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die_ebene_von_dhurgaamp

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die_ebene_von_dhurgaamp [2019/06/12 14:25] (aktuell)
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 +====== Ebene von Dhûrgaamp ======
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 +Die Ebene von Dhûrgaamp liegt im Nordwesten Jugporandors,​ oberhalb des Weißen Steins, oberhalb des letzten Orkzacken und westlich der Ragdorhügel. Das Land dort ist flacher als im restlichen Jugporandor und fruchtbar, auf dem ersten Blick also perfekt zur Besiedlung, durch seine strategische Lage ist es diesem Schicksal jedoch seit vielen Dekaden entkommen: Es liegt am Rande Jugporandors,​ wo die Orks nie einen starken Halt hatten - ganz im Gegensatz zu den Menschen, welche die Brücke über den Hulum'​Naum mit der Greifenpforte verteidigten. ​
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 +Für Jahrhunderte stand die Greifenpforte dort als Bollwerk, eine mächtige Festung auf beiden Seiten der Steinbrücke. Südlich der Greifenpforte liegt ein Verteidigungsgürtel aus mehreren Forts, welche der Pforte und den dort hausenden Menschen Zeit geben sollte, sich auf eventuelle Angreifer vorzubereiten. ​
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 +Im Gedächtnis der Orks (das ab einer zeitlichen Distanz von etwa 70 Jahren zum heutigen Tag äußerst schwammig wird) erinnert sich an keinen anderen Zustand - vor dem Orksturm! Zwischen den Forts und der Greifenpforte siedelten Wehrbauern unter der Vorherrschaft des Greifenordens,​ einer religiösen Ritterorder. ​
 +In der gesamten Region findet man uralte, verfallene Statuen längst vergangener Götter. Die Abbilder dieser Götter wurden im Menschenreich abgerissen, als sich dort ein monotheistischer Gott durchsetzte,​ in den aufgegebenen Gebieten von damals blieben sie erhalten. Die Orks meiden diese Stätten, da sie jene als verflucht ansehen.
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 +Die Funktion als Grenzgebiet führte dazu, dass die Ebene nie dicht besiedelt war, außerdem leben den Gerüchten nach schreckliche Kreaturen - Roks und Schwingenträger,​ vor Allem nahe der Küste!
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 +Die Geschichte der Region änderte sich mit dem Orksturm: Die verbündeten Klanarmeen überfielen den Verteidigungsgürtel und eroberten diesen! Die fanatischen Ritter des Greifenordens warfen ihnen ein Heer aus Ordensbrüdern und Zeloten entgegen - taktisch nicht sonderlich klug, aber nunja, Religion bleibt eben Religion - das vernichtend geschlagen wurde, worauf die Armeen die Greifenpforte attackierten. Da jeder Klan derjenige sein wollte, der die gefürchtete Greifenpforte eroberte, übertrafen sie sich in ihren Bemühungen,​ was sicherlich zu mehr Verlusten führte als eigentlich erhofft. Zu ihrem Glück war die Verteidigung durch den Gegenangriff geschwächt. ​
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 +Die Festung fiel und damit der letzte Halt der Weichhäute im Westen. Nach dem Orksturm wurde Greifenpforte,​ nun Funduzuga, die Gefallene, genannt, mit gulshataru garnisoniert. Der Grund war simpel: Die Klans wussten, dass sie sich nicht trauen konnten, also zogen sie Truppen heran, die mit den Klans nichts zu tun haben wollten. So extrahierte man den Großteil aller gulshataru aus den Klans und bündelte sie zur Verteidigung im Norden. Hinzu stellte jeder Klan kleine Verbände aus normalen Soldaten ab, den Großteil bildeten die gulshataru.
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 +Dieser Plan umgeht Verrat und Machtkämpfe zwischen den Klans, bedenkt aber nicht (oder ignoriert!) dass die Garnison großteils aus fanatischen Irren besteht. Mehrmals attackierten diese auf eigene Faust nach Norden und wurden jedes Mal geschlagen. Ebenso wurden sie belagert aber hielten aus.
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 +Als der Blutkrieg ausbrach drehten sie völlig hohl, ermordeten oder unterjochten die Nicht-Kriegspriester der Garnison und slaitul'​hai der Gegend. Seitdem gibt es in der Region eine fanatische Schreckensherrschaft,​ die dem Land sämtliche wirtschaftliche Grundlage kam, bis im Jahre 9 n.U. ein Erwählter der Götter bei einer Sonnenfinsternis auftauchte, den die Anführer der Kriegshaufen anerkannten. Dieser, Narbugud, der Ohne Namen, festigte eine rudimentäre Verwaltung, so dass die Kriegspriester gerade noch die Kurve bekamen und nicht zerfielen an Hunger und Elend.
  
die_ebene_von_dhurgaamp.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/12 14:25 (Externe Bearbeitung)