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borrok

Borrok

Befehlshaber der Inrasal Dijupor (Angreifenden Armee), Urgestein und Kriegsheld

Zucht: gat'hai

geboren: 31 v.U.

gestorben: 9 n.U.

Werdegang

Borrok wurde 31 Jahre vor dem Blutkrieg geboren und starb 40 Jahre später, was ihn zu einem - wenn nicht DEN ältesten Throqush überhaupt macht. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass er zu den ältesten Orks in ganz Jugporandor zählte.

Geboren wurde er in Tru'Mal. Damals waren die Kriegshorden noch den einzelnen Handwerken zugeteilt, ähnlich wie bei den Zünften der Menschen. Borrok lernte die Eisenverarbeitung, was aber abgebrochen wurde, als er 6 Jahre alt war - und damit schon am Rande zum Erwachsenwerden. Sarglash refomierte das Heer, führte den geborenen ushatar ein. Borrok ist somit älter als die Kriegerkaste! Als fähiger starker Kerl wurde er den Kriegern zugeteilt und ausgebildet. Im Krieg der Zwei Lanzen sollte er das erste Mal seinen Einsatz finden: Im Jahre 21 v.U. war die Orkpopulation so angewachsen, dass die natürliche Aggressivität der Orks noch weiter anschwoll und es zu einem Hungerkrieg kam. Unter fadenscheinigen Begründungen spaltete sich das Land in zwei Lager, die verbissen stritten.

Am Ende triumphierten wenige, vor Allem aber die Zgurogar, die weniger schlimm in Mitleidenschaft gezogen wurden als andere. Sie breiteten sich von Süden her aus und 13 v.U. kommt es zur Wolfsnacht, als sie fast ganz Jugporandor unterwarfen. Viele junge, narbenlose Throqush, stolz und dumm, begehrten dagegen auf. Borrok ebenso. Auch in Sarglashs kleineren Kriegszügen kämpfte er.

Sarglash wurde 10 v.U. von Gornok ermordet, der seinen Platz einnahm. Borrok war ein harter Ork, nicht so stupide wie andere, aber traditionell. So lehnte er es vehement ab schreiben zu lernen. Gornok sah Borrok als seinen etwaigen Nachfolger, da er diesen sehr schätzte: Auch er war hart und kriegslüstern. Gornok war ein tobender Wilder, Borrok hingegen ein begeisterter Dreckschläfer, ein signifikanter Unterschied!

Als Vraszun Gornok erschlug war Borrok war gerade auf einem Kriegszug. Als er zurückkehrte, rüstete sich Vraszun schon zum Kampf, nur um dann selbst überrascht zu werden: Borrok bot ihm seine Lanze an! Augenzeugen nach sollte er sich eingestanden haben, dass er selbst nicht besser gewesen wäre als Gornok, weswegen er gar kein bolshak sein wollte. Borrok sah an erster Stelle den Klan und diesem wollte er bestmöglich dienen: Als Krieger konnte er das, nicht als Staatsmann und Herrscher, dort würde er ihm nur schaden. Zu diesem Zeitpunkt führte Borrok nur eine kleine Kriegsschar (unter Gornok war das maubûr-System aus den Schienen geraten!), Vraszun zeigte sich jedoch dankbar und ernannte ihn zum dijukar, zum Heermeister, der Angreifenden Armee. Seit Sarglash gab es Provinzarmeen und die Angreifende. Natürlich war die Inrasal Dijupor immer die angesehenste.

So trug er Vraszuns Jugshon in alle Lande. Er führte den Angriff auf Jugolugh 6 v.U., er führte den Feldzug bei der Unterwerfung der Schwarzklingen im Brodeln wenige Sommer später. Im Orksturm führte Vraszun die westliche Throqush-Armee im Angriff auf die Greifenpforte, er den Angriff auf die Phönixpforte, der scheiterte. Den Geschichten nach verlor er auf den Mauern der Phönixpforte - soweit wie die orkischen Angriffe jemals kamen - sein Auge. Er wurde zurück gebracht hinter die eigenen Linien, nur um einen weiteren Angriff zu führen, bei dem er zwei Krallen verlor. Beim dritten und letzten Angriff zerriss ihm eine Klinge Nerven im Unterschenkel, so dass er für den Rest seiner Tage hinken sollte. Sein Name sollte über ganz Jugporandor bekannt werden und trotz der Niederlage gerühmt.

