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bestattungsrituale

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bestattungsrituale [2019/06/12 14:25]
bestattungsrituale [2019/06/12 14:25] (aktuell)
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 +====== Bestattungsrituale ======
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 +Orks leben nicht lang und nicht schön und die meisten haben weder einen angenehmen Tod, noch eine würdige Bestattung, denn so wenig wie in Jugporandor ein Leben wert ist, so beiläufig wird zumeist auch mit den leblosen Körpern umgegangen.
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 +==== Verwertung ====
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 +Stirbt ein gewöhnlicher Ork, egal ob Welpe, Sklave, Arbeiter oder gemeiner Soldat, macht man kein großes Schauspiel daraus. Sterben gehört zum Leben dazu. Orks denken pragmatisch und auch wenn ein râkh des Verstorbenen sicherlich sauer über dessen Tod sein wird, wird es ihn nicht scheren, was mit seinem Leichnam gemacht wird. Denn die Leichen werden verwertet, das Fleisch gefressen, aus den Knochen wird Schmuck gemacht, aus der Haut Leder.
 +Nur bei hohen Orks ist es anders, der Rest landet in einem Magen und damit hat keiner ein Problem, denn es ist übliche Sitte.
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 +==== Ritualkannibalismus ====
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 +Hat ein Ork besondere Vorzüge gehabt, zum Beispiel wenn er ein geschickter Handwerker, furchtloser Krieger, ein fruchtbares Weibchen war, dann wird Ritualkannibalismus vollzogen. Meist fressen Orks aus dem selben Bekanntenkreis spezifische Teile des Verstorbenen,​ einerseits um Wertschätzung zu zeigen, andererseits um von dessen Können etwas abzubekommen. Brüterinnen werden, um die eigene Fruchtbarkeit zu erhöhen, den Uterus einer Verstorbenen fressen, Krieger das Herz oder Gehirn eines anderen Kriegers, wer gute Augen hat, dessen Augen werden verschlungen und schon manch ein besonders trinkfester Ork verlor seine Leber.
 +Neben den spezifischen Körperteilen werden auch oft andersweitige Andenken mitgenommen,​ zum Beispiel Knochenteile. Es gibt gumbultaru die tragen einen Umhang aus Lederstücken. Jedes von einem anderen gefallenen Untergebenen.
 +Dieser Ritualkannibalismus ist alltäglicher Aberglaube, der ohne Schamane oder dergleichen vollzogen werden kann.
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 +==== Verbrennung ====
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 +Nur wer von besonderem Wert ist hat das Recht auf eine Verbrennung. Man glaubt Verbrannte würden direkt in die Eisernen Hallen gehen, so lange dies mit den notwendigen geistlichen Beihilfen geschieht. Normalerweise sieht man Blitze als Zeichen an, dass ein kürzlich Verstorbener von Scaragru abgeholt wird. Wird er verbrannt, so findet er seinen Weg alleine. Natürlich gibt der Schamane oder Priester nicht jedem diese Ehrung, denn würde er Unwürdige direkt in die Eisernen Hallen bringen, würden sich die Götter gewiss an ihm rächen.
 +Meist sind es gumbultaru jedweder Art, seltener auch Veteranen und besonders fruchtbare Weibchen.
 +Verbrennungen können in Kombination mit Ritualkannibalismus auftreten, das heißt die Gefährten des Verstorbenen fressen erst einmal sein Gehirn, um an seiner Macht teil zu haben, dann wird der Rest verbrannt. ​
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bestattungsrituale.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/12 14:25 (Externe Bearbeitung)