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Die Eisernen Hallen

Die Eisernen Hallen sind der Ort, an den man nach jugporandorischem Glauben kommt, wenn man richtig stirbt. Sie sind das Zuhause der Götter und gleichzeitig eine Art Paradies für würdige Individuen. Ein raues Paradies, voller Bier und Gewalt. Da man dort alle Ewigkeit verbringen wird, sind die Eisernen Hallen von zentraler Bedeutung im Glauben.

Geschichte

Die beschriebene Geschichte der Eisernen Hallen dauerte nach Glauben der Schwarzblüter viele tausend Jahre, auch wenn sie hier recht zügig erzählt ist: Sharkor erschuf das Volk der Orks und weil er einen Platz wollte, von dem aus er dem Krieg zusehen wollte, entschloss er sich eine Bleibe zu schaffen. Dazu erschuf er Hakorzuzar. Hakorzuzar ist der Schmiedegott und dieser erschaffte die Eisernen Hallen. Von da an hausten die Götter dort.

Sharkor und Hakorzuzar sind die einzigen beiden Urgötter, die einfach schon da waren oder aus göttlicher Macht hervorgingen. Alle anderen sind Orks, die starben und von Sharkor in die Eisernen Hallen geholt wurden, um dort mit göttlicher Macht versehen zu werden. So kamen als nächstes Murlagthagbarn und Pakmikar, dann Zatar und Malshat, sowie Scaragru. Gashfotak ist ebenfalls kein herbeigeholter Gott, sondern der Sohn von Scaragru und Malshat. Er ist also aus göttlicher Macht entstanden, ob er als Urgott zählt, ist fraglich und es gab schon Schamanen die sich über dieses Thema den Schädel eingeschlagen haben.

Nach vielen tausend Jahren gab es also acht Götter. Sharkor beschloss, es seien genug. Ab sofort holte er nur noch große Helden zu sich, um sie in seinen Hallen zu haben, ohne sie mit göttlicher Macht zu versehen. Das sprach sich herum auf Erden und bald strömten etliche tausend Geister Verstorbener an die Tore der Eisernen Hallen. Sie alle wollten rein, weil sie sich für würdig hielten.

Sharkor aber wollte nur würdige Kreaturen einlassen, also erwählte er einen letzten Gott, einen gefallenen Berserker namens Ashthu. Diesen kettete er vor den Eisernen Hallen an, damit er nur die einlässt, die es auch verdienen.

Vorstellung

Orks leben für den Krieg und für den Krieg braucht man Waffen aus Stahl und Eisen. Um Stahl und Eisen gibt es folglich etliche Geschichten und man merkt die Wichtigkeit, wenn man bedenkt, dass das orkische Jenseits daraus besteht. Hakorzuzar, der Eisenschläger, schmiedete die Eisernen Hallen. Sie sollen von riesigen Ausmaßen sein, dabei haben sie mit Dornen besetzte Wälle. Ebenfalls aus Eisen. Umgeben ist die Festung von einem Fluss aus geschmolzenen Stahl. Am Tor, das je nach Erzählung zwischen zwanzig und achtzig Schritt hoch ist, ist Ashthu angekettet.

Götter sind dem primitiven Glauben nach natürlich immer riesig, weil sie so mächtig sind. In den Eisernen Hallen lebt man ohne Sorge, man könnte sagen nach eigenen Traumvorstellungen. Diese sind verhältnismäßig einfach, wenn man bedenkt, unter was für Bedingungen Orks auf der Erde leben: man hat immer genug Bier und Schnaps, es gibt schöne, willige Brüterinnen und es gibt jeden Tag Fleisch zu fressen. Nachts schläft man am warmen Feuer. Dabei sitzen die Orks nicht an einer Tafel oder dergleichen.

Sharkor sitzt auf seinem Thron, seine Götter auf Fellen und Decken rundherum. Auch alle anderen lümmeln faul herum, auf Fellen und Kissen, saufen und fressen. Es gibt Hundekämpfe und Sklavenkämpfe und man hat immer genug Silber [dass es damit vollkommen wertlos wird, ist noch keinem Ork wirklich in den Sinn gekommen]. Wenn man gerade Lust dazu hat, geht man zur immer vollen Waffenkammer und schlägt sich mit irgendwem. Die Wunden vergehen nach wenigen Augenblicken und man erhebt sich, falls man totgeschlagen wurde. So herrlich einfach lebt man bis in alle Ewigkeit.

die_eisernen_hallen.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/17 16:12 von najat