Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


das_brodeln

Das Brodeln

der Name: Es ist das Brodeln vor dem Sturm, dem Orksturm. Eine Stille war es definitiv nicht, dafür floss viel zu viel Blut.

Das Brodeln begann 4. vor dem Blutkrieg und hat wohl mehrere Hauptfaktoren: 1) Der Wichtigste: Es steht ein Hungerkrieg bevor. Das heißt: das rasante Wachstum des Orkvolkes hat mal wieder (wie ca. vier Mal im Jahrhundert) dazu geführt, dass die Überbevölkerung nicht ernährt werden kann und wie es den Orks ins Blut gelegt ist erhöht sich daraufhin massiv ihr sowieso schon gewaltiges Aggressionspotential. 2) Das Alte Reich hat kurz zuvor einen Krieg gegen die Kalkhaare (Gebiet von Shaljor in 9 d.B.) geführt und dabei natürlich sich zeitweise verausgabt 3) Die vertrieben Population der Kalkhaare drängt nach Süden, setzt dabei die Mataren des Lichtreiches unter Druck, was indirekt den Druck von Goi'Gul'Maturz nimmt

Stand vor dem Brodeln

Der Anfang: Das Massaker Goi'Gul'Maturz

Vor der Schneeschmelze des 4. Jahres v.B. Treffen sich die Bolshaku auf „neutralem“ Grund in Goi'Gul'Maturz. Die Stadt gilt als den Göttern nahe und die momentan schwachen Thrororbakal (die über Jahre unter Druck der Mataren standen) gelten nicht als große Bedrohung. Ziel des Treffen war ein Bündnis zu schmieden, um das Alte Reich anzugreifen und über den Hulum'Naun nach Norden zu vertreiben. Für immer.

Die meisten kommen mit einem ganzen Banner ushataru, als Weggeleit, die in der Stadt unterkommen. Die Besprechung findet in der geschändeten Tempelanlage statt, unter der riesigen, teilweise eingebrochenen Kuppel eines längst vergangenen Gottes. Hier sind die bolshaku unter sich, ihrer neun (und Subtamul der Thrororbakal):

——— hier werden die deutschen Namen vieler Klans genutzt, viele sind (übersetzt) sehr ähnlich mit aktuellen Klans aus dem Blutkrieg, weil sie Abkömmlinge dieser Klans sind. Aber es wäre furchtbar verwirrend hier noch mehr orkische Begriffe zu nutzen, also stehen hier weniger coole deutsche Namen ——-

Zgurogar, Schwarzfratzen, Goldhauer, Krähenschnäbel, Blutfänge, Knochenbrecher, Trollhauer und Schwarzklingen und Throqush.

Für den Krieg waren: Zgurogar, Krähenschnäbel, Knochenbrecher, Trollhauer und Throqush. Dagegen: Schwarzfratzen, Goldhauer, Blutfänge und Schwarzklingen.

Fünf gegen vier ist kein fairer Kampf, vor allem wenn man bedenkt, dass vier der fünf Kriegsbefürworter (alle außer dem Krähenschnabel) schreckliche, vernarbte Krieger waren, wohingegen die andere Seite einen solchen Veteran hatte, zwei gute Feldherren – was sie nicht zu guten Kriegern machte – und ein fetter Händler (Der Goldhauer).

Der Kampf war kurz und brutal, fand er doch ohne Waffen statt, die hatten sie außerhalb der Halle gelassen. So nutzten sie Essmesser, Schürhaken, Fäuste und Bierkrüge. Am Ende lebten nur die Kriegsbefürworter noch, wenn auch mit einigen Wunden. Und Subtamul. Das schaffte einen gewaltigen Vorteil. Die Kunde wurde an die Garden weitergegeben, welche die der Unterlegenen im Schlaf ermordeten, die Unterkünfte niederbrannten und alle niederhackten.

Daraufhin ritten die Boten der fünf siegreichen Klans aus, um die Kunde schnell an ihre Befehlshaber zu bringen…. Die Boten nach Norden

Während der scheiternden Handlungen, die in Blutvergießen endeten, warf der eigentlich kriegsunwillige aber sehr gerissene Herr der Goldhauer ein, dass man – sollte es wirklich zu einem Angriff kommen, wovon er aber vehement abriet – die Orks von Voraut'Mal informieren sollte. Voraut'Mal ist das Orkreich nördlich des Alten Reiches. Ein Schlag des verbündeten Jugporandors mochte mächtig sein, doch wenn ein zweites Orkreich von Norden her attackierte, sollte der Feind keinerlei Chance haben.

