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Der Blutschwur

Blutschwüre sind heilig vor den Göttern. Wer einen Blutschwur bricht wird nach seinem Tod ins Ewige Schwarz gestoßen, wo für alle Zeit von Dämonen grausam gefoltert wird. Dieser Gedanke von physischen Schmerzen soll die Schwörenden davon abhalten, eidbrüchig zu werden.

Ein Blutschwur benötigt das Blut zweier oder mehrerer Schwörender. Die Schwörenden vergießen ihr Blut in ein Behältnis, meist wird es mit Alkohol vermischt. Dann wird der Schwur aufgesagt und jeder trinkt von dem widerwärtigen Zeug. Bei plakautar-Weihen trinken zum Beispiel plakautar und Bürgender.

Der Blutschwur ist eine zentraler Mechanismus in der Kontrolle von Orks, aber auch den kann man umgehen. Schwüre ergehen normalerweise gegenüber Hauptmann und Klan oder Sippe und der Schwur hält bis zum Tod eines der beiden Schwörenden. Dem Klan kann man leicht entsagen, denn der Schwur beinhaltet ja immer auch, dass der Klan für den Soldaten zu sorgen hat und ob dieser das schafft, ist für den Soldaten subjektiv. Das Problem mit dem Hauptmann erledigt man anders. Man darf ihn nicht töten und mit Waffen angreifen, aber man kann ihn sehr wohl fesseln und in einen Fluss werfen, oder aber er fällt aus unerklärlichen Gründen von einer Böschung oder ins Feuer. So umgeht man einen Schwurbruch und schon kann man sich frei sagen, eine Söldnertruppe bilden und mehr Sold verlangen, als man usrprünglich hatte.

der_blutschwur.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/16 11:49 von zoshakan