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barakor

Barakor

geboren: 12 v.U.

Zucht: gat'hai

Herrschaftsbeginn: 4 n.U.

Barakor wurde unter den Schwarzklingen (heutiger Ableger: burgulzigar) geboren, die eine ziemlich stammesartige Lebensweise führten und bei denen Verschlagenheit eine Tugend war. Barakor war sehr stolz auf seine Herkunft. Zu dieser Zeit war es Brauch, dass sich junge Schwarzklingen auf besondere Weise verdingten, ähnlich der Narangar: Sie zogen in Plünderbanden los, wobei jeder nur eine geschwärzte Klinge, ansonsten waren sie nackt. Derart versuchten sie feindliche Siedlungen zu überfallen und Köpfe zu nehmen.

Barakor nahm bei seinem ersten Überfall, wie gewöhnlich unter der Aufsicht eines einzigen erfahreneren Kriegers, drei Köpfe, davon zwei von Wachen, wofür er belohnt wurde. Dann kam es zum Massaker von Goi'Gul'Maturz, woraufhin die Sieger die Verlierer überfielen.

Eisenwölfe und auch Throqush fielen im Gebiet der Schwarzklingen ein. Barakors Banner kämpfte gegen die Throqush nahe des Schattenwaldes, wo er die fürchterlichen Stahlwalzen aus Spießen kennenlernte. Der Widerstand war allerdings schwach, immerhin waren die Schwarzklingen führungslos und ein Kriegsherr nach dem anderen unterwarf sich.

Danach musste er im Orksturm dienen, wo er auch mit persönlichem Können herausstach, so dass er nach dem Sturm an einem weiteren Feldzug teilnahm: Dem wenig ruhmreichen Feldzug östlich von Goi'Gul'Maturz, damals in der Klaue der Throqush, die ihr Gebiet nach Osten erweitern wollten, aber versagten. Auf dem Schlachtfeld lernte er Subtamul kennen und kämpfte an seiner Seite, worauf er eine Weile in GGM blieb.

Kurz darauf unterstellte man ihm ein Kommando. Eventuell hatte auch hier Subtamul seine Klauen im Spiel. Idee dahinter war einige ehemalige Schwarzschwingen und Schwarzfratzen in Führungspositionen zu bringen, um den Unterworfenen zu zeigen, dass sie keine Orks zweiter Klasse waren. So wurde er mau'rung'kar und kurz vor dem Blutkrieg auch westlich von Tru'Mal stationiert, nahe seiner alten Heimat.

Als das Attentat auf Vraszun passierte drang bald die Kunde zu den ursprünglichen Schwarzklingengebieten, wo sich diese erhoben, genauso die Schwarzfratzen. Barakor nutzte die Gunst der Stunde: In seiner Garnison waren natürlich auch Schwarzklingen und Schwarzfratzen, wenn auch den geborenen Throqush vor Ort zahlenmäßig unterlegen. Mitten in der Nacht schlug Barakor zu und tötete beide maubûrdanu der Garnison, dann überfielen sie die Schlafenden und erschlugen viele, bevor sie sich nach Westen absetzten. Aufgrund dieser Bluttat wurde er als Held empfangen und zum maubûrdan befördert.

Als charismatischer Anführer wird er zu Verhandlungen mit den Schwarzfratzen geschickt, im Jahre 2 n.U.. Die beiden Klans verbünden sich, noch unter der Herrschaft der Schwarzfratzen. Zu diesem Zeitpunkt ist sein Name schon weit bekannt und sein Ruf eilt ihm voraus, so dass auch Subtamul von ihm hört, der ihn kontaktiert und ihm Unterstützung anbietet, wenn er bolshak wird und alle unbedeutenden Klans des Westens einigen wird. Als fähiger Krieger reist er mit dem Herren der Schwarzklingen nach Zau'Mal, wo er beide fordert -g leichzeitig: Den bolshak der Schwarzklingen und der Schwarzfratzen!

Er fordert ihren Platz, da sie seit dem Bündnisschluss nichts getan haben, um die Lage ihrer Klans zu verbessern. Den Sitten nach muss ein Höherer niemals die Herausforderung eines Niederen annehmen. Die beiden hatten aber keine Wahl, denn Barakor warf ihnen vor allen Kriegsherren Inkompetenz vor. Da sie zu zweit waren und ihm niemals eine Chance zurechneten, nahmen sie an. Nicht zuletzt mit der Hilfe einer vergifteten Klinge (und überlegenem Können) siegte er letztendlich und noch während man seine Wunden vernähte, erklärte er den Anwesenden seinen Plan: Alle ruhmlosen Klans des Westens zu einigen, um den eingebildeten alten Klans etwas entgegensetzen zu können.

