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demografie [2019/06/12 14:25] (aktuell)
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 +====== Demografie ======
  
 +Dieser Artikel hat wenig interessante Geschichten,​ sondern harte Fakten. Zahlen und so. Es werden ungefähre Werte angegeben, wie die orkische Gesellschaft intern prozentual aufgebaut ist, wie es um Bevölkerungswachstum und Sterblichkeitsraten steht und wo die Orks siedeln. Da der zu deckende Zeitraum viel zu groß, die Fälle zu verschieden und dieses Wiki viel zu dilletantisch ist, sind die Angaben nur grobe Richtwerte.
 +Zu Beginn muss man festhalten, dass über 2/3 des Gebietes und natürlich auch der Population zu großen Klans gehört, was nur eine logische Konsequenz ist, da die Stärke einer Fraktion die Lebensbedingungen verbessert.
 +===== Klans =====
 +
 +Struktur:
 +Fast die Hälfte der Population besteht aus Jünglingen oder Welpen. Die Welpensterlichkeit ist hoch, über 50% erleben das Erwachsenenalter nicht.
 +Auf 100 heruntergebrochen sieht die Struktur wie folgt aus:
 +  * 50 Welpen und Jünglinge
 +  * 5 Krieger
 +  * 5 Brüterinnen
 +  * 15 Arbeiter, also Nichtsklaven
 +  * 25 Sklaven
 +
 +Das bedeutet, dass gut die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung aus Sklaven besteht, darunter auch viele unfruchtbare Weibchen. Generell ist die Zahl der Weibchen geringer. Es werden weitaus mehr Männchen geboren, als Weibchen. Brüterinnen werden mit größter Wertschätzung behandelt, andere hingegen weniger. ​
 +
 +Auch wenn man Orks allgemein als Kriegervolk ansieht, stellen wirkliche Krieger nur 5% der Bevölkerung,​ weil diese ja von anderen versorgt werden müssen. Über die Hälfte der Arbeitskraft wird allein zur Ernährung aufgewandt.
 +
 +Neben der Welpensterblichkeit,​ lässt auch die sonstige Mortalität nicht zu wünschen übrig. Das Durchschnittsalter ​
 +von Orks liegt - auch wenn man die Welpensterblichkeit herausrechnet - bei 15 Jahren. Krieger haben eine hohe Mortalität,​ weil sie selbst im Frieden ein Leben der ständigen Herausforderung,​ Stellungsverteidigung und Härtebweise führen und Weibchen, weil bei den Geburten viele ums Leben kommen. Am sichersten leben gewöhnliche Arbeiter. Von Hunger und Kälte sind sie weniger betroffen als Sklaven und auch wenn sie als figataru eingezogen werden können, betrifft sie der Kriegsdienst meist weniger stark. Sklaven hingegen treiben die Zahlen in die Höhe. Sie sind schlecht ernährt, arbeiten am härtesten (und unsichersten) und werden auch oft geprügelt oder gar hingerichtet.
 +
 +Trotz der hohen Mortalität vermehren sich Schwarzblüter wie die Karnickel und die Bevölkerung nimmt Jahr für Jahr um 10% zu, was in regelmäßigen Abständen zu [[hungerkriege|Hungerkriegen]] führt, wenn Missernte und Naturkatastrophen die Population nicht natürlich regulären. ​
 +
 +Nur etwa 25% der Klanorks leben in großen Städten mit mehreren tausend Einwohnern. Diese können auch mehr mehrere zehntausend Einwohner enthalten, in besonderen Fällen. Solche Großstädte sind politische, militärische und wirtschaftliche Zentren, die von außen ernährt werden, denn der 3/4 der Bevölkerung haust in kleinen Siedlungen von vielleicht hundert oder einigen hundert Individuen. ​
 +
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 +===== Stämme =====
 +
 +Bei den Stämmen trifft vieles zu, was auch für Klans zutrifft: Die hohe Welpensterblichkeit und Anzahl an Jünglingen und auch die hohe allgemeine Mortalität. Da ein Klan nichts anderes ist, als ein Stamm der extrem groß und mächtig geworden ist, sind Stämme schwächer. Diese Schwäche führt zu einer schlechteren Nahrungsabsicherung,​ zu mehr Toten aufs Jahr.
 +
 +Dementsprechend ist das Wachstum geringer, es liegt bei 5 bis 7% in Friedensjahren. Die meisten Stämme und Sippen sind zu klein, um richtige Städte zu haben, also kann man davon ausgehen, dass 100% in ländlicher Umgebung hausen.
 +
 +Auch die Gesellschaftsstruktur ist anders.
 +100 Orks:
 +50 Welpen
 +5 Brüterinnen
 +3 Krieger ​
 +20 Sklaven ​
 +22 Arbeiter
 +
 +Wie man sieht gibt es weniger professionelle Krieger, dafür ist die Zahl der '​gewöhnlichen'​ Gefolgsleute höher. Stämme setzen im Krieg eher auf Aufgebote aus Teilzeitsoldaten,​ statt auf professionelle Krieger. Die Anzahl der Sklaven ist auch geringer, meist weil man einfach nicht so vieler habhaft werden kann. Außerdem ist die Gesellschaft kleiner und persönlicher,​ was die sozialen Aufstiegschancen erleichtert.
demografie.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/12 14:25 (Externe Bearbeitung)