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Flokhum'Mikar & Draugûrz Hont

Dieser Artikel beinhaltet nicht nur eine Biografie sondern zwei, da beide Figuren so eng verwoben sind, dass es anders kaum möglich ist.

geboren: 22 v.U. (Flokhum'Mikar), 12 v.U. (Draugûrz Hont)

Zucht: gat'hai (Flokhum'Mikar), zau'hai (Draugûrz Hont)

Herrschaftsantritt: 12 v.U. (Flokhum'Mikar)

Flokhum'Mikar wurde nach dem Auswahlverfahren der Zgurogar erwählt um bolshak zu werden, d.h. er wurde nach seiner Geburt in einen Wolfspferch gelegt, wo er die Nacht lang nicht gefressen wurde. Man sah ihn also als würdig an und zog ihn auf, um bolshak zu werden. Viele Orks wachsen auf im Wissen, dass sie irgendwann Brüterinnen oder Soldaten werden, er aber wurde von klein auf erzogen Herrscher zu sein.

Für gewöhnlich darf nur eine Welpe des bolshak am Leben sein, da sein Vater allerdings zwei Lieblingsweibchen hatte, setzte er sich über das eigene Recht hinweg.

Flokhum'Mikar wuchs zu einem großen, kräftigen Ork heran, lernte das Reiten, Kämpfen, Führen und Verwalten. In der Wolfsnacht unterwarfen die Zgurogar beinahe ganz Jugporandor, bis der Kriegsfürst der Eisenwölfe im Kampf fiel. Seine beiden Söhne wollten das Erbe antreten. Manche Kriegsherren stellten sich auf Flokhum'Mikars Seite, andere auf die seines Bruders. Letztendlich zerfiel das Reich am internen Krieg und überall erstarkten andere Klans erneut. Flokhum'Mikar klärte es wie ein wahrer Wolfsreiter im rughplak. Im Ujak'Mal, der Bergfeste der Eisenwölfe, trafen sie sich, in den Wolfspferchen, wo sie beide ihre erste Nacht überdauern mussten. Dort kämpften sie, inmitten der Wölfe, vollkommen nackt und ohne Waffen, wie am Tag ihrer Geburt. In der wilden Prügelei, die am Boden endete, verlor Flokhum'Mikar eine Kralle seiner Linken und ein Auge, dass sein Bruder ihm audrückte. Er zerquetschte ihm zeitgleich das Gemächt und riss es heraus, nur um dann auf den Kopf des Wehrlosen einzutreten, bis er tot war. Flokhum'Mikar fraß das abgerissene Gemächt, das Herz und das Gehirn seines toten Bruders, um dessen Macht in sich aufzunehmen, dann entstieg er dem Wolfspferch und wurde zum bolshak erklärt.

Es folgte ein Kriegszug gegen die verhassten Zau'Skoir, bei denen der bolshak der Zau'Skoir erschlagen wurde - manche behaupten von Flokhum'Mikar selbst, zumindest aber von seiner Reitergarde.

In dieser Zeit wurde Draugûrz Hont geboren. Es war am selben Tag, wie der Tod ihres bolshak. Nach dem Brauch der Zauskoir werden mit dem Tod eines bolshak zehn Welpen auserkoren. In einen davon ist der Geist des Verstorbenen gefahren. In welchen weiß man erst, wenn der jetzt lebende bolshak verstirbt. Ein ewiger Kreislauf der Auswahl, siehe den Artikel zum Klan dazu.

Draugûrz Hont war die Tochter einer Priesterin, die voraussah, dass Draugûrz Hont nicht bolshak werden würde. Das kann man als Hellsicht einstufen oder als schlichte Logik: Es ist theoretisch möglich, dass weibliche bolshak-Welpen es werden, aber da die Herrscherriege aus sexistischen Männchen besteht, ist es noch nie vorgekommen. Als der Orksturm kam, sah die Tochter das Ableben des Herrschers voraus (auch hier wieder: Eine schlichte Wahrscheinlichkeitseinstufung). Sie entführte ihre Tochter und floh über den Hoshatlum ins Reich der Zgurogar. Flokhum'Mikar war nicht selbst ins Feld gezogen, sondern hatte nur seinen Sohn geschickt (der dort fiel). Die Hexe sollte Recht behalten, der alte bolshak fiel im Kampf.

Die Zgurogar und Zauskoir sind seit jeher Feinde und ringen um die Vorherrschaft im Süden. Als die verfallene, drogensüchtige Hexe dem Kriegsherren eine potentielle Erbin des Feindklanes als Geschenk anbot, konnte er nicht ablehnen.