Die anderen bejahten, waren aber zuerst skeptisch, bis er kurze Zeit später Wagen mit Kriegsmaterial und Silber aufbrachte. Seine scharfe Zunge, der Schutz und das Silber lockte auch die anderen Klans, Blutfänge und Blutschatten und so einigte sich der Westen zum Bündnis der Blankmäntel, eine Erhebung der Namenlosen gegen die Alten.

Wenn ein Aufstand so mächtig ist, dass Zgurogar und Zauskoir Frieden schließen, will das etwas heißen! Alle angrenzenden großen Klans attackierten das Bündnis, so dass es selbst mit Subtamuls Hilfe keine wirklichen Chancen hatte.

Barakor ist gut im Führen von Schlachten, von Belagerungen und ein guter Verhandlungskünstler, aber kein Stratege. Soweit gingen seine Pläne nie, dafür macht er aus der Not eine Tugend: Statt alle Gebiete zu verteidigen, gibt er den kargen Norden, den Weißen Stein, auf – sollen die Ashtlagar ihn haben! Ähnlich ist es im Schattenwald. Barakor bündelt seine Kräfte, verteidigt nur das Kernland und attackiert den zweitnördlichsten Berg der Knochenbrecher. Nach heftigen Kämpfen öffnet ein Kriegsherr mit scheinbaren Erbschaftsansprüchen die Festungstore. Barakor nimmt ihn an seine Seite, damit er ihn genau im Auge hat.

Damit hat er eine Festung gewonnen und weite, unwichtige Gebiete verloren. Ein guter Tausch. Nun machte er sich daran sein Reich zu sichern: Er hält die Füße still und lässt Zauskoir und Zgurogar um die verlorenen Gebiete kämpfen. Zeitgleich beendete er einen Angriff mit den Lupgashar mit rughplaku! Drei Söhne Pashtars sollten einen Feldzug gegen die Burgulzingar führen, die aus den Blankmänteln entstanden waren und mit der Eroberung des Orkzackens der Knochenbrecher erheblich an Macht zugenommen hatten. Als die Armeen aufeinander trafen forderte Barakor zum Zweikampf. Die drei Brüder wussten, dass Barakor ein guter Feldkommandant war, sein Tod ein riesiger, vermutlich spaltender Verlust für den Feind und außerdem wäre es großer Ruhm ihn zu erschlagen. Der erste nahm an und wurde erschlagen, der zweite folgte kurz darauf. Der Dritte, ein junger Kerl, verlor den Mut und wollte abziehen, worauf die Burgulzigar nachsetzten. Aus einem Rückzug wurde eine Flucht und der Armee das Rückgrat gebrochen.

Bald darauf begründete Barakor die Kithatar, die Neue Truppe. Sein Klan ist ein Flickwerk aus Restklans und viele haben ihre eigenen Loyalitäten, so ist es ihm umso wichtiger eine eigene loyale Truppe aufzustellen, die nur ihm gehorchen. Die Kithatar bestehen oft aus ehemaligen Sklaven, da diese sonst keine gesellschaftliche Verankerung haben. Mitglieder der Kithatar werden auf der Wange mit Barakors Rune gebrandmarkt. Sie kämpfen als schweres Fußvolk, gepanzert und mit Lanzen, rote Schärpen und grüne Mäntel. Sie sollen der Kern der neuen Macht im Herzen Jugporandors werden, wofür Barakor fremde Ausbilder holt, gegen politische Gefallen.

Beziehung zu anderen Herrschern

Barakor schätzt Skargal für seine Gerissenheit, Subtamul für seine Traditionalität und Hilfe, er verehrt Flokhum Mikar regelrecht. Zu Pashtar hat er nach den jüngsten Ereignissen eine eher schlechte Beziehung (Pashtar hasst ihn abartig!). Trotz des Aufstandes der Blankmäntel und gerade wegen der namenlosen Herkunft will Barakor den Ruf seines Klanes ändern: Er schätzt Traditionen, Bräuche und Althergebrachtes. Und zu genau diesem Andenken will er sein Reich formen.

barakor.txt · Zuletzt geändert: 2017/07/02 16:44 von zoshakan