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Die Botenreiter

Es wurden schon Kriege verloren, weil Läufer und Boten nicht dort ankamen, wo sie sollten, um Befehle zu übermitteln. Sie wurden umgebracht, hatten zuviel Angst oder desertierten. Toral wollte dem Ganzen einen Riegel vorschieben und so reformierte er, was Throqush unter Botenreitern verstehen.

Ein anderer Titel für sie ist auch Scharfaugen, weil sie das sehende Auge des bolshak sind. Ihr Erkennungszeichen ist eine Purpurborte. Purpur ist sonst dem bolshak und den höchsten gumbultaru vorbehalten. Die Borte zeigt, dass sie direkt unter ihm stehen.

Entstehung

Nachdem in den ersten Kriegen mit Shaljor viele Nachrichten abhanden kamen und deswegen ganze Feldzüge verzögert wurden, wollte man der Sache ein Ende bereiten. Statt sich auf dahergelaufene Prügelknaben zu verlassen, bildete man eine Elite, die diesen Auftrag zuverlässig ausführen kann. Toral gab dafür ein kleines Vermögen an Silber aus. Er zog etwa 30 vorzügliche Krieger aus Einheiten ab, erhöhte deren Sold um sie unbestechlich zu machen. Außerdem löste er eine ganze Reterei-maubûr auf und kaufte zusätzliche Pferde ein. Ausgebildet wurden sie von den besten Reitern die man aufbringen konnte, darunter Söldner aus Chûn.

Ausstattung

Andere nutzen Elitereiter um Formationen zu brechen. Toral lässt das sein Fußvolk machen, die Reiter gehen nur sicher, dass das Fußvolk auch weiß, wann sie wen wo verprügeln muss. Die Botenreiter haben mehrere Pferde pro Kopf, damit sie diese abwechselnd reiten können. In allen größeren Ortschaften gibt es zudem Wechselpferde. Die Botenreiter tragen schwere Lamellenpanzer, als würden sie in den Krieg gehen. Sie sind bis zum Knie in Eisen gehüllt. Übermäßig bewaffnet sind sie zeitgleich auch, denn zu ihrer Bewaffnung zählen Krummschwert, Kolben, Rundschild, Spieß und Hornbogen, so dass sie sich in jeder Situation den Weg frei schlagen können.

Einsatz

Botenreiter werden im Umgang mit allen Waffen ausgebildet, zudem können sie lesen und haben ein hohes Maß an Autorität. Sie sind angesehen und Befehlshaber wissen, dass ihre Worte direkt vom Meister kommen. Wenn sie eine Nachricht übermitteln, reiten sie meist zu zweit oder zu dritt, um zusätzlichen Schutz zu gewähren. Es gab auch schon Anschläge auf Botenreiter, um diese vom Erfüllen ihrer Mission abzuhalten, aber sie schlugen sich immerzu den Weg frei. Es ist ein schwerer Tausch, so viel Kampfkraft dem eigentlichen Kampf zu entziehen, aber man hat sich dafür entschieden und es seitdem nicht bereut.

botenreiter.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/06 14:35 von zoshakan