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bohnentod

Der Bohnentod

Schwarzblüter haben sich was die Nahrungsbeschaffung angeht ziemlich breit aufgestellt. In dünner besiedelten Gegenden wird viel gejagt, aber auch Viehhaltung betrieben. In den Kerngebieten der großen Klans herrscht ausreichend Frieden, sodass Zeit bleibt für Landwirtschaft und die Haltung großer Herden. Trotzdem gibt es Probleme, die die Ernte bedrohen. Sagengestalten der Orks sind oft Erklärungsversuche für Einflüsse, die man sich aufgrund mangelnden Wissens nicht anders erklären kann. So auch der Bohnentod, ein böser Geist, der im Prinzip eine Krankheit ist, die ab und an die Ernte verhunzt (Saatenfäule). Die Schwarzblüter können sich es nicht anders logisch erklären – also muss ein Geist verantwortlich sein. Der Bohnentod hat keine Gestalt und haust formlos unter der Erde. Er ist verärgert, wenn sein Boden zu viele Jahre am Stück umgegraben wird und lässt die Ernte schwach ausfallen, oder aber, wenn er erzürnt ist, straft er die Ernte mit seiner namengebenden Krankheit und lässt sie verkommen.

Man kann einen solchen Geist beruhigen, wenn man seinen Acker einfach ein Jahr brach lässt. Als Vorsorge gegen die Bohnenpest hilft es ein Objekt der Fruchtbarkeit – beispielsweise eine trächtige Hündin – ihm als Opfer zu bringen, indem man sie in seinem Acker vergräbt, bevor gesät wird.

bohnentod.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/14 23:04 von najat