Obwohl der Goldhauer starb (mit einem Schürhaken im Hals), schickte man Boten nach Norden. Diese reisten durch den Finstergrat bis nach Voraut'Mal.

Die Unterwerfungsfeldzüge

Die fünf Kriegstreiber nutzten die Führungslosigkeit des Feindes und den zeitlichen Vorteil. Sie musterten ihre Armeen noch während der Feind nicht wusste wie ihm geschah.

1) Die Krähenschnäbel (spätere Zauskoir) unterwarfen die Goldhauer. Der Feldzug ist hier zu finden.

2) Die Throqush „behielten“ Goi'Gul'Maturz. Dies ist teilweise einem schnellen Reagieren der Throqush zu verdanken, die alsbald marschierten, als auch einem Zustimmen der Thrororbakal, die sich unterjochen ließen – immerhin hatten sie lange Zeit unter den Mataren gelitten. Militärische Unterstützung gegeben Abgaben kam ihnen gerade Recht. Subtamul blieb Statthalter.

Die Throqush begannen gleich zwei Feldzüge: Sie marschierten auf Zau'Mal, die Orkzacke südlich von Tru'Mal und Hauptsitz der Schwarzfratzen. Zau'Mal wird erobert.

Eine weitere Armee marschiert ins Gebiet der Schwarzklingen um den Schattenwald zu nehmen. Auch dies gelingt.

3) Trollhauer und Knochenbrecher erobern den Weißen Fels und unterjochen die Blutfänge. Dieser Feldzug war keine große Mühe: Zwei Klans die für ihre angriffstarken Krieger gerühmt waren attackierten einen Klan aus Bergräubern. Die Blutfänge versuchten anfangs Widerstand zu leisten: Sie blockierten Pässe, legten Hinterhalte, attackierten Nachschubswege und führten Nachtangriffe aus. Dies hielt den Feind wenigstens eine Zeit lang auf und hätte langfristig vielleicht sogar einen Abbruch des Feldzuges erbracht. Doch ließen es die Verbündeten nicht so weit kommen: Sie marschierten vehement auf die Festungen der diversen Befehlshaber, stürmten deren Tore mit Stahl und Stumpfsinn. Nach den ersten beiden genommenen Festungen ergab sich ein Befehlshaber nach dem anderen und die einige wurden auch übernommen. Zum Glück der Bündnispartner: Das frontale Stürmen kostete sie bitter und hätten sie jede Festung auf verworrenen Pfaden nehmen müssen, wäre dies ein teurer Preis für armes Gebiet gewesen.

4) Die Zgurogar nehmen Gebiete der Schwarzklingen (und auch etwas der Schwarzfratzen) ein. Wenn es schon den großteils zu Fuß marschierenden Armeen der anderen Orkklans möglich ist den Feind zu überraschen, dann erst Recht den schrecklichen Wolfsreitern, der Elite der Zgurogar. Diese überfielen bei Nacht eine große Siedlung, als dann Truppen heranmarschierten, fielen sie über diese her. Man führte die Köpfe der erschlagenen (samt Helm als Beweis, dass es sich um ushataru handelte) zu den diversen Kastellen, die sich reihenweise ergaben, als man Milde versprach. Das eroberte Gebiet wurde schnell eingegliedert: Alle Arbeiter wurden versklavt (wie es bei den Zgurogar Brauch ist), die ushataru hatten die Wahl versklavt zu werden oder sich untereinander zu duellieren, wobei der Sieger ins Fußvolk übernommen wurde.

Ende des Krieges - Anfang des Sturmes

Damit endeten die Feldzüge und man ging in die Vorbereitungen über: Armeen wurden gemustert, Boten ritten hin und her. Das Ziel war Jugporandor zu einigen und derart gegen das Alte Reich vorzugehen. Diese Zeit war nun gekommen.

Stand nach dem Krieg

das_brodeln.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/16 23:06 von zoshakan