Als Toral Bornigheim einnahm, marschierte er mit einem Heer von Goi'Gul'Maturz aus ins südliche Menschenreich, wo er in der Schlacht auf der Braunen Ebene siegte. Der Feldzug war dennoch kein Erfolg.

Zum Ausbruch des Blutkrieges war er gerade auf dem Gebiet Pashtars, dem kommenden bolshak der Lupgashar. Borrok erfuhr von dem Attentat auf Vraszun, von einem neuen Ork in Tru'Mal auf dem Knochenthron. Pashtar rief seinen eigenen Klan aus und hoffte auf Borroks Gefolgschaft. Dieser lehnte ab. Borrok bot ihm sein Gewicht in Silber. Borrok lehnte ab. Pashtar haderte lange mit sich Borrok gehen zu lassen - immerhin würde er einem anderen bolshak einen erfahrenen Kriegsherren überlassen. In Pashtars Halle machte sich Borrok und sein kleines Gefolge, mit Lanzen in den Klauen, bereit unterzugehen. Pashtar entschied sich dafür sie gehen zu lassen, statt sie umzubringen, aus Respekt ihm und Toral gegenüber.

Borrok kehrte zu Toral zurück, diente dort in mehreren Feldzügen, nicht aber im Kampf gegen die Lupgashar im Jahre 5 n.U.. Er schwor Skargal damals, dass er sofort zur Stelle wäre, würden die Lupgashar vor Vorautgund stehen. Daraufhin zog Skargal seine Truppen auf Vorautgund zurück und überbrachte den anrückenden Lupgashar die Kunde, womit sie abzogen und der Feldzug effektiv endete.

Sein letzter Einsatz sollte bei der Abwehr Shaljors sein im Jahre 9 n.U.. Borrok war zu diesem Zeitpunkt uralt, verkrüppelt und sich seines baldigen Endes bewusst. So manövrierte er gut gegen Shaljor - der ihn dennoch ausstach. Sein Plan war zwar einen guten Tod im Feld zu haben, aber nicht die Armee in Gefahr zu bringen. Da Shaljor ihn überlistete war die Armee in größter Gefahr, als er in den Reihen des Feindes nach vierzig Jahren des treuen Dienstes sein Ende fand.

Erscheinung im Jahre 9 n.U.

Er war uralt, hatte keine Haare mehr auf dem Schädel, aber dafür reichlich Bart, sowohl einen Backenbart, als auch einen Kinnbart und einen langen, merkwürdig gepflegten Schnauzbart, der lang hinab fiel. Alles war mit Perlen verziert. Er trug einen schlichten Lamellar und ebenso unverzierte Segmentschultern. Dafür trug er seine Stellung und seinen Reichtum durch bestickte Schärpen, Schmuckketten und silberne Armreife zur Schau. Über seinen Klappmänteln trug er einen ledernen Mantel ohne Ärmel. Diesen trug er so, dass er vorne umgeschlagen war und man die Innenseite sehen konnte, was einen Blick auf die Fütterung ermöglichte. Denn sie bestand aus etlichen kleinen Fellen. Draagnakh wusste nicht, was für Tiere es waren, aber alle zu fangen, war gewiss ein Aufwand gewesen und dies zeigte seine Macht und seinen Reichtum. Borrok hatte eine leere Augenhöhle. Den Geschichten nach soll er in einer Schlacht mal von einem fehlgelenkten Pfeil im Auge getroffen worden sein, worauf er ihn, samt Augapfel herausriss. Den Augapfel soll er gefressen und den Angriff fortgesetzt haben. Borrok war einer vom alten Schlag. Er konnte nicht lesen und war voller Stolz, jedoch nicht dumm genug,um sich von ihm leiten zu lassen. Im Krieg war er erfahren wie kaum ein anderer. Man sagte ihm auch nach, er mache sich früh ein Bild von seinem Gegenüber und ändere es danach nicht mehr.

borrok.txt · Zuletzt geändert: 2017/06/17 18:53 von zoshakan