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Arbeiter und Sklaven

Sie bilden über die Hälfte der Orkbevölkerung, schuften hart, führen ein erbärmliches Leben und werden mit Sicherheit in keiner Heldenehrung erwähnt.Tatsache ist, dass viele Schwarzblüter unter sklavenartigen Umständen leben, in denen sie Willkür ausgesetzt sind und einspruchslos hörig sein müssen. So ähnlich ergeht es zwar auch den Soldaten, aber hier wollen wir allerdings nur auf das zivile Leben eingehen.

Herkunft der Arbeiter

Große Klans selektieren bei ihren Welpen bereits sehr früh und sehr streng. Exemplare, die nicht schnell genug wachsen oder Schwäche aufweisen, werden von den Zuchtmeistern als nicht kriegstauglich abgetan. Ab diesem Moment nimmt ihr Leben eine schlechte Laufbahn. Sie werden zu Arbeitern herangezogen. Ihnen wird Gehorsam ein- und Denken ausgeprügelt. Unter dem Begriff Arbeiter sammelt sich allerlei: vom Holzfäller über den Feldarbeiter, bis hin zum Handwerker. Arbeiter haben ein verhältnismäßig besseres Leben als Sklaven. Sie erhalten bessere Rationen und werden mit wichtigeren Aufgaben betraut, da ihre Arbeit gewisse Fähigkeiten bedarf, die nicht jeder hat.

Herkunft der Sklaven

Sklave wird man in erster Linie durch Kriegsgefangenschaft. Irgendwer besiegt irgendwen und versklavt die Bevölkerung. Die Sklaven können früher Arbeiter gewesen sein oder auch Krieger. Von da an werden sie benutzt, um unter schrecklichen Bedingungen für die Sieger zu schuften. Je nachdem wie gut ein Klan mit Sklaven versorgt ist, geht er besser oder schlechter mit ihnen um. Sklaven pflanzen sich nicht fort, also kann man auch nicht als Sklave geboren werden.

Lebensumstände

Hier muss man unterscheiden zwischen Sippen und Klans. Bei Sippen lebt man im selben Dorf vermischt: Krieger, Arbeiter, Jäger, Weibchen und Sklaven. Bei den großen Klans ist dies nur in Städten der Fall, in kleineren Siedlungen nicht. Diese sind Arbeiterlager, die Aufsehern unterstehen. Meist haben sie hauptsächlich einen gewissen Zweck zum Beispiel eine Brennerei. Nebenbei halten sie sich Vieh zur eigenen Ernährung. Arbeiter und Sklaven leben dicht auf dicht in großen Hütten, kriegen genug Futter, wenn genug da ist, und hin und wieder neue Mäntel und Hosen. Wie gut es ihnen geht, hängt vom jeweiligen Aufseher ab. Diese können sadistische Bastarde sein oder geschickte Geschäftsmänner, die das Wohlergehen ihrer Sklaven als produktionsfördernde Maßnahme erkannt haben. Manche geben für gute Leistungen sogar Belohnungen aus. Sklaven arbeiten acht von neun Tagen in der Woche. Sie leben mit ihren Wachen, den figataru, zusammen. Der Gedanke an Aufstände kommt selten auf. Meist werden diese bereits im Keim äußerst brutal niedergeschlagen und haben selten Aussicht auf Erfolg, wenn nicht gerade die gesamte Provinz im Chaos versinkt.

Aufstiegschancen

Die orkische Gesellschaft ist durchlässiger als man denken mag, denn in den Großklans zählt Leistung mehr als Geburtsstand. So muss sich ein Ork nicht abschreiben, nur weil er in die Sklaverei geraten ist. Wer hart arbeitet und übermäßige Leistungen zeigt, kann zum Arbeiter ernannt werden und Arbeiter können in seltenen Fällen auch Peitscher werden. Die Aufstiegschancen existieren, aber man muss ehrlich sein: Nur wenige schaffen es. Genauso kann man aus der Sklaverei in eine militärische Laufbahn geraten. Rekrutierer wissen, dass sich viele ehemalige Krieger unter den Sklaven befinden und sie wollen auf dieses Potential zurückgreifen. Wenn sie in Arbeitersiedlungen kommen, werden hin und wieder Wettkämpfe veranstaltet und die Fähigsten werden mitgenommen, um zu zagstauntaru ausgebildet zu werden. Andere schmeicheln sich bei ihren Aufsehern ein oder tun sich ihnen anders dienlich, bis man aus ihnen figataru macht.

arbeiter_und_sklaven.txt · Zuletzt geändert: 2014/09/30 14:16 von prakhum