macht verschaffen, die kein jugporandorischer Kriegsfürst je selbst haben würde, anders als die Orks vom Binnensee oder vom Finstergrat. Zum Glück ist Gold verflucht und wertlos! Was für ein Zufall. Sachen gibt's.

Kommen wir zur Geschichte: Vor hunderten Jahren gab es einen mächtigen Hochkönig der Orks von Jugporandor, der über alle fünf Orkzacken regierte. Er liebte das Gold und verlangte danach. Dies bekamen die feigen und schwachen Völker des Roten Blutes mit. In ihrer Gerissenheit bestachen sie mit ihrem Gold manche Vasallen des großen Hochkönigs und sein Reich begann zu bröckeln. Da stieg Hakorzuzar (manchen Versionen nach auch Malshat oder beide) aus den Eisernen Hallen herab und verfluchte alles Gold der Welt, denn es war eine List des Großen Feindes. Der Hochkönig wollte nicht hören, wollte mächtiger als die Götter sein und beim nächsten Vollmond wurde er in all seinem goldenen Tand zu eben genau dem: Gold! Daraufhin warfen die Orks ihr Gold in die Flüsse und Seen des Landes, wie von den Göttern befohlen. Der goldene Hochkönig soll noch immer in einem verfluchten Wald in Jugporandor stehen. Der Geschichte nach leidet er in der goldenen Hülle bis zum heutigen Tag. Realistischer gesehen ist, dass irgendwo eine ehemalige Zwergenstatue steht, die vor hunderten Jahren einige orkische Handwerker krude und hässlich umgearbeitet haben.

Die Schwarze Lawine

Jahr: Ca. 55 v.U.

Zu diesem Zeitpunkt stand es schlecht um Jugporandor. Der Hulum'matum war im Besitz der Menschen und sie standen östlich der Orkzacken. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie viele Dörfer niedergebrannt, Festungen geschliffen und Bruthöhlen leergemordet. Doch war der Hass der Orks zu groß. Die vereinten Klans drängten die Weichhäute in den Norden zurück und nahmen sich ihr Land zurück. Von diesem Zeitpunkt an drangen die Weichhäute nicht mehr weiter südlich vor, als zum heutigen Vorautgund. In den letzten 65 Jahren ging es für die Weichhäute also nur noch bergab, eingerechnet des großen Orksturms in 52 Jahren.

Wüstensturm

Jahr: 41 v.U.

Der Hass der Schwarzblüter richtet sich nicht immer nur auf andere Klans oder die Weichhäute im Norden. Im Wüstensturm vereinten sich viele Klans von Jugporandor zu einer mächtigen Armee – ähnlich dem Orksturm nur nach Süden gewandt. Die Klanfürsten mussten gierige Mäuler loswerden und im Süden gab es scheinbar Silber auf den Straßen. Also schrien die Priester, Schamanen und Geisterseher, dass die Götter erzürnt seien über die Blutwüste, denn dort lebten Rotblüter und Schwarzblüter nebeneinander ohne sich permanent umzubringen! Das konnte man natürlich nicht akzeptieren und so zog die gewaltige Armee aus um dies zu ändern….. wenige kehrten aus der Wüste zurück.

Fall des Goldenen

Jahr: 30 v.U.

In diesen Jahren gab es den letzten Hochkönig von Jugporandor, der große Teile des Reiches für sich beanspruchte und schwächere Klans zu Vasallen machte. Der Hochkönig nannte sich mit Beinamen „der Goldene“. Gold ist verflucht (siehe „Fluch des Goldes“ weiter unten), das weiß man in Jugporandor. Der Hochkönig erklärte sich selbst als von den Göttern gesegnet und hüllte sich in Gold. Dies führte zu vielen Anhängern…. bis die Pest ausbrach, was natürlich nur an seinem verfluchten Gold liegen konnte!

Ehe man sich versah brach ein Krieg aus mit mehreren Parteien. Als der Hochkönig gefallen war, brach ein weiterer kleinerer Folgekrieg darüber aus, wer ihn an den Pfahl schlagen durfte. Seitdem gibt es keine Hochkönige mehr in Jugporandor, auch wenn die Donnerwölfe es in dre Wolfsnacht noch einmal versuchten. Man munkelt auch Vraszun wollte sich selbst zu einem machen, auf dem Zenit seiner Macht, kurz vor seinem Tod Verschwinden!

Krieg der Zwei Lanzen

Jahr: 21 v.U.

Normalerweise bestehen jugporandorische Kriege nicht aus zwei Parteien, sondern aus vielen, die sich hintergehen. In diesem Fall einte sich der Westen und Süden gegen Osten und Norden. Zwei Parteien – zwei Lanzen. Orks brauchen keinen offiziellen Anlass zum Krieg führen – für die Gemeinen sucht man trotzdem einen. Der Vorwand war, dass in der einen Region Globfok als Gott anerkannt wurde, in der anderen nicht. Es gab keinen großen Sieger, nur viele Verlierer. Am Ende war die Population zusammengeschrumpft, einige Klans ausgelöscht, einige erstarkt.

Die Wolfsnacht

Jahr: 13. v.U.

Die Zgurogar, ein mächtiger Klan des Südostens, ist aus dem Krieg der zwei Lanzen extrem erstarkt. Durch kluge Diplomatie und Politik sind sie unantastbar geworden für jeden einzelnen Klan. Sie breiten sich weit aus. Dies führt auch zur Repopulation der Buckelwölfe in Jugporandor. Letztendlich scheitern sie nicht gegen ein geeintes Bündnis, sondern weil ihr bolshak stirbt und gleich zwei seiner Abkömmlinge ihm folgen wollen. Dieser interne Zwist führt dazu, dass sie geschlagen werden, auch wenn die anderen Klans nicht geeint sind.


Damit wären alle frühen Ereignisse abgehandelt.

Hier noch zur Übersicht weitere Ereignisse, Details findet ihr andererorts:

  • 6v.U.: Vraszun wird bolshak
  • 4v.U.: Das Brodeln
  • 3v.U.: Orksturm
  • 1n.U: Der Blutkrieg beginnt
fruehe_geschichte_von_jugporandor_im_ueberblick.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/29 22:08 von najat