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aexte

Kampfäxte

Kampfäxte sind unter den jugporandorischen Orks nicht wirklich angesehen. Sie haben sich einfach nie wirklich durchgesetzt. Westlich des Helströms gibt es nur wenige professionelle Axtkämpfer. Nennenswert sind hier versprengte Orks aus Voraut'Mal, die mit dem Orksturm nach Süden kamen. In Voraut'Mal ist die Axt eine beliebte Waffe und manch eine dieser Äxte ist noch im Einsatz. Östlich des Helströms kommen sie schon häufiger vor, genauso nordöstlich, in Richtung Gorgund.

Wichtig: Hellebarden und damit auch Dornenschinder zählen nicht als Äxte. Sie sind Stangenwaffen.

Streitäxte

Hierunter verstehen wir ein- oder zweihändige Äxte. Beide kamen aus Voraut'Mal. Einhändige Streitäxte sind relativ kurz, der Halm kürzer als ein Schritt. Es sind immer einblättrige Äxte, deren Halme mit Schaftfedern versehen sind. Im Kontrast dazu stehen die zweihändigen Äxte, die auch zwei Schritt lang sein können. Diese haben oft Sporne und Dornen, um verschiedene Angriffsmöglichkeiten zu ermöglichen.

Langäxte

Langäxte stammen aus der Gegend östlich des Helströms. Sie sind hüfthoch, manche gehen auch bis zur Brust. Diese meisterlich gefertigten Waffen werden mit viel Geschick und Können eingesetzt. Zentrum der Axtproduktion sind Krolkars Hallen. Auch bei den Langäxten gibt es keine bescheuerten Doppeläxte. Kampfäxte haben dünne Blätter, denn man will schnelle Bewegungen, hin und her ausführen können und auch parieren. Man muss nur einen Menschen damit fällen können (oder eben Ork) und keinen Baum.

Holzfälleräxte

Sie sind eigentlich Werkzeuge, werden aber oft aus der Not heraus eingesetzt, darum werden auch sie aufgezählt. Sie sind die mit Abstand am häufigsten eingesetzten Äxte, denn wenn es Aufstände gibt oder eine dritte-Wahl-Miliz ins Feld muss, werden sie aus der Not heraus geführt. Dabei sind sie denkbar schlecht geeignet für den Kampf. Treffer mit ihnen sind verheerend, aber sie sind viel zu schwer und kopflastig, als dass man damit gut kämpfen könnte. Verfehlt ein Hieb, dauert es zu lange sich davon zu erholen, man ist lange deckungslos und schnell tot. Sie mögen schrecklich aussehen, aber um schrecklich zu sein, muss man auch treffen.

Bedeutung

Die Bedeutung ist, wie erwähnt, gering. Im Norden Jugporandors sind Streitäxte aus Voraut'Mal im Umlauf. Es sind gute Waffen. Neue werden deswegen nicht gefertigt. Orks der Nordlande benutzen keine Schilde, kurze Handbeile sind also nur als Beiwaffen mitgekommen, die meisten Äxte dieser Herkunft sind also zweihändig, wie sie sowohl von den mal'hai als auch von den gism'hai genutzt werden. Holzfälleräxte sind vorallem Waffen der Verzweiflung und somit in jedem schäbigen Heer vorhanden. In Shaljors Reihen gibt es verhältnismäßig viele Axtträger, in allen drei Längen. Krolkar ist Shaljors rechte Klaue und seine Garde sind Krolkars Axtkämpfer. Wie es der Name vermuten lässt, ist ihre Waffe die Axt, viele davon sind langstielig. Krolkars Axtkämpfer sind eine gepanzerte Stoßtruppe. Sie wollen sich nicht auf lange Schlagabtausche einlassen, sondern versuchen zu vollbringen, was nur wenigen gut koordinierten Einheiten gelingt: sich in die Reichweite der feindlichen Lanzen bewegen und ein Loch in die Linie zu schlagen.

Technik

Mit Äxten kann man sich hinter Schilden und Deckungen verkanten und sie herunterreißen, dies ist selbst mit einhändigen Äxten möglich. Diese sollten am besten mit Schilden genutzt werden, da das Abwehren mit ihnen sonst schwer ist. Im Handgemenge werden sie gerne aus dem Gürtel gerissen, wenn nur noch gedroschen wird. Mit beidhändigen Äxten kann man hingegen Angriffe ablenken. Man kann sie, ähnlich von zweihändigen Wuchtwaffen, sowohl für weite Schwünge, als auch für kurze Hiebe und Stöße nutzen, wenn man sie breit greift, ganz zu schweigen vom Herunterreißen feindlicher Deckung und Hebeln.

Wirkung

Äxte kombinieren die Klingen von Schwertern mit dem Durchschlag von Wuchtwaffen. Natürlich müssen sie bei Beidem Abstriche machen. Schwächlinge können mit Äxten allerdings wenig anfangen, denn es bedarf an Kraft, sie dauerhaft zu führen. Um mit ihnen einen Effekt zu erzielen, muss man auch weniger Technik mitbringen wie mit einem Schwert. Wer mit einem Schwert hackt, wird nur oberflächliche Wunden anrichten. Man muss tiefe Schnitte führen. Mit einer Axt kann man einfach zudreschen. Auch ihre Wirkung gegen Rüstungen ist besser. Ringhemden und Schuppenpanzer bieten wenig Schutz bei Volltreffern und auch einer steifen Rüstung, wie Lamellar und Plattenrock, kann man damit zusetzen. Stoßspitze und panzerbrechender Dorn sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Sie kommen nur bei beidhändig geführten Äxten vor, aber gerade vierkantige Spitzen dringen gut durch Panzer und mit den Dornen auf der Rückseite kann man kompakte, hässliche Löcher in Helme schlagen. Zu guter letzt darf man nicht den Effekt von Rissen vergessen. Risse erfolgen meist an sowieso verletzlichen Körperteilen wie den Kniekehlen, der Achillesverse oder dem Nacken, wo ein kräftiger Ruck mit auch nur annähernd scharfem Metall etwas anrichten kann, dass dem Kämpfer einen Nachteil bringt.

aexte.txt · Zuletzt geändert: 2014/02/18 13:02 von najat