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Jugend und Auszubildende in Klans und Sippen

Früher war das Leben in den Klans einfach: Wer aus der Welpengrube rechtzeitig entkam wurde automatisch Krieger, der Rest niederer Arbeiter. Weibchen wurden damals entweder Brüterinnen oder erstochen. Aber so simpel sind die Zeiten nicht mehr. Dieser Artikel behandelt die Jugend der diversen Gruppierungen. Auch auf die Stammesjugend soll eingengangen werden.

Stammesjugend

Wie im Welpenartikel erwähnt, wachsen Welpen in Stämmen 'natürlicher' auf, also im Familienverbund. Die Jugendlichen lernen von ihren Vätern, Müttern und großen Geschwistern, mit denen sie nicht immer ein gutes Verhältnis haben, denn gerade in wichtigen Positionen beäugen sich die Nachkommen argwöhnisch. Stämme sind weniger spezialisiert als Klans und ein angesehener Ork kann zum direkten Gefolge seines Häuptlings gehören, trotzdem nebenher einem Handwerk nachgehen und von Zeit zu Zeit jagen. Das heißt, die Jugendlichen lernen ein Handwerk, ab und zu dürfen sie sich mit Stöcken prügeln, aber sie müssen auch auf das Vieh aufpassen, Holz schlagen und lernen wie man sich anpirscht. Weibliche Jugendliche hingegen bleiben bei ihren Müttern und lernen deren Aufgaben, die oft nicht weniger anstrengend sind als der Männchen, da auch weibliche Orks gut zupacken müssen. Immerhin stemmen sie den Großteil der Versorgung. Mit etwa acht Jahren sieht man die Jugendlichen als ausgewachsen an, das heißt die Weibchen werden angesehenen Orks versprochen und die Männchen können das erste Mal in den Krieg ziehen.

Die Jugend von Brüterinnen

Klanbrüterinnen haben ein gutes Leben. Sie sind angesehen, kriegen guten Fraß und leben in Sicherheit. Längst nicht alle Weibchen sind fruchtbar und so dürfen nur Geeignete im Kreis der Brüterinnen aufwachsen. Die anderen Brüterinnen geben ihnen das Wissen weiter, das sie selbst haben. Dies ist medizinisches Wissen, was Krankheiten und Geburten angeht, aber auch handwerkliches, denn selbst Brüterinnen müssen gewissen Tätigkeiten nachgehen. Wesentlich wichtiger ist jedoch das kultische Wissen, denn hinter Geburt und Fruchtbarkeit sehen die Orks viele religiöse Elemente, die es zu beachten gilt. Sie lernen wie man böse Geister abwehrt, sind mit Klangeschichte, Riten und anderen kulturellen Bräuchen vertraut. So ist auch gesichert, dass ihr Nachwuchs direkt die erwünschten Einstellungen von klein auf lernt. Außerdem wird ihnen ihr Weltbild eingetrichtert: Sie sind die Zukunft des Klans und darauf können sie stolz sein. Mit ihrem ersten Wurf, etwa im Alter von acht bis neun Jahren, werden sie vollwertige Brüterinnen.

Die breite Masse des Klans

Die breite Mase der Klans sind längst nicht mehr alle Krieger. Früher war die Welpenzeit auf vier Jahre gesetzt, einem Alter in dem viele aus den Gruben entkommen können, jetzt sind es nur noch die Stärksten. Der Rest wird erst einmal in die allgemeine Ausbildung geschickt. Sie werden in Gruppen aus den Welpenhöhlen gezerrt und den Ausbildern gebracht, wo sie das erste Mal dem Klan die Treue schwören müssen. Daraufhin werden sie eine Weile lang gut behandelt und ihnen wird Treue und Gehorsam eingetrichtert. Zu den Heranwachsenden des Klans kommen auch gekaufte Heranwachsende, die man zum Beispiel slaitul'hai Sippen abgekauft hat, um die eigenen Reihen zu stärken. Nach der Indoktrinierung beginnt der harte Alltag. Orks haben einen prozentual sehr großen Anteil an Heranwachsenden (und Welpen), so dass selbst diese nicht von der alltäglichen Arbeit ausgenommen werden. Man schickt sie unter Aufsicht zu Arbeiten, meist körperlich anstrengender Natur, denn man will sie hart machen. In diesem Vorgang, der über Jahre dauert, wird selektiert. Schwächlinge werden gleich zu Sklaven degradiert. Die Welpen schuften bis sie etwa sieben sind. Natürlich wird nicht nur gearbeitet, hin und wieder prügelt ihnen auch ein fürsorglicher Ausbilder ein, wie gut es ist dem Klan zu dienen und dass aus ihnen Krieger werden. Auch in jungen Jahren werden sie sporadisch im Kampf ausgebildet. Sie prügeln sich mit Übungswaffen aus Holz, sei es Einzeln oder in der Gruppe. Doch dies ist noch nicht die richtige Kriegerausbildung, sondern es ist viel mehr ein Anreiz sich Mühe zu geben, denn natürlich träumt jeder Heranwachsende von einem Leben als Krieger.

Erst mit sieben Jahren beginnt die eigentliche Kriegsausbildung, bis dahin hat man lediglich versucht die Brut hart zu machen, zäh und unnachgiebig. Es erfolgt eine schroffe, harte Ausbildung als zagstauntar, danach werden die Besten zu den Kriegern geschickt, die weniger Guten immerhin zu figataru ernannt und der Rest bildet die Schicht der niederen Arbeiter.

Die Jugend von Kriegern

Geborene ushatar sind selten, denn auch mächtige Klans können nur bei vielversprechenden Welpen auf deren Arbeitskraft verzichten.

Unfruchtbare Klanweibchen

Unfruchtbare Weibchen haben kein leichtes Los gezogen. Ihr Unvermögen sich fortzupflanzen wird meist in der Jugend festgestellt, was die Zuchtmeister oft an Körperbau und Geruch feststellen können. Die Glücklichsten werden gleich mit drei Jahren aussortiert und in die gewöhnliche Aufzucht geschickt, so dass sie mit den Männchen heranwachsen und von Anfang an die selben schweren Aufgaben erfüllen müssen. Dadurch werden auch sie kräftiger und haben es später leichter sich zu behaupten, auch wenn Weibchen in der Regel nicht so massig und stark werden wie Männchen. Kommt ein Weibchen erst mit fünf oder gar sechs Sommern zu den anderen, so hat sie Jahre der Faulheit hinter sich, während die anderen schon körperlich ertüchtigt sind. Wer zu schwach oder geistig ungeeignet ist, wird vor der einjährigen Kriegsausbildung gerne aussortiert und gleich den Sklaven zugewiesen. Denn auch die mentale Abrichtung ist wichtig: Zum Kriegsdienst gehört nicht nur Zähigkeit und Können, sondern auch die Einstellung zum Kampf, die über Jahre anerzogen wird.

die_jugend_von_heute.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/29 20:45 von prakhum