In diesen Tagen hatte Flokhum'Mikar eine Priesterin an seiner Seite, die allerdings kurz darauf an einem Fieber verstarb. Dies sah er als Zeichen der Götter, denn das Zauskoir Weibchen gefiel ihm. Da ihre Mutter eine Priesterin war, ging er auch davon aus, dass sie gute Verbindungen zu den Göttern hatte. Er nahm sie als „ash'lob“, als seine Priesterin an seine Seite auf.

Wenig später verstarb die alte Hexe an ihrer Sucht und dem körperlichen Verfall. Trotz des Exils versorgte Flokhum'Mikar sie mit allen Rauschmitteln die sie wollte, was maßgeblich dazu beitrug.

Draugûrz Hont war intelligent und gebildet, immerhin war auch sie in der näheren Auswahl für den Posten des bolshak gewesen - zwar nur aus religiösen und kulturellen Gründen und mit unwahrscheinlichen Aussichten, aber nichtsdestotrotz lehrte man ihr vieles.

Flokhum'Mikar nahm sie als seine neue ash'lob an seine Seite. Manche verurteilten dies, immerhin war sie eine ehemalige Zauskoir. Andere sahen es als raffinierten politischen Schachzug: Es wurde zwar ein neuer Zauskoir-bolshak ausgerufen, offiziell muss er aber die letzte der zehn potentiellen Welpen sein und mit Draugûrz Hont war eine weitere der zehn am Leben. Wirkliche Ansprüche könnte er damit allerdings nur geltend machen, wenn seine Macht über den Hoshatlum reichte und die Zauskoir wirklich bedrohte. Dann könnte es eine kulturelle Rechtfertigung für etwaige Überläufer sein.

Bis dahin ist sie die Beraterin, Priesterin und erste Brüterin im Klan.

Flokhum'Mikar führte einen brutalen Feldzug gegen die Zauskoir, stets im Versuch den bolshak zu töten, was nicht gelang, aber seine Armee soweit schwächte, dass sich in den Trollhöhen ein Aufstand erhob.

Im Jahre 2 n.U. eroberte er die Trollhöhen zurück, nur um dann im selben und kommenden Jahr gegen Einfälle aus der Blutwüste und aus dem verhassten Lichtreich anzukämpfen. Im Zuge dieser Feldzüge riet die Ash'lob dem bolshak sich von nun an nur noch von Menschenfleisch zu ernähren, da dies göttergefällig sei und ihn zu einem langen Leben verhelfen würde. Er hörte auf sie und seitdem fressen die beiden kein anderes Fleisch mehr als menschliches, wozu öfters Sklavenjagden veranstaltet werden, man hält aber auch eine Gruppe Menschen zur Mastzucht in Ujak'Mal.

Im Jahre 4 n.U. nutzt ein Befehlshaber der Zgurogar die Chance: Karnmikar, später genannt die Schlange, verrät die Eisenwölfe, weil er Draugûrz Hont hasste und als Schädling betrachtete. Bis zu diesem Zeitpunkt war er ein extrem hingebungsvoller und fanatischer Gefolgsmann, er aber nicht eine Zauskoir als oberste Priesterin anerkennen kann. Das mag paradox klingen, bedenkt man, dass er selbst Verrat begeht und zu diesem Klan überwechselte.

Kein anderer Klan war so ausdauernd in der Kriegsführung wie die Zgurogar und so reihten sich in den kommenden Jahren mehrere Feldzüge, in denen Flokhum'Mikar persönlich ritt, denn es war offensichtlich wie Draugûrz Hont sagte: Kriege wurden nur verloren, wenn er nicht mit ins Feld zog und außerdem machte ihn das Menschenfleisch weise und gesegnet. Im Jahre fünf und sechs siegte er über den Aufstand der Blankmäntel, ein Jahr darauf brachte er eine Expansion der Zauskoir im Norden zum Zusammenfallen, im Jahr darauf kämpfte er gegen einen weiteren Einfall aus der Blutwüste. Immer siegreich.

Die Herrscher der Zgurogar und ihre Beziehungen zu anderen Klans

Während die Geschichte mancher Herrscher eng verwoben ist, steht Flokhum'Mikar am Rande. Er ist der längste regierende bolshak in Jugporandor und herrscht im Jahre 9 n.U. seit 21 Jahren.

Er mag keinen anderen Herrscher, respektiert aber Pashtar (für sein Banner aus Söhnen), Skargal (für seine Loyalität zum alten Klan) und Subtamul, weil Goi'Gul'Maturz ein Ort der Götter ist.

flokhum_mikar_draugurz-hont.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/22 11:57 von najat